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ALLE POSTINGS ZUM THEMA WWF


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: WWF

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG WWF

22.01.2012 um 14:48: WWF: Weg frei für besseren Bärenschutz in Kärnten
20.07.2011 um 09:38: Kenia verbrennt Elfenbein - WWF fordert strengere Strafverfolgung
11.02.2011 um 14:02: WWF: Rettung von Zehntausenden Meeresschildkröten möglich
23.11.2010 um 12:15: Leonardo DiCaprio spendet 1 Million Dollar für die Rettung der Tiger
19.11.2010 um 10:30: WWF befürchtet Aussterben der Tiger bis 2020
10.11.2010 um 12:31: WWF: Tausend Tote Tiger / Schmuggelreport
03.09.2010 um 11:13: WWF: Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler
15.07.2010 um 11:11: WWF: Tiger-Konferenz auf Bali, Weg für globalen Rettungsplan
27.01.2010 um 18:49: WWF: Tiger drohen in Südostasien auszusterben
09.12.2009 um 12:25: Greifvogelverordnung: NÖ erlaubt Töten als Freizeitvergnügen


WWF: Weg frei für besseren Bärenschutz in Kärnten
22.01.2012 um 14:48 - Thema: Tierschutz



Wien, Klagenfurt am 18. Januar 2011 - Der Rücktritt Josef Martinz' als Agrarlandesrat, gibt FPK-Parteichef und Landeshauptmann-Stv. Uwe Scheuch die Gelegenheit, eine neue Ära im Braunbärschutz einzuläuten und endlich das längst überfällige Genmonitoring einzuführen. Eine entsprechende Forderung des WWF, liegt seit über zwei Jahren der Kärntner Landesregierung vor und muss nur beschlossen werden. “Wir hoffen, dass Achill Rumpold eine positivere Einstellung zu Bären und Wölfen hat als sein Vorgänger, der diese geschützten Tierarten ja bekanntlich allesamt lieber tot als lebendig gesehen hätte”, erklärt Christian Pichler vom WWF. Der zuletzt aus Slowenien über Kärnten und die Steiermark nach Salzburg eingewanderte besenderte Wolf zeige, wie wichtig moderne Methoden im Wildtiermanagement sind.

Uwe Scheuch - unter anderem zuständig für Naturschutz und Jagd - wollte das genetische Monitoring nicht ohne Zustimmung der ÖVP einführen. “Jetzt liegt es an Rumpold, dieses Projekt zu ermöglichen”, appelliert Pichler an den neuen Agrarlandesrat. “Selbstverständlich haben durch Bären oder Wölfe geschädigte Landwirte Anspruch auf rasche und unbürokratische Schadensabgeltung”, unterstreicht Pichler. “Diese Praxis funktioniert in Kärnten ohnehin gut.” Nun dürfe Kärntens Politik nicht länger den Einstieg des Bundeslandes in ein modernes Bärenmanagement, wie es auch in den Nachbarländern Slowenien und Italien längst Standard ist, bremsen.

Für den WWF ist die wissenschaftlich anerkannte Methode der systematischen Erfassung und Beobachtung der Bärenbestände, essentiell für das Überleben der Großen Beutegreifer in Österreich. “Nur was man kennt, kann man auch schützen”, so Pichler. “Derzeit wissen wir ja nicht einmal genau, ob Weibchen unter den Kärntner Bären sind bzw. ob slowenische Bärenweibchen bis nach Kärnten hinaufgelangen können, oder ob man hier nachhelfen müsste”, so der Biologe. Es liegt nun in der Hand Kärntens, dem Braunbär das Schicksal seiner Artgenossen in den Kalkalpen zu ersparen, wo man tatenlos zugewartet hat, bis 2010 auch der letzte Bär einer Population mit insgesamt bis zu 35 Tieren verschwunden war.

Österreich ist als EU-Mitglied verpflichtet, für den Schutz und Erhalt der - nicht nur in Österreich geschützten, sondern auch laut europäischer Umweltgesetzgebung prioritären - Tierart zu sorgen. Dazu gehören Information, Aufklärung und Einbindung der durch Bären oder Wölfe betroffenen Bevölkerung ebenso, wie geeignete Methoden der Überwachung der Bestände.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Bären

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Kenia verbrennt Elfenbein - WWF fordert strengere Strafverfolgung
20.07.2011 um 09:38 - Thema: Tierschutz



Nairobi/Kenia, 20. Juli 2011 - Am Mittwoch verbrannten kenianische Behörden in Nairobi rund 4,9 Tonnen konfisziertes Elfenbein. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt zwar, dass das vernichtete Material nicht mehr über Umwege auf den Schwarzmarkt gelangen kann, warnt zugleich jedoch davor, dass das Verbrennen von Stoßzähnen allein kein geeignetes Mittel ist, um die Wilderei auf Afrikanische Elefanten zu stoppen. „Niemand darf sich der Illusion hingeben, dass durch die Zerstörung von Elfenbeinbeständen der Schutz der Elefanten nachhaltig verbessert wird“, warnt WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. Es braucht vielmehr eine strengere Strafverfolgung von Wilderern und das konsequente Trockenlegen der illegalen und damit per se unregulierten Elfenbeinmärkte in Afrika und Asien.

Zwar habe Kenia in den vergangen Jahren wachsende Populationen von Afrikanischen Elefanten und ist auf dem Weg, den dramatischen Zusammenbruch der Bestände aus den 1970er und 1980er Jahre wieder auszugleichen, doch die Situation der Dickhäuter ist weiterhin angespannt. „Die Wilderei von Afrikanischen Elefanten steigt in den letzten Jahren mit alarmierender Geschwindigkeit“, so WWF-Experte Ziegler. „Die Hauptursache für die Wilderei sind die zahlreichen unkontrollierten Schwarzmärkte in Afrika und Asien, von wo das Elfenbein in den weltweiten Handel gelangt. Nicht nur die Stoßzähne von gewilderten Elefanten werden feil geboten, auch beschlagnahmtes Elfenbein - aus staatlicher Aufsicht gestohlen - taucht vermehrt auf den Schwarzmärkten auf. Bislang war es kaum möglich, die Herkunft von Stoßzähnen zu bestimmen, doch ein neues Verfahren, dass der WWF gemeinsam mit der Universität Mainz und dem Bundesamt für Naturschutz entwickelt, ermöglicht die genaue Bestimmung der Herkunft des Elfenbeins. „Wir messen dazu das Vorkommen bestimmter Isotopen, also Elementen mit unterschiedlicher Masse im Elfenbein und können daraus Rückschlüsse auf das Gebiet ziehen, in dem der Elefant gelebt hat“, so Ziegler.

Seit 1989 ist der internationale kommerzielle Handel mit Elfenbein weltweit größtenteils verboten. Während machen Elefantenpopulationen im Süden und Osten des Kontinents stabil sind oder sich gerade erholen, sind die Waldelefanten in Zentralafrika durch Wilderei massiv gefährdet.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Elefanten Elfenbein

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/207-kenia-verbrennt-elfenbein-wwf-fordert-strengere-strafverfolgung.html

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WWF: Rettung von Zehntausenden Meeresschildkröten möglich
11.02.2011 um 14:02 - Thema: Tierschutz



Fischerei-Industrie muss nur Rundhaken verwenden

Wien, Freitag, 11. Februar 2011 - Zehntausende Meeresschildkröten jährlich könnten im indopazifischen Korallendreieck ganz einfach vor einem grausamen Tod als Beifang bewahrt werden. Die Fischerei-Industrie müsste nur ihre alten J-Haken auf den Langleinen gegen moderne Rundhaken tauschen. Das zeigt eine neue Untersuchung des WWF. Die Umweltorganisation fordert nun von den Regierungen, den Fischereiorganisationen und den Fischereiunternehmen alle alten Haken durch Rundhaken zu ersetzen. „Wenn diese Rundhaken weltweit eingesetzt würden, könnten jedes Jahr 250.000 Meeresschildkröten gerettet werden, die jetzt sinnlos an den Haken sterben“, sagte WWF-Meeresexperte Axel Hein.

Während bei normalen Fischerhaken - den sogenannten J-Haken - auch Schildkröten anbeißen können, ist dies bei den Rundhaken kaum möglich. Die runde nach hinten gebogene Form des Hakens verhindert, dass Schildkröten den Haken schlucken können. Wenn sie hinein beißen, können die Haken leicht entfernt werden und richten im Rachenraum viel weniger Schaden an wie die konventionellen J-Haken. So können über 80 Prozent der als nutzlosen Beifang gefangenen Meeresschildkröten gerettet werden. „Mit den neuen Haken können die Fischer sogar ihren Fang an Fischen vergrößern“, so Hein.

Das wissen auch die Fischer, die die neuen Rundhaken längst als erfolgreiche Alternative akzeptiert haben. Der WWF kritisiert aber, dass noch immer Zölle und Einfuhrsteuern auf diese moderne Fischereiausrüstungen eingehoben werden. Denn dies hindert die Fischer daran ihre Ausrüstungen auszutauschen. „Die Regierungen der Länder des Korallendreiecks müssen endlich diese Schranken für die schnelle Einfuhr der Rundhaken beseitigen“, fordert Hein. Beifang ist eines der schlimmsten Probleme im Korallendreieck. Zehntausende Meeresschildkröten sterben dort jedes Jahr wegen der Langleinenfischerei. Der WWF fordert die rasche weltweite Einführung der Rundhaken.

Das Korallendreieck im Indopazifik erstreckt sich über sechs Millionen Quadratkilometer und umfasst die Länder Indonesien, Malaysia, Papua Neuguinea, die Philippinen, die Salomonen-Inseln und Osttimor. 76 Prozent aller weltweit bekannten Korallenarten und mehr als ein Drittel aller Rifffische sowie sechs von sieben Arten von Meeresschildkröten sind dort heimisch.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Meeresschildkröten Artenschutz

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/204-wwf-rettung-von-zehntausenden-meeresschildkroeten-moeglich.html

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Leonardo DiCaprio spendet 1 Million Dollar für die Rettung der Tiger
23.11.2010 um 12:15 - Thema: Tierschutz


US-Schauspieler nimmt am internationalen Tigergipfel in St. Petersburg teil

Wien, St. Petersburg, 23. 11. 2010 - Leonardo DiCaprio, amerikanischer Schauspieler und WWF-Vorstandsmitglied, spendet eine Million US-Dollar an den WWF, um das Überleben der Tiger zu sichern. Der Hollywoodstar nimmt - auf Einladung des WWF und des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin - auch persönlich an der Konferenz zur Rettung der letzten wildlebenden Tiger teil, die derzeit im russischen St. Petersburg stattfindet. „Die skrupellose Wilderei und die dramatische Zerstörung ihres Lebensraums haben die Tiger an den Rand der Ausrottung gebracht. Wir müssen jetzt rasch handeln, bevor es zu spät ist“, sagte Leonardo DiCaprio heute. Es gibt weltweit nur noch 3.200 Tiger in freier Wildbahn.

DiCaprio war mit dem WWF auf einer Expedition in den Tigerlebensräumen Nepals und Bhutans unterwegs. Gemeinsam mit Rangern durchstreifte er das Gebiet auf dem Rücken eines Elefanten, traf mit der lokalen Bevölkerung zusammen und machte sich ein Bild von der Arbeit der WWF-Experten zum Schutz der Tiger. In den letzten Monaten half er tatkräftig mit, dringend benötigte Gelder für den Tigerschutz aufzubringen. „Wir sind begeistert, dass sich DiCaprio derartig für den Tiger in die Bresche wirft - mit seiner Zeit, seinem Geld und seiner Popularität“, so WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. Der Beitrag von Leo DiCaprio wird für Antiwilder-Brigaden und Waldschutz-Projekte eingesetzt. Tigerlebensräume werden für die Anlage von Palmölplantagen, sowie die Holz- und Papierproduktion rasant zerstört.

Tiger können nur überleben, wenn sie vor Wilderei und Lebensraumverlust geschützt werden und genügend Nahrung finden. Auch Österreich beteiligt sich am internationalen Tigerschutz: Derzeit wird im Süden von Laos gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten ein Gebiet in der Größe Vorarlbergs unter dauerhaften Schutz gestellt.

Der Tiger-Gipfel in St. Petersburg soll zu einem verbindlichen weltweiten Abkommen führen, den Lebensraum der Tiger zu erhalten und der Wilderei ein Ende zu setzen. Die 13 Länder, die heute noch Tiger beherbergen, sind: Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Tiger Artenschutz

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/200-leonardo-dicaprio-spendet-1-million-dollar-fuer-die-rettung-der-tiger.html

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WWF befürchtet Aussterben der Tiger bis 2020
19.11.2010 um 10:30 - Thema: Tierschutz


Tiger-Gipfel in St. Petersburg: WWF veröffentlicht Undercover-Report

Wien/St. Petersburg, Freitag, 19. 11. 2010 - Ab Sonntag treffen sich Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen dreizehn Nationen, in denen heute noch wilde Tiger leben, im russischen St. Petersburg zum Internationalen Tiger Forum (21. bis 24. November). Es soll beraten werden, wie das Aussterben der majestätischen Großkatzenart noch verhindert werden kann. „Zum ersten Mal treffen sich Regierungschefs zu einer internationalen Konferenz, um über das Schicksal einer einzigen Tierart zu sprechen“, sagt Jutta Jahrl, WWF-Artenschutzexpertin, und bewertet die Konferenz daher auch als einen „historischen Moment“ für die weltweiten Naturschutzbemühungen. „Ohne ein durchsetzbares Abkommen der Tiger-Länder könnten die Großkatzen bis 2020 nur mehr in Zoos, Zuchtanstalten und ausgestopft in Museen zu bewundern sein“, warnt Jahrl.

Anlässlich des Gipfelauftakts veröffentlichten der WWF und das Artenschutzprogramm TRAFFIC einen Undercover-Report zum illegalen Handel mit Produkten aus Tigern und anderen asiatischen Großkatzenarten. Demnach stellen vor allem die Märkte in der Grenzregion zwischen Myanmar, China und Thailand ein Drehkreuz des internationalen Arten-Schmuggels dar. Wie Filmaufnahmen des WWF belegen, werden auf Schwarzmärkten Teile von Tigern offen angeboten, scheinbar ohne Angst vor Aufdeckung. „In diesen Regionen haben Behörden und die zentralen Regierungen offenbar keinen Einfluss. Hier herrschen lokale Führer, die mit ihren Milizen ihre eigenen Gesetze durchsetzen“, sagt Jahrl. Die illegalen Märkte ziehen vor allem Touristen aus China an, die sich dort mit Tiger-Medizin, Glücksbringern aus Tigerkrallen oder mit Fellen eindecken. „Um das Überleben der Tiger zu sichern, müssen diese Schwarzmärkte austrocknet werden“, fordert Jahrl. Das Ausmaß des illegalen Handels in der Region rund um Myanmar zeigt, wie wichtig verstärkter politischer Wille zum Schutz der Tiger und ein entschlossenes Vorgehen seitens der Regierungen und Behörden gegen Wilderer und Schmuggler sind, so der WWF.

„Die Staats- und Regierungschefs der Tiger-Länder müssen auf dem Gipfel den vorliegenden globalen Rettungsplan für den Tiger bestätigen und eine Deklaration unterzeichnen, in der sie sich dem Ziel verpflichten, alles zu unternehmen um die Zahl der wilden Tiger bis 2022 zu verdoppeln“, fordert Jahrl. Darüber hinaus erwartet der WWF, dass sich die einzelnen Staaten auch klare und vor allem überprüfbare Ziele auf nationaler Ebene setzen. Zu deren Umsetzung ist allerdings auch die verbindliche Unterstützung von Geldgebern notwendig, so der WWF. Auch Vertreter Deutschlands, der USA, Frankreichs, Japans und Südkoreas, der Vereinten Nationen und der Weltbank werden nach St. Petersburg reisen, um im „Jahr des Tigers“ endlich die weltweite Wende in den Schutzbemühungen einzuleiten. „Ohne ein entschiedenes und gemeinsames Vorgehen gegen die Wilderer und für den Schutz der Lebensräume der Großkatzen werden wild lebende Tiger bald Geschichte sein“, unterstreicht Jahrl die Bedeutung dieser Konferenz.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Tiger Artenschutz

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/197-wwf-befuerchtet-aussterben-der-tiger-bis-2020.html

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WWF: Tausend Tote Tiger / Schmuggelreport
10.11.2010 um 12:31 - Thema: Tierschutz


Schmuggelreport: WWF fordert internationale Tiger-Taskforce

Wien, Mittwoch, 10. November 2010 - Tigerkrallen als Glücksbringer in Malaysia, Wundermittelchen aus Tiger-Knochen in China, Felle in Indien oder Nepal - der illegale Handel mit Tiger-Produkten floriert nach der aktuellen Studie “Reduced to Skin and Bones” der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC in ganz Asien. In den letzten zwei Jahren ist sogar ein deutlicher Anstieg illegaler Aktivitäten zu beobachten. Von der indonesischen Insel Sumatra über das Grenzgebiet Myanmar-China bis nach Russland reicht das kriminelle Netz aus Wilderern, Schmugglern, Zwischenhändlern und Verkäufern. Dabei wurden nach Angaben des WWF allein in den vergangenen zehn Jahren knapp 500 Aufgriffe dokumentiert. Nach Schätzung des WWF lassen die konfiszierten Produkte darauf schließen, dass allein für diese Schmuggelfälle mindestens 1.069 Tiger ihr Leben lassen mussten. Und das ist, so WWF-Expertin Jutta Jahrl, nur die Spitze des Eisbergs. “Wie bei jeder Schmuggelware gibt es eine hohe Dunkelziffer. Wir müssen davon ausgehen, dass die bekannten Fälle nur einen kleinen Bruchteil des illegalen Geschäfts mit dem Tiger ausmachen”, so die WWF-Expertin. Wilderei und Schmuggel sind derzeit die größte Bedrohung der Großkatze und könnten zum Aussterben der Tiger führen.

Insgesamt rangiert Indien im internationalen Vergleich an der Spitze des illegalen Tiger-Handels. Umschlagsplätze der “heißen Ware” sind neben den Metropolen Neu Delhi und Mumbai die wenigen verbliebenen Tiger-Lebensräume auf dem Subkontinent. Erschreckend ist besonders, dass viele Aufgriffe im Umkreis von 50 Kilometern von Tigerschutzgebieten stattfanden. Eine besonders hohe Schmuggelaktivität verzeichnet der Report mit 71 Aufgriffen im indisch-nepalesischen Grenzgebiet. “Natürlich ist Indien mit der größten Tigerpopulation Asiens auch ein Hotspot des illegalen Handels. Wo viele Tiger sind, können schließlich auch viele gewildert werden”, sagt Jahrl. “Doch wir konnten auch nur mit den Daten arbeiten, die uns zur Verfügung gestellt wurden.” So gibt es vor allem in Myanmar und China einen florierenden Schwarzmarkt mit Tiger-Produkten. Ausgerechnet von diesen Behörden liegen keine oder nur sehr unvollständige Daten vor, kritisiert der WWF.



Um in Zukunft die Wilderei von Tigern und den illegalen Handel mit ihnen zu unterbinden, besteht nach Einschätzung des WWF dringender internationaler Handlungsbedarf. “An den bekannten Hotspots für Wilderei und Handel muss seitens der Behörden rigoros durchgegriffen werden. Es kann nicht sein, dass dubiose Zwischenhändler und mafiaähnliche Organisationen an der Ausrottung des Tigers verdienen”, kritisiert Jahrl. Der WWF empfiehlt eine staatenübergreifende Tiger-Taskforce ins Leben zu rufen, um die lokalen Behörden beim Vollzug der Kontrollen zu unterstützen. Außerdem braucht es eine internationale DNA-Datenbank zur Herkunftsbestimmung von Tigern und ein konsequentes Monitoring der Schmuggleraufgriffe.

Nach dem chinesischen Kalender befinden wir uns derzeit im “Jahr des Tigers”. Nach WWF-Schätzungen gibt es nur noch rund 3200 Tiger in der freien Wildbahn. Der WWF widmet der charismatischen Großkatze daher eine weltweite Schutz-Kampagne. Ziel des WWF ist es, die Bestandszahl bis zum nächsten “Jahr des Tigers” 2022 zu verdoppeln. Ab 21. November findet in St. Petersburg der Welttigergipfel statt, der die Regierungsvertreter der 13 “Tigerstaaten” zum dauerhaften Schutz der Großkatzen verpflichten soll.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Tiger Artenschutz

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/196-wwf-tausend-tote-tiger-was-vom-tiger-uebrig-bleibt.html

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WWF: Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler
03.09.2010 um 11:13 - Thema: Tierschutz


Dreister Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler

WWF, BirdLife und Landesjagdverband einig: Täter torpediert Artenschutzbemühungen um Österreichs seltenste Adler

Wien, am 3. September 2010 - Am 20. August fand ein Landwirt auf seinem Acker bei Goldgeben im Weinviertler Bezirk Korneuburg zwei tote Kaiseradler. Der zuständige Jagdleiter erstattete sofort Anzeige bei der Polizei und leitete eine wissenschaftliche pathologische Untersuchung der Kadaver beider Vögel zur Feststellung der Todesursache ein. Diese Untersuchung der Adler am Wiener Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ergab, dass die Tiere mit dem Pestizid Carbofuran vergiftet wurden. "In den Kröpfen der Vögel steckten noch Reste des Giftköders“, erklärt Christian Pichler vom WWF. Obwohl das Nervengift seit 2008 verboten ist, horten Giftleger offenbar noch genügend Lagerbestände, um weiterhin illegal Anschläge auf seltene Wildtiere zu verüben," vermutet Pichler.

Der imposante Kaiseradler ist die seltenste heimische Adlerart, und sogar in seinem Weltbestand gefährdet. In ganz Österreich leben nur sechs Paare, drei davon in Niederösterreich. Dazu kommen noch herumstreifende Individuen, die sich bei uns dauerhaft ansiedeln wollen. Die im Weinviertel vergifteten Adler zählten zu diesen und waren sechs Jahre alt.

Für die Vogelschutzorganisation BirdLife bedeutet der Verlust dieser beiden Kaiseradler einen herben Rückschlag. „Es überleben ohnehin nur drei von zehn Jungadlern ihre ersten Jahre - die übrigen sterben, bevor sie mit fünf Jahren das erste Mal brüten könnten“, erklärt Gabor Wichmann von BirdLife Österreich. „Bei dieser seltenen Art zählt für uns jedes einzelne Individuum, damit wir langfristig überlebensfähige Bestände aufbauen können.“ Erst 2008 hatte man sich über den erste Kaiseradlerbrut in Niederösterreich nach etwa 200 Jahren gefreut.
Die ursprünglichen Lebensräume dieser Vögel sind weite, offene Steppenlandschaften. Heutzutage bewohnt der Kaiseradler in Europa landwirtschaftlich genutzte Flächen, die ausreichend Brachflächen besitzen. Er benötigt eine hohe Dichte an Beutetieren zumeist Feldhase, Hamster, Fasan oder Tauben. Das Fehlen hoher und dementsprechend zumeist alter Bäume mit großer Krone stellt in der heutigen Ackerlandschaft ein weiteres Problem dar.

„Für die Jägerschaft stellt der Kaiseradler eine wertvolle Bereicherung der heimischen Artenvielfalt dar“, sagt Peter Lebersorger von der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände. „Wir verurteilen die illegale Tat scharf und sind an einer raschen und vollständigen Aufklärung interessiert“, so der Generalsekretär. Seit 2004 engagieren sich der WWF und der NÖ Jagdverband gemeinsam gegen das illegale Auslegen von Giftködern gegen Wild- und Haustiere. Obwohl die Giftanschläge seither deutlich zurückgegangen sind, gefährden Einzelfälle immer wieder massiv ambitionierte Artenschutzbemühungen. So wurden seit dem Jahr 2000 insgesamt acht Seeadler- und vier Kaiseradler vergiftet.

Teil des Kaiseradler-Schutzprojektes von BirdLife ist die individuelle Kennzeichnung von Jungvögeln durch Ringe. Dadurch lässt sich auch das Schicksal eines der beiden bei Goldgeben gefundenen Adler verfolgen. Der Jungvogel schlüpfte in einem Horst in Ungarn direkt an der Grenze zu Österreich. Er wurde 2005 beringt und besendert. Das Tier verließ seine Heimat, um durch Westungarn, Ostösterreich, die Westslowakei und Südosttschechien und sogar bis an die Grenze zu Dänemark zu fliegen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass unverantwortliche Einzelpersonen internationale Schutzbemühungen zunichte machen“, so Gabor Wichmann von BirdLife. „Wir werden deshalb auch in Zukunft verstärkt daran arbeiten, dass man den Wert von Naturjuwelen wie dem Kaiseradler nicht verkennt.“

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Artenschutz Kaiseradler

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WWF: Tiger-Konferenz auf Bali, Weg für globalen Rettungsplan
15.07.2010 um 11:11 - Thema: Tierschutz


Wien, 14. Juli 2010 - Regierungsvertreter der dreizehn Tiger-Verbreitungsstaaten haben bei einem Treffen auf der indonesischen Insel Bali das Fundament für einen globalen Rettungsplan der letzten 3.200 Tiger in der Wildnis Asiens gelegt. Damit sei, so die Umweltschutzorganisation WWF in einer ersten Stellungnahme, der Weg frei für den großen Tiger-Gipfel im russischen St. Petersburg im September 2010, auf dem die Staats- und Regierungschefs einen globalen, international abgestimmten Rettungsplan für den Tiger initiieren sollen.

„In den Wochen bis zum Tiger-Gipfel liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Aber ich bin mit dem Ergebnis dieses entscheidenden Meetings auf Bali sehr zufrieden“, erklärte Michael Baltzer, Chef des internationalen WWF Tiger Programms. Die Vertreter der dreizehn Tiger-Staaten hätten konstruktiv und ergebnisorientiert zusammengearbeitet. Vorgelegt wurde ein “solider“ Plan, der sich klar zu dem Ziel bekennt, die Tiger-Bestandszahlen bis 2022 - dem nächsten chinesischen Jahr des Tigers - zu verdoppeln. Damit bekennen sich die Verbreitungsstaaten zu der vom WWF definierten “kritischen Marke“, die das langfristige Überleben dieser Tierart garantieren soll.

In Bali präsentierten die Tiger-Staaten nationale Aktionspläne, die zu einem globalen Tiger Rettungsplan zusammengefügt werden sollen. „Dabei ist es erforderlich, dass auch die Schutzbemühungen für den Tiger über Nationalstaatsgrenzen hinweg koordiniert und regional angegangen werden“, sagt Jutta Jahrl, Artenschutzexpertin des WWF Österreich. Abgesehen davon lassen sich auch die Tiger auf ihren Streifzügen nicht von Grenzposten aufhalten und sind in Ökosystemen zuhause, die sich über mehrere Staaten erstrecken. Jetzt seien die Staats- und Regierungschefs am Zug, so die WWF-Expertin. Sie müssten in St. Petersburg noch beweisen, dass sie tatsächlich auch bereit sind, den Tiger zu retten.

Für die unverzügliche Implementierung der dreizehn nationalen Aktionspläne werden, so erklärten es die Regierungsvertreter auf Bali, mindestens 356 Millionen US-Dollar (rund 280 Millionen Euro) veranschlagt. Darin enthalten sind u. a. der Schutz und die Wiederherstellung ausreichend großer und vitaler Tiger-Lebensräume und der effektivere Kampf gegen Wilderei und Schmuggel. Viele dieser Maßnahmen helfen nicht nur dem Tiger, sonder auch seinen Lebensräumen und den Menschen vor Ort. Zugleich machten die Tiger-Staaten in ihrer Deklaration deutlich, dass es für die Umsetzung der Aktionspläne die finanzielle und technische Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft und der Weltbank bedürfe.

2010 - Jahr des Tigers 2010 ist im chinesischen Kalender das Jahr des Tigers. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts streiften schätzungsweise noch über 100.000 Tiger durch Asien. Heute sind es nach WWF-Angaben nur noch rund 3.200 Exemplare. Derzeit leben wilde Tiger noch in Bangladesh, Bhutan, Kambodscha, China, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Tiger

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WWF: Tiger drohen in Südostasien auszusterben
27.01.2010 um 18:49 - Thema: Tierschutz


Rettungskampagne im chinesischen Jahr des Tigers 2010

Hua Hin/Thailand, 26. Jänner 2010 – In den letzten zwölf Jahren ist die Zahl der Tiger in den Mekongländern Südostasiens um 70 Prozent zurückgegangen. In den fünf Mekongstaaten Kambodscha, Laos, Myanmar (Burma), Thailand und Vietnam streifen heute nur noch 350 wild lebende Tiger durch die freie Natur. 1998 wurde deren Zahl noch auf 1.200 geschätzt. Das hat eine neue alarmierende Studie des WWF ergeben, die heute in Thailand vorgestellt wird. Tiger-Experten befürchten, dass der Tiger in der Region bis zum nächsten Jahr des Tigers im chinesischen Horoskop im Jahr 2022 völlig aussterben könnte. Der WWF startet deshalb 2010 eine weltweite Kampagne für das Überleben der Großkatzen im chinesischen Jahr des Tigers, das heuer am 14. Februar beginnt. Ab morgen findet die erste asiatische Ministerkonferenz der 13 Tiger-Staaten zur Rettung des Tigers im thailändischen Hua Hin statt. Im September 2010 werden der russische Premierminister Wladimir Putin sowie Weltbankpräsident Robert Zoellick zu einer Welttigerkonferenz nach Wladiwostock einladen. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, den Tiger vor dem Aussterben zu bewahren“, warnt WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl und kündigt auch Initiativen des WWF Österreich in Kambodscha an.

Noch vor Hundert Jahren gab es weltweit an die 100.000 Tiger in freier Natur. 1998, im letzten Jahr des Tigers im chinesischen Horoskop, lag diese Zahl nur noch bei 5.000 bis 7.000 Tiger. Bis heute sank diese Zahl auf etwa 3.200. Schuld daran ist laut WWF-Studie vor allem die Nachfrage nach den Körperteilen von Tigern, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet werden. Auch die Zerstörung und Zerstückelung der Lebensräume der majestätischen Tiere und der ungebremste und nicht nachhaltige Ausbau der Infrastruktur in den südostasiatischen Ländern sind für den massiven Rückgang in Indochina verantwortlich. „Der Lebensraum der Tiere wird immer kleiner und die Wilderer werden immer dreister“, beklagt Jahrl.

Heute gibt es nicht mehr als jeweils maximal 30 Tiger in Vietnam, Kambodscha und Laos. Dennoch gibt es Hoffnung, denn die Mekongländer verfügen mit 540.000 Quadratkilometer über ausreichend große und geeignete Wälder für die Tiger. „Wir brauchen rasche Maßnahmen, um den Tiger in diesen Ländern zu retten, sonst wird er bis 2022 ausgestorben sein. Wenn die Populationen zu klein werden, können sie sich nicht mehr erholen“, so Jahrl. Der WWF kämpft nun gemeinsam mit den Regierungen der Mekongländer für einen Stopp der Wilderei, gegen den Handel mit Tigerprodukten und für die Erhaltung der Lebensräume der Großkatzen. Der Tiger ist stark in den asiatischen Kulturen verankert und besonders heuer das Tier des Jahres. „Das Jahr des Tigers 2010 ist deshalb ein entscheidendes Jahr, diese Art langfristig vor dem Aussterben zu retten“, so Jahrl.

Thema: Tierschutz

Tags: WWF Tiger

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Greifvogelverordnung: NÖ erlaubt Töten als Freizeitvergnügen
09.12.2009 um 12:25 - Thema: Tierschutz


Seit 1. Dezember dürfen wieder hunderte geschützte Greifvögel geschossen werden.

St. Pölten/Wien, am 9. Dezember 2009 - Ab sofort ist in Niederösterreich wieder die Jagd auf geschützte Greifvögel eröffnet: bis 31. Jänner dürfen 200 Mäusebussarde und 40 Habichte abgeschossen werden, obwohl sie nach der EU-Vogelschutzrichtlinie in ganz Europa unter Totalschutz stehen. Die im Vorjahr erlassene „Niederösterreichische Beutegreiferverordnung“ macht dies möglich, weil sie einen Ausnahmeparagraphen des EU-Regelwerkes zugunsten der Jagd auslegt: Greifvögelabschüsse als Freizeitvergnügen seien zulässig, weil sie eine „vernünftige Nutzung“ darstellen. WWF und BirdLife protestieren und fordern eine sofortige Rücknahme der Verordnung.

Die europäische Vogelschutzrichtlinie verbietet in Artikel 5 das „absichtliche Töten oder Fangen“ wildlebender Vogelarten. Welche Arten im Ausnahmefall dennoch bejagt werden dürfen, ist in Anhang II der Richtlinie angeführt. Greifvögel wie Bussarde und Habichte gehören eindeutig nicht dazu.

„Wir sind sicher, dass die EU das reine Freizeitvergnügen nicht als Ausnahmegrund anerkennt. Von einer ‚vernünftigen Nutzung’ kann bei Mäusebussard und Habicht sowieso keine Rede sein – sie sind weder essbar, noch kann man die Herstellung von Stopfpräparaten als dringende Notwendigkeit darstellen“, sagt Bernhard Kohler vom WWF Österreich.

“Obendrein geraten durch die Verordnung weltweit gefährdete Vogelarten wie der Sakerfalke ins Visier der Jagd“, warnt Gábor Wichmann von BirdLife Österreich. „Diese vom Aussterben bedrohte Falkenart kann aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Mäusebussard sehr leicht verwechselt und versehentlich abgeschossen werden“.

Mit der im Vorjahr erlassenen Beutegreifer-Verordnung gibt Naturschutzlandesrat Pernkopf neuerlich dem Druck der Niederösterreichischen Jägerschaft nach. Bereits 2002 versuchte das Land Niederösterreich eine Ausnahmeregelung für Mäusebussard und Habicht bei der EU-Kommission durchzusetzen, damals ohne Erfolg. „Von einem Umweltlandesrat erwarten wir uns ein sorgsames Abwägen zwischen den Interessen von Schutz und Nutzung statt eines Kniefalls vor der Jägerschaft“, so die Naturschutzverbände empört.

Im Artikel 9 der EU-Vogelschutzrichtlinie sind Ausnahme-Situationen festgelegt, in denen das generelle Tötungsverbot (gemäß Artikel 5) gelockert werden kann: Seltene Arten dürfen bejagt werden, wenn menschliches Leben in Gefahr ist, große wirtschaftliche Schäden drohen oder es die wissenschaftliche Forschung unbedingt erfordert. Darüber hinaus ist eine „vernünftige Nutzung“ bestimmter Vogelarten in geringen Mengen möglich – freilich nur selektiv und „unter streng überwachten Bedingungen“. Auf diese Bestimmung beruft sich die Niederösterreichische Beutegreiferverordnung. „Eine Fehlinterpretation des Ausnahmeparagraphen“, bringt es Wichmann auf den Punkt.

Thema: Tierschutz

Tags: Artenschutz Beutegreiferverordnung WWF

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