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VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
28.12.2009 um 16:17 - Thema: Sonstiges
Wien 29.12.2008 – Böller, Raketen, Wunderkerzen – für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können. Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. „Am Silvestertag sollten weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt nach draußen“, sagt Martina Schnell, Heimtier-Expertin von VIER PFOTEN. „Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesternacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer bleiben in der Silvesternacht bei ihren Tieren oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zuhause bleiben“. Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer am sichersten. Jedoch sollten sie keinesfalls während des Feuerwerks mit ins Freie genommen werden – die anhaltende Knallerei ist für sie eine viel zu große Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute stark reizen. Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. „Bleiben Sie ruhig und gelassen, ignorieren Sie das furchtsame Verhalten Ihres Hundes weitestgehend – so strahlen Sie die notwendige Sicherheit aus“, rät Martina Schnell. Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit. Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann. Die Silvesterknallerei belastet auch die Tiere in Wald und Flur. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern, -lichtungen oder in Parkanlagen absolut tabu! „Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte generell auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden. Unseren Heimtieren tun wir sicherlich den größten Gefallen, wenn wir Silvester mit ihnen gemeinsam in vertrauter und ruhiger Umgebung verbringen“, empfiehlt Martina Schnell.
Thema: Sonstiges
Tags: Vier Pfoten Weihnachten Silvester
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/135-vier-pfoten-warnt-silvester-stress-fuer-tiere.html
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VIER PFOTEN warnt: weihnachtliche Gefahren für Heimtiere
22.12.2008 um 16:27 - Thema: Sonstiges
Wien, 22.12.2008 – Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein – was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten. Auf viele Hunde, Katzen, Kleintiere und auch Vögel übt die Weihnachtsdekoration einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt, oder benagt. „Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist“, rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von VIER PFOTEN. Für Katzen und lebhafte Junghunde ist der Weihnachtsbaum von besonderem Interesse – Sprünge ins Astwerk sind keine Seltenheit. Ein schwerer, stabiler Baumständer und ein sicherer Standort sind darum unerlässlich. Auch der Baumschmuck birgt viele Risiken und Nebenwirkungen: „Zerbrechliche Glaskugeln und bleihaltiges Lametta sollten Sie meiden“, so Martina Schnell. „Tiergerechte Alternativen wären Deko-Artikel aus Naturmaterial wie Holz oder Stroh“. Vorsicht mit Wachskerzen! Bereits eine leichte Berührung des Baumes durch das Tier kann zu einem Feuer oder zu Verbrennungen führen. Sicherer für Mensch und Tier sind elektrische Lichterketten. Grundsätzlich sollten Tiere niemals ohne Aufsicht beim Weihnachtsbaum bleiben. Duftöle und Schneespray für die Fensterscheiben werden gern von einigen Heimtieren abgeleckt. Sie können jedoch giftige Substanzen enthalten und gehören daher nicht in die Reichweite von Tieren. Vorsicht ist auch bei vielen Pflanzen geboten, die während der Weihnachtszeit beliebt sind: Misteln, Stechpalme oder Weihnachtsstern können zu schweren Vergiftungen führen, wenn sie angeknabbert werden. Von der Festtagstafel gehen besonders viele Verlockungen aus. Essensreste wie splitternde Geflügelknochen und Fischgräten sollten unbedingt tiersicher entsorgt werden. Auch der Verzehr von Schokolade ist eine immer noch unterschätzte Gefahr für Heimtiere: Fast alle Sorten enthalten Theobromin, ein für Hunde und Katzen lebensgefährlicher Inhaltsstoff. Tierfreunde sollten zur Weihnachtszeit besonders aufmerksam auf ihre Heimtiere achten, damit Tier und Mensch gemeinsam ein sicheres und geselliges Weihnachtsfest verbringen können.
Thema: Sonstiges
Tags: Vier Pfoten Weihnachten
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/134-vier-pfoten-warnt-weihnachtliche-gefahren-fuer-heimtiere.html
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Von Bären und Menschen - auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
27.08.2008 um 09:29 - Thema: Tierschutz
VIER PFOTEN Ausstellung Bärenwanderausstellung - VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
Wien 06.08.08 - Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN präsentiert im Rahmen ihres 20jährigen Bestehens eine interaktive Ausstellung zum Thema „Bären“, die damit einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit von VIER PFOTEN thematisiert. Fast zwei Jahrzehnte Einsatz für ein artgerechtes Leben der verbliebenen Braunbären in Europa haben einen reichen Erfahrungsschatz zusammengetragen - und Musterprojekte wie den BÄRENWALD Arbesbach, die Bärenwaisenstation in Rumänien oder den TANZBÄRENPARK Belitsa möglich gemacht. Nach erfolgreichen Aufenthalten in Waidhofen an der Thaya, Scheibbs und dem BÄRENWALD Arbesbach wird die Ausstellung nun von 5. September bis 28. September 2008 im oberösterreichischen Steyr halt machen. Zehn Stationen vermitteln einen greifbaren Eindruck und bringen den Besuchern das Wesen der Tiere näher. Wie Bären leben und denken erschließt sich durch die spannende Aufbereitung von Informationen und Bildern. Die Wanderausstellung gewährt Einblicke in den Tagesablauf der Bären, greift aber auch die Jahrhunderte währende problematische Beziehung zwischen Bären und Menschen auf. Während Vorurteile ausgeräumt werden, entfaltet sich ein tieferes Verständnis für die Gattung und ihr Empfinden der Welt.

Auf ihrer Spurensuche begibt sich die Ausstellung in den Lebensraum der Bären, der durch den wachsenden Flächenverbrauch unserer Zivilisation mehr und mehr eingeschränkt wird. Spuren unserer Zivilisation finden sich jedoch auch an den Bären selbst, die in Gefangenschaft leben und für den Zirkus missbraucht, als Tanzbären gequält oder durch Jagd zu Waisen gemacht wurden. Diesen Tieren und der Arbeit von VIER PFOTEN ist diese Ausstellung gewidmet. In der Natur bereits zum zweiten Mal vom Aussterben bedroht, leben in Europa noch viele gefangene oder gezüchtete Braunbären unter widrigen Haltungsbedingungen. Ein tristes Leben als Schauobjekt entbehrt nahezu immer den Bedürfnissen eines Bären - Krankheiten und schwere Verhaltensstörungen sind die Folge. VIER PFOTEN befasst sich seit nahezu zwei Jahrzehnten mit diesen Schicksalen und konnte gesetzliche Verbesserungen der Haltungsrichtlinien erreichen und zahlreichen Bären in den VIER PFOTEN Bärenparks zu einem annähernd artgerechten und glücklichen Leben verhelfen. In Bulgarien gelang es im Jahr 2007 die letzten Tanzbären der EU zu befreien. Der BÄRENWALD Arbesbach in Niederösterreich wird derzeit für Besucher und Bären ausgebaut. VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN Museum der Stadt Steyr Grünmarkt 26 4400 Steyr Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr Tel.: 072/52/575 DW 348 Email: gegenhuber@steyr.gv.at
Thema: Tierschutz
Tags: Vier Pfoten Bären Bärenwald
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/116-von-baeren-und-menschen-auf-spurensuche-mit-vier-pfoten.html
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VIER PFOTEN bringt elf Großkatzen von Rumänien nach Südafrika
11.06.2008 um 17:03 - Thema: Wildtiere
Am Samstag (7. Juni) hat VIER PFOTEN elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Großkatzenrefugium LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin haben eine fast 72-stündige Reise unternommen, um ein neues Leben in einem artgerechten Zuhause zu beginnen. Am Samstagvormittag konnten die Tiere zum ersten Mal die afrikanische Sonne genießen. Die neun Löwenbabys sind zwischen fünf und dreizehn Monate alt und sollten eingeschläfert werden. Sie sind das Ergebnis verantwortungsloser Haltung im heruntergekommenen rumänischen Zoo von Braila und waren völlig unterernährt und geschwächt. Der finanziell angeschlagene Zoo konnte für die Erhaltung der Tiere nicht mehr aufkommen. VIER PFOTEN erklärte sich bereit, die Löwenbabys zu übernehmen und in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK zu überstellen. Der Zoo Braila verpflichtete sich im Gegenzug, keine weitere Wildtierzucht zu betreiben.
Das Großkatzenrefugium LIONSROCK streckt sich über 12 Quadratkilometer und bietet nun 46 Löwen, zwei Tigern, zwei Leoparden sowie zahlreichen anderen Wildtieren ein artgerechtes Zuhause. LIONSROCK wurde im Februar 2008 eröffnet; Tiere, die Opfer schlechter Haltung wurden, können hier fast wie in freier Wildbahn leben und ihre Instinkte wiederentdecken - fernab von jeder Bedrohung durch Mensch oder Tier. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt. Mehr Infos zu diesem Thema: http://www.vierpfoten.at/website/output.php?id=1174&idcontent=2171 http://www.vierpfoten.at
Thema: Wildtiere
Tags: Vier Pfoten Lionsrock Löwen
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/76-vier-pfoten-bringt-elf-grosskatzen-von-rumaenien-nach-suedafrika.html
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VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule
20.04.2008 um 18:54 - Thema: Hunde
Wien, 14. 4. 2008. Hundeschulen unterstützen und beraten Hundehalter bei der Erziehung ihrer Tiere. Klare Richtlinien, die Seriösität und Qualität der Anbieter bewerten, gibt es in Österreich jedoch nicht. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei der Wahl einer guten Hundeschule achten sollte. Ein neues Heimtier ist für Menschen wie Tiere eine Herrausforderung. Viele Hundehalter möchten daher mit ihren vierbeinigen Begleitern eine Hundeschule besuchen. Das ist jedoch nicht einfach, da keine fachlichen Voraussetzungen notwendig sind, um eine Hundeschule zu gründen. „Für viele Ratsuchende ist es nicht leicht, fachkundige Hundetrainer von selbsternannten Experten zu unterscheiden“, erklärt Tamara Risch, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Österreich. Wer unsicher ist, sollte prüfen, welche Ausbildungen der Hundetrainer absolviert hat und ob er über eine mehrjährige Praxis in der Arbeit mit Hunden, aber auch mit Menschen, verfügt. "Eine der wichtigsten Vorraussetzung bei der Erziehung von Hunden ist es, dass der Halter das arttypische Verhalten seines Tieres erkennen kann und richtig deutet“, erläutert Tamara Risch. „Gute Hundetrainer sind im Hundeverhalten und der Lernpsychologie bewandert und auch in der Lage, diese Kenntnisse an den Halter zu vermitteln.“ Bei der Wahl einer Hundeschule empfiehlt es sich, in einer „Schnupperstunde“ den Trainer und das Umfeld unverbindlich kennen zu lernen und zu prüfen, ob sich Hund und Halter beim gemeinsamen Lernen gut aufgehoben fühlen. Die Trainingsgruppe sollte maximal aus fünf Hunden bestehen. Vor Beginn des Trainings sollten sich die Tiere während einer Freilaufphase kennen lernen können. Hunde und Hundebesitzer werden mit Lob und positiver Verstärkung unterrichtet. Würgeketten oder Zughalsbänder sowie Schläge oder Kommandogebrüll sind absoulte Tabus. Bei einer seriösen Hundeschule werden keine aggressionsfördernden Übungen durchgeführt. Hunde mit aggressivem Verhalten oder Ängsten werden einzeln, außerhalb der Gruppe, unterrichtet. Der Trainer erkennt, wenn einzelne Teilnehmer überfordert sind und reagiert darauf mit Pausen. Welpen brauchen für eine positive Sozialisierung vor allem Kontakte und Spiele mit Artgenossen. Diese finden sie in einer guten Welpenspielgruppe mit gleichaltrigen und körperlich gleich großen Welpen. Um Ansteckungen auszuschließen, sollte die Einhaltung des tiermedizinischen Impf- und Entwurmungsplans verbindliches Aufnahmekriterium für die Welpengruppe sein. Quelle: http://www.vier-pfoten.at
Thema: Hunde
Tags: Hundeschule Vier Pfoten Hundeerziehung Hundetrainer
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/58-vier-pfoten-gibt-tipps-zur-wahl-einer-hundeschule.html
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