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Thema: Wildtiere
WWF: die skurrilen Top 10 der Meereswelt
19.05.2009 um 10:24 - Thema: Wildtiere
Schneller, größer, älter, lauter - die skurrilen Top-Ten der Meereswelt Europäischer Meerestag am 20.5.09: Bedrohte Welt unter der Oberfläche Wien, 19. Mai 2009 - Anlässlich des morgen stattfindenden Europäischen Meerestages wirft der WWF einen Blick unter die Wasseroberfläche auf die skurrilsten Meeresbewohner und ihre herausragenden Fähigkeiten. Doch leider stehen manche Arten bereits am Rande der Ausrottung: Viele der Fische, die auf österreichischen Tellern landen, stammen aus dem Atlantik und dem Mittelmeer. Diese Urlaubsregionen der Österreicher sind jedoch durch ausbeuterische Fischerei, die Folgen des Klimawandels und Piratenfischerei bedroht und können uns auf lange Sicht nur mehr bedingt ernähren. Eine Reduktion des Beifangs, der Stopp der illegalen Fischerei und das nachhaltige Befischen der Meere sind die Hauptanliegen des WWF. „Nur so können die Weltmeister der Meere und ihre Artgenossen auch weiterhin bestehen", sagt Axel Hein, WWF Meeresexperte. Der tiefste Taucher: Der Pottwal ist der größte Zahnwal der Erde und ein ausgesprochen kluger Tiefseejäger. Er wird bis zu 18 Meter lang, wiegt 57 Tonnen und taucht in Meerestiefen bis zu 3000 Meter hinab. Dort kann er bis zu zwei Stunden durchhalten und macht sich auf die Jagd nach seiner Lieblingsspeise - dem Riesenkalmar, der bis zu 20 Meter lang wird. Die beiden liefern sich unter Wasser einen unerbittlichen Kampf um Leben und Tod, wovon oft tellergroße Narben auf der Pottwalhaut zeugen. Der größte Fisch: Der Walhai ist der größte Fisch der Welt und trotzdem ein sanfter Riese. Mit seinen bis zu 14 Metern Länge durchpflügt er mit weit geöffnetem Maul die Meere. Jedoch hat er es nicht auf große Fische abgesehen, sondern auf winzig kleine Organismen. Denn der Walhai ernährt sich hauptsächlich von Plankton, also kleinen Krebsen, die er mit seinen Kiemen aus dem Wasser siebt. Der schnellste Fisch - der „Carl Lewis der Meere“: Der Segelfisch gilt als schnellster Fisch in den Weiten der Ozeane. Das dreieinhalb Meter große Tier erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde. Damit übertrifft er bei Weitem jeden 100 Meter-Sprinter: Denn die schnellsten Menschen der Welt bringen es „nur“ auf knapp 40 Kilometer pro Stunde. Das schwerste und größte Tier der Welt - der „Obelix der Meere“: Der Blauwal ist das größte Lebewesen, das jemals auf der Erde gelebt hat. Er erreicht eine Länge von bis zu 33 Metern und wiegt fast 160 Tonnen, also in etwa soviel wie 30 Elefanten. Aufgrund der massiven Bejagung im letzten Jahrhundert wurden die Bestände der Giganten der Meere jedoch auf nur mehr 5000 Tiere weltweit reduziert. Der älteste Fisch - der „Methusalem der Meere“: Der Granatbarsch lebt in tiefem, kaltem Wasser und hat aufgrund dieser extremen Lebensbedingungen einen sehr langsamen Stoffwechsel. Der älteste Granatbarsch, der jemals gefangen wurde, war 149 Jahre alt. Da diese Tiere erst mit etwa 30 Jahren geschlechtsreif werden, dauert es sehr lange, bis sich die Population nach übermäßiger Befischung wieder erholen kann, wodurch der weltweite Bestand schon stark dezimiert wurde. Der größte Tintenfisch der Welt: Der wenig erforschte Riesenkalmar ist der größte Tintenfisch weltweit. Er erreicht eine Länge von bis zu 20 Metern und nimmt seine Umgebung im Dunkel der Meerestiefe vor allem durch seine besonders angepassten Augen wahr, die zu den größten im ganzen Tierreich zählen. „Der tiefste Fisch“: Schlangenfische wurden im Puerto Rico-Graben in einer Tiefe von 8370 Metern gefunden. Damit sind sie die in der größten Tiefe lebenden Fische, die jemals nachgewiesen werden konnten. Der „Marathonschwimmer“: Der Grauwal legt bei seinen jährlichen Wanderungen zwischen seinen südlichen Fortpflanzungs- und Aufzuchtsgebieten und seinen nördlichen Nahrungsgebieten fast 20.000 Kilometer zurück. Dabei wandert er von der Küste Mexikos bis beispielsweise hinauf in die Beringsee. Aufgrund der Bejagung in den vergangenen Jahrhunderten ist der atlantische Grauwal bereits ausgestorben, und auch die westpazifische Population besteht aus nur mehr etwa 100 Individuen. Lediglich der Bestand der ostpazifischen Population dürfte längerfristig gesichert sein. Knallende Krebse - die „Rabauken der Meere“: Als lauteste Tiere gelten die Pistolenkrebse. Sie können Ihre Scheren unter Wasser mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde zusammenschnellen lassen. Dabei entsteht ein Wasserstrahl, in dem sich eine Gasblase bildet. Diese Blase bewegt sich von der Schere weg und stürzt mit einem bis zu 240 Dezibel lauten Knall in sich zusammen. Diese „Waffe“ setzen sie als Warnung, beim Kampf mit Artgenossen oder auch beim Beutefang ein. Die giftigsten Meerestiere: Nicht immer ist das Badevergnügen ungetrübt: Zahlreiche Meerestiere sind mit hochgiftigen, oft tödlichen Stacheln, Zähnen oder Nesselkapseln ausgerüstet, um sich zu verteidigen oder ihre Beute zu erlegen. Dazu gehören die Würfelquallen, die besonders an Australiens Küsten in Massen auftreten können und deren Nervengift in wenigen Minuten zu Lähmungen der Skelett,- Herz- und Atemmuskulatur und damit zum Tod führt, oder der Blauring-Oktopus, dessen Biss mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich endet. Auch der berüchtigte Steinfisch, dessen Rückenflossen mit Giftstacheln versehen sind, kann einen Menschen innerhalb weniger Minuten töten.
Thema: Wildtiere
Tags: WWF
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WWF: Neue sprechende Affenart im Amazonas entdeckt
31.03.2009 um 11:55 - Thema: Wildtiere
Wollaffenart hat ähnlichen Stimmkörper wie Menschen
Manaus/Brasilien, Wien, 31. März 2009 - Auf der jüngsten Expedition eines WWF-Forscherteams im Amazonasregenwald wurde eine neue Affenart entdeckt, die sich mit sprachähnlichen Lauten verständigen kann. Die Tiere benutzen sogar Laute, die denen der menschlichen Sprachfamilien ähnlich sind. So ist das Wort für Mutter in der neu entdeckten Affensprache “ma”, das für Vater “da”, wie in den Urformen der indogermanischen Sprachenfamilie. Der WWF-Biologe Christopher Greenwood spricht bereits jetzt von einer Jahrhundertentdeckung. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Affen um eine Art Wollaffen, also keine Menschenaffen. Möglich wird die stimmliche Kommunikation durch einen Kehlkopf, der eine ähnliche Struktur aufweiset wie der Stimmkörper bei Menschen. Nach nun folgenden weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen soll der neuen Affenart bis Ende 2009 ein wissenschaftlicher Name zugewiesen werden, wenn sich nicht erweist, dass es sich um eine bereits bekannte aber variante Art handelt. Die sechswöchige Expedition des zehnköpfigen WWF-Teams führte nördlich von Manaus in die Region der Ökologischen Station Anavilhenas. Dieses Gebiet gehört zum ARPA-Schutzgebietsnetzwerks (Amazon Region Protected Areas), das Teil eines 600.000 Quadratkilometer großen Regenwaldschutzgebiets ist, das die brasilianische Regierung mit mehreren Organisationen wie dem WWF sowie Universitäten und der Weltbank errichten will. Derzeit sind erst knapp mehr als 300.000 Quadratkilometer unter dauerhaftem Schutz. Das betreffende Gebiet ist - außer für Wissenschaftler mit einer Sondergenehmigung der brasilianischen Regierung - nicht zugänglich. Bei früheren Expeditionen in dieses Gebiet wurden bisher völlig isoliert lebende Indianerstämme mit einer Jahrtausendee alten Kultur entdeckt. Die neu entdeckte Affenart gehört zur Familie der Wollaffen. Erst weitere wissenschafliche Untersuchungen können beweisen, ob es sich bei den Affen tatsächlich um eine neue Art handelt oder nur nur um eine höher entwickelte Variante. “Die Tiere waren völlig zutraulich und wir konnten uns bereits nach einer Woche mit zwei der Tiere über grundlegende Lebensbereiche verständigen”, erzählt Greenwood begeistert über die neue Entdeckung. “Auch wenn es sich bei diesen Tieren nicht um eine neue Art handeln sollte, ist die stimmliche Kommunikation der Tiere eine Weltsensation”, so Greenwood. Der WWF kündigt an, eine weitere Expedition mit Sprachwissenschaftlern in das Gebiet zu schicken um weitere Forschungen mit den Affen vorzunehmen. Bisher wurden sprachliche Laute nur bei Vögeln aus der Papageienfamilie beobachtet. In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um Elemente der Kommunikation sondern um ein reines Nachahmen von zuvor gehörten menschlichen Sprachfetzen. In keinem Fall der Papageiensprache konnte bisher nachgewiesen werden, dass diese Vögel die nachgeahmten Laute für die Kommunikation untereinander oder mit Menschen gebrauchen. “Die neu entdeckten Affen sind durch die Einrichtung des ARPA-Schutzgebietes derzeit geschützt”, so der WWF.
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Wollaffen
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WWF: Tausend neue Arten am Mekong entdeckt
15.12.2008 um 16:52 - Thema: Wildtiere
Neue WWF-Studie: Tausend neue Arten am Mekong entdeckt Rosa Drachentausendfüssler und Riesenjägerspinnen Gland/Wien, 15. Dezember 2008 - In nur einem Jahrzehnt wurden in der Mekongregion in Südostasien mehr als Tausend neue Arten entdeckt, das sind zwei neue Arten pro Woche. Das ergab eine Studie des WWF, die heute in Bangkok vorgestellt wurde. Die Region, in der 320 Millionen Menschen leben, reicht vom tibetischen Hochplateau in China bis nach Vietnam und ist eine der artenreichsten der Welt. Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung bedrohen die Länder am Mekong seit Jahren. Der WWF ist in diesem Gebiet seit zehn Jahren aktiv und arbeitet mit den Gemeinden, den Regierungen und internationalen Firmen um die Artenvielfalt zu erhalten. Unter den neu beschriebenen Arten finden sich die mit 30 Zentimetern Durchmesser weltgrößte Jägerspinne und der Zyanid produzierende rosarote Drachentausendfüssler. „Auch der WWF Österreich engagiert sich seit Jahren in der Mekongregion und wird 2009 die größte nachhaltige Rattanproduktion in Asien aufbauen“, kündigt Artenschutzexpertin Jutta Jahrl an, die gerade aus Vietnam nach Wien zurückkam.


Genau 1.068 Arten wurden zwischen 1997 und 2007 in den Ländern Kambodscha, China (Provinz Yunnan), Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam neu beschrieben. Durch jahrzehntelange Kriege blieben bisher viele Regionen in diesen Ländern für die wissenschaftliche Erforschung verschlossen. Während die meisten Arten in den zum Großteil noch unerforschten Urwald- und Feuchtgebieten entdeckt wurden, fand man einige Tiere auch an überraschenden Orten. Von der Laotischen Felsenratte dachte man bis jetzt, dass dieses Tier seit elf Millionen Jahren ausgestorben wäre. Ein Exemplar wurde nun in einem lokalen Markt entdeckt. Die Siamesische Halbinsel-Grubenotter kroch auf einem Dachbalken eines Restaurants im Khao Yai Nationalpark in Thailand. Die Entdeckungen in diesem Bericht umfassen 519 Pflanzen, 279 Fische, 88 Frösche, 88 Spinnen, 46 Eidechsen, 22 Schlangen, 15 Säugetiere, vier Vögel, vier Schildkröten, zwei Salamander und eine Kröte. Alle Arten wurden in den sechs Ländern entdeckt, durch die der Mekong fließt. Weiters wurden zusätzlich Tausende von neuen wirbellosen Arten in den letzten zehn Jahren entdeckt, was die immense Artenvielfalt dieser Region bestätigt.


„So viele Entdeckungen in dieser Größenordnung kannten wir bisher nur aus den Geschichtsbüchern“ freut sich Jahrl. „Die Region am Mekong ist damit eine der artenreichsten der Welt und wir werden alles daran setzen, die Natur in diesen Ländern zu erhalten. Der Bericht streicht heraus, dass die wirtschaftliche Entwicklung und der Umweltschutz Hand in Hand gehen müssen. Naturschutz und die Sorge um den Lebensunterhalt der Menschen gehören zusammen um die Armut zu vermindern und das Überleben der Mekongregion sicherzustellen. „Es ist ein Rennen gegen die Zeit“, so Jahrl. Der WWF-Bericht beschreibt auch, welche Maßnahmen dringend notwendig sind, um die Vielfalt dieser Region zu schützen. Ziel ist eine verbindliche grenzüberschreitende Vereinbarung aller Regierungen der sechs Mekongländer. In den letzten Jahren wurden besonders die am Mekong entdeckten Säugetiere Saola, Muntjac und die Grauen Kleideraffen bekannt. „Die wissenschaftliche Welt hat am Mekong erst begonnen zu entdecken, was die dort lebenden Menschen schon seit Jahrhunderten wussten“, so Jahrl.
Thema: Wildtiere
Tags: WWF
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Klimawandel gefährdet Pinguinbestände in der Antarktis
08.10.2008 um 15:14 - Thema: Wildtiere
Neue WWF-Studie: Pinguine werden bis zu drei Viertel dezimiert Barcelona/ Wien, 8. 10. 2008 - Bis zu drei Viertel der großen Pinguin-Kolonien in der Antarktis werden massiv schrumpfen oder vollkommen aussterben, sollte sich das Klima weltweit um mehr als zwei Grad Celsius erwärmen. Das zeigt der neue WWF-Report „Zwei Grad Celsius sind zuviel“, der heute Donnerstag anlässlich der Konferenz der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Barcelona veröffentlicht wird. Die Hälfte aller Kolonien der Kaiserpinguine und drei Viertel der Adélie-Pinguinkolonien sind durch die Klimaerwärmung massiv gefährdet. Die WWF-Studie „Zwei Grad Celsius sind zuviel“ wird heute während des IUCN-Weltnaturschutzkongresses vorgestellt, der diese Woche in Barcelona stattfindet. 7000 Experten aus 150 Ländern nehmen daran teil. Die Modelle der Klimawissenschaftler zeigen, dass eine globale Erwärmung um zwei Grad Celsius in den nächsten 40 Jahren Realität werden könnte. Dies würde zu einem massiven Rückgang der Eisbedeckung im Südlichen Ozean führen. Damit verlieren die Pinguine ihre Nest- und Futterplätze. Das Abschmelzen des Meereises hätte außerdem Auswirkungen auf die Menge an Krill im Ozean. Diese Kleinkrebse sind eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Pinguine. „Pinguine sind perfekt an die kalten und extremen Wetterbedingungen der Antarktis angepasst. Deshalb reagieren die Tiere sehr empfindlich auf Klimaschwankungen. Die dauerhafte Erderwärmung und der daraus resultierende Verlust an Lebensraum hat bereits zu einer beachtlichen Reduktion der Populationen geführt. Sollte die Temperatur um weitere zwei Grad ansteigen, werden diese Symbole der Antarktis massiv gefährdet sein“, warnt WWF-Meeresexperte Georg Scattolin. Ein Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um zwei Grad wird weltweit als Schwelle für inakzeptable Risiken eines gefährlichen Klimawandels angesehen. Jüngste Klimawandelprognosen gehen sogar von einem noch höheren Anstieg der Durchschnittstemperatur aus. Der einzige Weg um das Risiko eines Klimawandels sowohl in der Antarktis als auch global zu verringern, ist ein wesentlicher Rückgang der Treibhausgasemissionen. Der WWF fordert daher alle Nationen auf, gemeinsam an einem neuen Vertrag zu arbeiten, der dem Kyoto-Protokoll folgt und den Klimawandel nach 2012 begrenzen kann. Dieser Vertrag muss für entwickelte Länder die Auflage enthalten, ihren CO2-Aussstoß um bis zu 30 Prozent bis 2020 und mindestens 80 Prozent bis 2050 - verglichen zu den Werten von 1990 - zu verringern. Der WWF schlägt außerdem die Gründung eines weltweiten Netzwerks der geschützten Meeresregionen vor, um den Druck auf die Arten zu verringern. Weiters braucht es die Implementierung von vorsorglichen Managementplänen, die die Zukunft von Krill und Fischerei sowie sämtlicher Arten des südlichen Ozeans - inklusive Pinguinen - sichern sollen. „Die Gefährdung der Kaiser- und Adélie-Pinguin-Populationen ist ein deutlicher Impuls für die Welt um sich auf eine Reihe an Maßnahmen zur Reduktion globaler Emissionen zu einigen. Es ist dringend notwendig, dass die internationale Gemeinschaft alle möglichen Wege analysiert, die zu einer Verringerung des Klimawandels und zu einer Verbesserung der Situation der Pinguin-Populationen führen“, fordert Scattolin heute anlässlich des in Barcelona präsentierten Berichts.
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Pinguine Klimawandel
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Die 10 giftigsten Tiere der Welt
31.07.2008 um 14:53 - Thema: Wildtiere
Der Pfeilgiftfrosch ist ein kleiner, bunter Frosch aus den Urwäldern Mittel- und Südamerikas und ist mit Abstand das giftigste Tier der Welt. Niedlich aussehend. sondert er über seine Haut ein extrem giftiges Sekret ab. Gelangt das Gift in den menschlichen Blutkreislauf, treten Muskel- und Atemlähmungen auf, die einen Menschen innerhalb von 20 Minuten töten können. Die Indianer vergiften mit diesem Gift Ihre Pfeile, die sie zur Beutejagd mittels Blasrohr einsetzen.
Der Kugelfisch ist das einzige Tier, das annähernd die Giftigkeit der Pfeilgiftfrösche besitzt. Sein Gift, ein Nervengift, (Tetrodotoxin) ist ca.10.000-mal wirksamer als Zyanid. Trotzdem ist der Fisch genießbar und gilt nicht nur in Japan als Delikatesse. Das Gift befindet sich in der Leber, Haut, Gallenblase und den Eierstöcken der Fische, ein kleiner Fehler bei der Zubereitung, kann zum Tode führen. Das Gift eines einzigen Kugelfisches kann 30 Menschen töten.
Die Würfelqualle ist eher unscheinbar, aber eines der giftigsten Meerestiere. Sie wird auch Seewespe genannt, ist eine Quallenart, kommt vor allem in Australien vor und ist erst in den 50er Jahren entdeckt worden. Ihre Tentakel sind mit giftigen, mit Stacheln und Widerhaken versehenen, Nesselkapseln bestückt, bei Kontakt platzen diese auf und injizieren das Gift in die Haut. Das Gift erzeugt extrem schmerzhafte Verbrennungen - allein der Schock kann schon zum Tode führen. Der Blauring- Krake ist ein Weichtier, der im westlichen Pazifik zwischen der Küste Australiens und Südostasiens vorkommt. Er ist etwa daumengroß und nur selten mehr als 12 Zentimeter lang. Der Giftvorrat eines Tieres ist so reichlich, dass er 26 Menschen in kürzester Zeit töten kann. Er hat eine blass-braune Hautfarbe, bekommt im erregten Zustand eine leuchtend türkise Warnfärbung. Der Biss kann tödlich sein, das Gift ist das Gleiche, das auch den Kugelfisch so gefährlich macht. Das Tetrodotoxin lähmt in kurzer Zeit die Muskulatur, so dass das Opfer an Atemlähmung stirbt. Die Plattschwanz- Seeschlange lebt in den tropischen Meeresregionen des indischen und pazifischen Ozeans. Ihr Gift gilt als stärkstes Schlangengift überhaupt - sie ist deutlich giftiger als eine Kobra. Nach dem Biss kommt es zu Übelkeit, Erbrechen und Lähmungserscheinungen. Nur sehr wenige Menschen überlebten den Biss einer Seeschlange. Zum Glück sind die Tiere eher beißfaul. Fühlen sie sich bedroht, versuchen sie zu fliehen. Der Taipan lebt in Australien, sein Gift gehört zu den stärksten Schlangengiften der Welt. Die bei einem Biss abgesonderte Giftmenge reicht aus, um 100 Erwachsene zu töten. Allerdings gilt der Inlandtaipan als scheu, wenig aggressiv und selten. Unter Experten gilt der Küstentaipan als die gefährlichste Giftschlange. Ihr Gift weniger gefährlich als das des Inlandtaipan, sie ist aber neben ihrer Größe von durchschnittlich 2,5 Metern schnell, stark und aggressiv.
Der Skorpion kommt in den Tropen, Subtropen, Wüsten und Halbwüsten vor und hat mehrere Abwehrmechanismen, wobei die auffälligste die Ausstattung mit einem Giftstachel ist. Dieses Gift besteht bei aus zwei Komponenten, eine zum Töten von Nahrung und eine zur Verteidigung. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht alle Skorpionstiche tödlich. Von den rund 1.500 Skorpionarten sind weniger als 25 Arten in der Lage, einen Menschen tödlich zu vergiften. Je größer das Tier, desto kleiner ist die Gefahr. Bei einer tödlichen Giftdosis tritt der Tod innerhalb von 5 bis 20 Stunden durch Atemstillstand ein.
Der Steinfisch kommt überwiegend in den Tropen vor und gilt als eine der giftigsten Fischart. Gut getarnt liegt er zwischen den Steinen am Meeresboden, meist nicht zu erkennen. Tritt man versehentlich auf einen Steinfisch, bohren sich seine Giftstachel in die Haut. Der Stich eines Steinfisches verursacht extreme Schmerzen, Lähmungserscheinungen und Schock. Einige Fische, auch der Steinfisch, besitzen zur Abwehr Knochenstrahlen, die mit einer Giftdrüse in Verbindung stehen oder mit Gift produzierendem Gewebe bedeckt sind. Die Portugiesischen Galeere ist eine Polypenkolonie, auch wenn sie die Erscheinungsform einer Qualle haben. Jede Portugiesische Galeere besteht aus einer Vielzahl von Polypen mit spezialisierten Aufgaben. (Fresspolypen, Geschlechtsglocken, Wehrpolypen, Deckblätter und Fangfäden) Einzeln sind sie nicht lebensfähig. Am häufigsten treten sie auf im Pazifischen Ozean, der Karibik aber auch vor den Kanarischen Inseln und vor Portugal. An den Tentakeln finden sich bis zu 1.000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweißen enthalten, welches schon bei Hautkontakt direkt an den Nervenzellen wirkt, wo es zu einer Übererregung führt, was zu Atemstillstand und Herzversagen führt. Die Portugiesische Galeere ist somit eine der gefährlichsten Quallenarten. Die Kegelschnecke lebt in den Gewässern des indischen und pazifischen Ozeans., besonders rund um Australien. Sie besitzen einen komplizierten Giftapparat, der aus drei Teilen besteht: 1. Giftblase, 2. Giftdrüse und 3. Giftzähnchen. (Das sind hohle, mit Widerhaken versehene Pfeile oder Harpunen von mehreren Millimetern Länge.) Die Schnecke kann diesen Zahn in ihr Schlundrohr befördern, mit Gift befüllen und mit Druck aus der Schlundmuskulatur auf das Beutetier schießen. Das Gift der Kegelschnecke, das Conotoxin, führt zu Nerven- und Muskellähmungen und kann für Menschen tödlich sein.
Thema: Wildtiere
Tags: Giftig
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Refugium von Storch, Seeadler und Co muss gesichert werden!
12.06.2008 um 17:23 - Thema: Wildtiere
March-Thaya Auen sind Hotspot der Artenvielfalt und dennoch unzureichend geschützt Wien, Marchegg, am 12. Juni 2008 - Anlässlich des GEO Tages der Artenvielfalt, der heuer dem Thema Artenvielfalt in Schutzgebieten gewidmet ist, schlagen die Naturschützer von WWF und das MARTHA-Forum Alarm: Die wegen ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt 2007 international zum trilateralen RAMSAR-Gebiet erklärte Flusslandschaft der Donau-March-Thaya Auen ist noch immer nicht ausreichend vor Zerstörung geschützt. „Ohne eine kontinuierliche Betreuung vor Ort und eine naturschutzkonforme Pflege der Landschaft kann der Verlust der Vielfalt nicht gestoppt werden“, ist Bernhard Kohler, Leiter des WWF Ostösterreich Programms überzeugt. „Die March-Thaya Auen sind in punkto Betreuung einer der letzten ‚weißen Flecken' auf der Österreich-Karte mit Schutzgebieten von internationaler Bedeutung.“ Das Land Niederösterreich und das Lebensministerium müssen endlich handeln, damit die einzigartige Vielfalt der March-Thaya Auen für die Zukunft gesichert bleibt.
Noch beherbergen die March-Thaya Auen eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt: Der scheue Schwarzstorch, der imposante Seeadler, die seltene Flussseeschwalbe und 300 weitere teils stark gefährdete Vogelarten sind auf die Augewässer als Lebensraum oder als Rastplatz auf ihrem Zug angewiesen. Auf blütenreichen Wiesen stehen Pflanzenjuwele wie die Hügel-Nelke- eine von 10 Pflanzenarten die Österreich weit nur in diesen Auen mitten im „Grünen Herzen“ Europas vorkommen. Das RAMSAR-Gebiet auf dem Papier schützt vor Zerstörung nicht Die Donau-March-Thaya Auen sind ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und wurden deshalb 2007 als trilaterales RAMSAR-Gebiet ausgewiesen. Doch während die Donau-Auen als Nationalpark mit einer eigenen Verwaltung gesichert sind, fehlt den March-Thaya Auen nach wie vor ein angemessener Schutzstatus und eine wirksame Schutzgebietsbetreuung. Das MARTHA-Forum fordert deshalb die dringend notwendige Einrichtung einer effizienten Schutzgebietsbetreuung für die österreichischen March-Thaya Auen. In der Slowakei und in Tschechien sind bereits solche Gebietsverwaltungen installiert. Gefahr durch intensive Landnutzung, Biomasseboom und Flussregulierungen Die ehemals ausgedehnten und traditionell nachhaltig genutzten Wiesenflächen der March-Thaya Region sind in den letzten 50 Jahren immer mehr geschrumpft. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft und dem Hunger nach schnellwüchsigen Energiehölzern geht ein massiver Verlust an biologischer Vielfalt einher. An die Stelle abwechslungsreicher Wiesen treten vielerorts monotone und flurbereinigte Agrarlandschaften. Zahlreichen ökologisch sensiblen Arten wie der Uferschnepfe oder der Sumpfgladiole wurde dadurch bereits der Garaus gemacht. Durch die Regulierung von March und Thaya wiederum kommt es zu einem schleichenden Verschwinden der letzten intakten, dynamischen Auwälder und -gewässer, die zudem einer intensivierten forstlichen Nutzung unterliegen. Das MARTHA-Forum fordert eine Trendumkehr: Renaturierung der beiden Flüsse und eine bessere Anpassung der Landnutzung an das Überschwemmungs-Regime. Storchenfest am 13. und 14. Juni in Marchegg Einblick in die Arbeit einer Schutzgebietsbetreuung und die Lebewelt der Marchauen erhalten BesucherInnen im Rahmen des GEO Tags der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Marchegg. Im WWF-Auenreservat, dem nur streng naturverträglich bewirtschafteten Herzstück der March-Thaya Auen, wird anlässlich des traditionellen Storchenfestes zu naturkundlichen Führungen für Jung und Alt eingeladen. Informationen zum Exkursionsprogramm: http://www.wwf.at/storchenfest
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Storch Seeadler RAMSAR
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/77-refugium-von-storch-seeadler-und-co-muss-gesichert-werden.html
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VIER PFOTEN bringt elf Großkatzen von Rumänien nach Südafrika
11.06.2008 um 17:03 - Thema: Wildtiere
Am Samstag (7. Juni) hat VIER PFOTEN elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Großkatzenrefugium LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin haben eine fast 72-stündige Reise unternommen, um ein neues Leben in einem artgerechten Zuhause zu beginnen. Am Samstagvormittag konnten die Tiere zum ersten Mal die afrikanische Sonne genießen. Die neun Löwenbabys sind zwischen fünf und dreizehn Monate alt und sollten eingeschläfert werden. Sie sind das Ergebnis verantwortungsloser Haltung im heruntergekommenen rumänischen Zoo von Braila und waren völlig unterernährt und geschwächt. Der finanziell angeschlagene Zoo konnte für die Erhaltung der Tiere nicht mehr aufkommen. VIER PFOTEN erklärte sich bereit, die Löwenbabys zu übernehmen und in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK zu überstellen. Der Zoo Braila verpflichtete sich im Gegenzug, keine weitere Wildtierzucht zu betreiben.
Das Großkatzenrefugium LIONSROCK streckt sich über 12 Quadratkilometer und bietet nun 46 Löwen, zwei Tigern, zwei Leoparden sowie zahlreichen anderen Wildtieren ein artgerechtes Zuhause. LIONSROCK wurde im Februar 2008 eröffnet; Tiere, die Opfer schlechter Haltung wurden, können hier fast wie in freier Wildbahn leben und ihre Instinkte wiederentdecken - fernab von jeder Bedrohung durch Mensch oder Tier. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt. Mehr Infos zu diesem Thema: http://www.vierpfoten.at/website/output.php?id=1174&idcontent=2171 http://www.vierpfoten.at
Thema: Wildtiere
Tags: Vier Pfoten Lionsrock Löwen
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/76-vier-pfoten-bringt-elf-grosskatzen-von-rumaenien-nach-suedafrika.html
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WWF: Wagemutiger Einsatz für den Seeadler
11.06.2008 um 08:45 - Thema: Wildtiere
Erstmals fotografisch dokumentiert: WWF beringt zwei Jungvögel in einem Horst in 15 Meter Höhe Wien, am 11. Juni 2008 - Im Rahmen des internationalen Beringungsprogramms für den Seeadler, der in Österreich vom Aussterben bedroht ist, hat der WWF dieser Tage in den niederösterreichischen March-Thaya-Auen zwei Jungvögel durch Ringe an den Füßen individuell markiert. Um zum Horst in der Schwarzpappel zu gelangen, war eine waghalsige Kletterpartie am Stamm bis in 15 Meter Höhe erforderlich. Die knapp zwei Monate alten Jungadler wurden kurz aus dem Hort gehoben, an Ort und Stelle beringt und wieder in den Horst gesetzt. Diese beiden Adler sind die ersten in Österreich geschlüpften Vögel, deren Beringung fotografisch dokumentiert wurde. "Die Beringung hilft uns, das Verhalten der sensiblen Adler über einen längeren Zeitraum genau zu verfolgen und sie so besser schützen zu können", erklärt Dr. Bernhard Kohler, Leiter des WWF-Seeadlerprojekts. Die Aktion wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Remo Probst durchgeführt.


Die Vögel wurden von den Mitarbeitern des WWF mit jeweils zwei Ringen versehen. Ein Farbring in Schwarz und Grün mit weißem Nummerncode kennzeichnet das Tier als Angehörigen der pannonischen Population. Beim zweiten Ring handelt es sich um den Kennring, der eine individuelle Bestimmung ermöglicht: Anhand der darauf angebrachten Buchstaben- und Ziffernkombination können auch Geburtsort und -alter des Vogels festgestellt werden - und er dadurch identifiziert werden, wenn er gefangen oder tot aufgefunden wird.


Sowohl die Farbkombination als auch der Kennring-Code lassen sich aus großer Entfernung mit dem Spektiv ablesen. Dadurch ist es möglich, das scheue Tier wiederholt und ohne es zu stören zu kontrollieren. Um das Verhalten einzelner Vögel über einen großen Zeitraum verfolgen zu können ist es eine nähere Bestimmung von Gefährdungs- und Mortalitätsfaktoren wichtig. Heuer leben in Österreich sieben Seeadlerbrutpaare. Drei haben davon erfolgreich gebrütet. Dass der hierzulande 1946 ausgerottete Seeadler überhaupt zurückkehren konnte, ist der engen Zusammenarbeit eines Netzwerks an Schutzinitiativen in ganz Europa zu verdanken. Sie entwickelten ein einheitliches System für die Überwachung und Beobachtung der Bestände. "Je genauer wir die Populationsentwicklung beobachten können, umso rascher können wir auf Gefahrenquellen reagieren", erklärt Kohler.

Für die störungsanfälligen Großgreifvögel sind etwa Windkraftanlagen oder Hochgeschwindigkeits-Bahntrassen, aber auch die zunehmende Erschließung ruhiger Waldgebiete ein großes Problem. Die unmittelbarste Bedrohung des Seeadlers stellt allerdings der illegale Einsatz von Giftködern dar, die mit dem Pestizid Carbofuran präparierte sind. So fiel auch in der Brutsaison 2006/2007 ein Seeadler einem illegalen Gifteinsatz zum Opfer. Dank seiner Ringe konnte der Vogel als fünf Jahre altes Männchen aus Estland identifiziert werden. http://www.wwf.at
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Seeadler
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WWF: Spendenlotterie unterstützt unsere Braunbären
29.05.2008 um 11:07 - Thema: Wildtiere
"Das gute Los" für die Erhaltung der Bärenpopulation in Österreich Wien, 26. Mai 2008 - 14 Partnerorganisationen aus dem Umwelt- und Sozialbereich veranstalten diesen Sommer zum zweiten Mal die "1. österreichische Spendenlotterie". Neben vielen anderen wichtigen Projekten unterstützen die Käufer der Lose auch das Projekt des WWF zur Erhaltung der Bärenpopulation in Österreich. Wer mitmacht, gewinnt doppelt: einen der mehr als 17.000 Haupt- und Serienpreise im Gesamtwert von 630.200 Euro und noch einmal durch die Unterstützung der Umwelt- und Sozialprojekte. Der Hauptgewinn ist auch heuer wieder ein Öko-Haus im Wert von 155.000 Euro. Ein "gutes Los" kostet 1,50 Euro. Die Ziehung findet am 18. September statt. Alle Preise wurden nach ökologischen und sozialen Kriterien ausgewählt. Zweck der Spendenlotterie ist die Unterstützung gemeinnütziger Umwelt- und Sozialprojekte in Österreich. Durch die Bandbreite der 14 beteiligten Non-Profit-Organisationen kann eine Vielfalt an Projekten unterstützt werden. Der WWF wird die Einnahmen aus dieser Lotterie in das Projekt "Rettet die Alpenbären" investieren. Ziel dieses Projekts ist die Etablierung einer überlebensfähigen Bärenpopulation in Österreich im Rahmen der Erhaltung der heimischen Artenvielfalt. Weitere beteiligte Organisationen sind unter anderen Greenpeace, Vier Pfoten, GLOBAL 2000, die Rote Nasen Clowndoctors und auch das Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen. Diese beteiligten Organisationen verfügen über das Spenden-Gütesiegel. 14 wichtige Anliegen aus dem Umwelt- und Sozialbereich werden heuer durch die Aktion "Das gute Los" finanziert. Das Geld aller Loskäufer kommt ausschließlich gemeinnützigen Projekten zu Gute. Unter den Preisen finden sich ein Öko-Haus im Wert von 155.000 Euro, Traumreisen, hochwertige Küchen, Komfort-Möbel, Luxus-Bäder und Flachbild-TV-Geräte. Lossätze zu je 12 Losen können zum Preis von 18 Euro gekauft werden. Bestellt werden können die Lose unter der gebührenfreien Hotline 0800-700 747 oder im Internet unter www.das-gute-los.at sowie über alle mit veranstaltenden Organisationen. Die Ziehung findet am 18. September bei den Österreichischen Lotterien in Wien unter notarieller Aufsicht statt. Alle Gewinn-Nummern werden im Wiener Amtsblatt und auch auf der Website www.das-gute-los.at veröffentlicht. Nähere Informationen zur Spendenlotterie und den beteiligten Organisationen sind ebenfalls unter www.das-gute-los.at abrufbar. Helfen und gewinnen: "Das gute Los" zahlt sich immer aus!
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Braunbären
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/70-wwf-spendenlotterie-unterstuetzt-unsere-braunbaeren.html
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WWF: Seltenstes Nashorn der Welt in Indonesien gefilmt
29.05.2008 um 11:06 - Thema: Wildtiere
Vom Aussterben bedroht: Nur noch 60 Tiere sind weltweit am Leben Jakarta, 29. Mai 2008 - Eines der seltensten Nashörner der Welt, das Java-Nashorn, wurde von einer Kamera des WWF in Java aufgenommen. Nachdem vor einem Monat eine speziell entwickelte Videokamera installiert wurde, die Filmmaterial über wildlebende Tiere im Dschungel von Südostasien liefern soll, hat diese bereits zwei Mal erstaunliche Aufnahmen des weltweit seltensten Nashorns in Begleitung eines Kalbes geliefert. Der Erfolg war jedoch nicht ungestört. Nach einer kurzen Inspektion griff die Nashorn-Mutter die Kamera an und schleuderte sie in die Luft. Der Zwischenfall mit dem Java-Nashorn ereignete sich im Ujungo Kulon National Park in Java, Indonesien. Java Nashörner kommen außer einem Exemplar in Vietnam nur mehr in diesem Park vor. "Es gibt heute weniger als 60 Java Nashörner weltweit. Daher denken wir, dass diese Bilder das Risiko, dem wir unsere Kamera ausgesetzt haben, wert waren", sagt Adhi Rachmat Hariyadi, Leiter des WWF-Projekts im Ujung Kulon National Park in Java. "Es ist sehr ungewöhnlich ein Java-Nashorn tief im Regenwald zu sehen. Die durch Bewegung ausgelösten Infrarot-Video-Fallen sind ein geeigneter Weg der Tierbeobachtung und es lassen sich detaillierte Schlüsse über das Verhalten dieser Tiere ziehen, die massiv vom Aussterben bedroht sind." "Wir beabsichtigen nun eine probeweise Umsiedlung einiger Java Nashörner um eine neue Population in einem neuen Gebiet aufzubauen. Dafür benötigen wir solide wissenschaftliche Fakten. Videofallen sind dabei eine wertvolle Hilfe und besser als wackelige Bambusplattformen, auf denen die Wissenschaftler sonst die Nacht verbringen müssen um diese hochgefährdeten Nashörner zu beobachten", sagt Adhi Rachmat. "Da diese Videofallen keine beweglichen Teile haben und sehr leise arbeiten, können sie deutlich näher an den Lieblingsplätzen der Java-Nashörner - wie Salzlecke, Trampelpfade und Schlammlöcher - installiert werden." Java Nashörner gibt es weltweit nur mehr in zwei Regionen. Mit etwa 60 Exemplaren im Ujung Kulong National Park in Java, Indonesien, leben mehr als 90 Prozent der weltweiten Population in diesem Gebiet. Um ein Aussterben durch Erkrankungen oder andere natürliche Katastrophen zu vermeiden, hat die Regierung Indonesiens gemeinsam mit dem WWF, der International Rhino Foundation (IRF), der Yayasan Badak Indonesia (YABI) und dem US Fish and Wildlife Service unlängst ein Konzept zur Rettung der Nashörner mit dem Titel "Project Rhino Century (Proyek Abad Badak)" vorgelegt. Das Ziel ist es durch Umsiedelung einiger Tiere aus dem Ujung Kulon National Park an andere geeignete Orte weitere Populationen an Java-Nashörnern zu bilden und die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.
Thema: Wildtiere
Tags: WWF Java-Nashorn
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/69-wwf-seltenstes-nashorn-der-welt-in-indonesien-gefilmt.html
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