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ALLE POSTINGS ZUM THEMA PFERDEKRANKHEITEN


Startseite TIERBLOG Alle Postings mit dem Tag: PFERDEKRANKHEITEN

ALLE POSTINGS MIT DEM TAG PFERDEKRANKHEITEN

06.08.2009 um 12:03: Alle Infos zur Pferde Homöopathie
06.08.2009 um 11:58: Sommerekzeme bei Pferden: Ursachen & Behandlung
04.08.2009 um 13:13: Pferdeosteopathie, Pferdephysiotherapie
03.08.2009 um 16:57: Arthrose beim Pferd


Alle Infos zur Pferde Homöopathie
06.08.2009 um 12:03 - Thema: Pferde



Similia similibus curantur – Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt.
Das ist der Grundsatz der Homöopathie. Dieser Satz bedeutet, dass ein Wirkstoff die Beschwerden beseitigt, die er bei einem Gesunden hervorruft. Somit ist der Wirkstoff für die Gesunden Gift, heilt jedoch die Kranken. Dies wird dadurch begründet, dass die Selbstheilungskräfte angeregt werden und der Körper somit selbst die Ursache der Beschwerden vertreibt. Anders als bei der Schulmedizin, die die Symptome der Krankheit nur unterdrückt.

Die Homöopathie wird jedoch nicht nur auf Menschen angewandt. Die Tierhomöopathie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie besteht schon fast so lange, wie die Humanhomöopathie: also seit dem 18. Jahrhundert. Sie erwacht aber erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zu neuem Leben.

Besonders beliebt - und auch in früheren Lehrbüchern häufig beschrieben - ist die Anwendung der Homöopathie auf Pferde. Hier hat sie gute Dienste geleistet.


Nun ein kleiner Einblick der Mittel und Wirkungsweisen:

Aconitum bei Initialfieber bei Erkältungs- und nicht infektiösen Krankheiten. Bewährtes Mittel bei Koliken (vor allem Krampfkoliken), die oft durch Unterkühlung ausgelöst werden.

Apis bei allen Entzündungen, wenn Schwellungen im Vordergrund stehen. Bei Hauausschlägen, die durch Insektenstiche verursacht werden und bei akuter Hufrehe.

Arnika bei Verletzungen wie Quetschungen, Blutergüssen und Wunden, bei großer Schwäche und Erschöpfung. Wird häufig im Pferdesport angewandt. Hier dient es vor allem der schnelleren Erholung nach körperlichen Anstrengungen und zur Vorbeugung von Muskelkater.

Belladonna bei akuten Entzündungen und heftigen Erkrankungen. Häufig Erkrankungen der oberen Luftwege oder sonstige Infektionskrankheiten mit Fieber. Bei Koliken durch Vergiftungen (zum Beispiel durch Futter).

Colocynthis bei heftigen, periodisch auftretenden Schmerzen. Koliken (rheumatische Kolik, Vergiftungen). Bei chronischen Gelenkleiden, wenn Schmerzen blitzartig auftreten.

Dulcamara bei Krankheiten des Atmungs- und Verdauungsapparates nach kalten, nassen Nächten.

Nux Vomica bei Verstopfungen durch Fütterungsfehler. Kolikanfälle oder Futterverweigerung nach Entwurmung (vor allem bei Dasselbefall).

Rhus Toxicodendron bei Muskelverspannungen im Rückenbereich, Lahmheiten, Hauterkrankungen, Frühstadium der Mauke.

Diese Angaben ersetzen jedoch keinen Besuch bei einem Tierhomöopathen, da sich in der Homöopathie das gesamte Tier angeschaut wird und nicht nur die Symptome behandelt werden.

Bleibt abschließend nur noch zu sagen, dass die Tierhomöopathie der beste Beweis für ein Funktionieren dieser Heilmethode ist, denn Tiere können nicht auf Placebos reagieren, wie ein Mensch, da ihnen das Bewusstsein dafür fehlt. Bei Arzneimittelprüfungen am Tier werden bewusst Placebos und die richtigen Mittel im Wechsel ohne Wissen des Halters verabreicht, damit diese die Ergebnisse nicht beeinflussen können. Und auch die hohe Wirksamkeit der Homöopathie am Tier kann und sollte man nicht ignorieren.

Thema: Pferde

Tags: Pferdegesundheit Pferdekrankheiten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/170-alle-infos-zur-pferde-homoeopathie.html

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Sommerekzeme bei Pferden: Ursachen & Behandlung
06.08.2009 um 11:58 - Thema: Pferde



Symptome beim Sommerekzem

Das Sommerekzem beim Pferd oder Pony macht sich durch einen ständigen Juckreiz bemerkbar, der vermehrt bei warmen Temperaturen auftritt. Das Pferd scheuert sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit – an Bäumen auf der Weide, an der Boxenwand, und selbst Futtertrog und Selbsttränke bleiben nicht verschont. Selbst wenn keine Möglichkeit zum Scheuern vorhanden ist, neigt das Pferd zur Unruhe, wälzt sich oder versucht, sich selbst zu kratzen oder zu treten.

Durch das Scheuern führt das Sommerekzem an den betroffenen Stellen schnell zu Fellverlust. Die Langhaare an Mähne und Schweif des Pferdes brechen ab. Außerdem entstehen Wunden, die sich leicht über Keime infizieren und zu Entzündungen entwickeln können.

Mögliche Ursachen

Für das Sommerekzem gibt es laut Fachleuten nicht nur eine Ursache. Äußere Faktoren sind vor allem der Stich der Kriebelmücke, aber auch Umwelteinflüsse. Genauso gut kann das Sommerekzem aber auch durch Allergien oder Stoffwechselstörungen beim Pferd verursacht sein worden sein. Gerade Allergien können leicht durch psychischen Stress verursacht werden, den auch Pferde haben können. Andere psychologische Ansätze gehen von einer gewollten Selbstverletzung des Pferdes durch das Scheuern aus. Das Tier möchte seinen Körper spüren oder vom Menschen Aufmerksamkeit bekommen – was ihm durchaus gelingt, wenn es die Symptome des Sommerekzems zeigt.

Vorbeugung und Behandlung

Um das Sommerekzem erfolgreich behandeln zu können, muss zunächst die Ursache gefunden werden, um daran die Behandlung orientieren zu können. Die Diagnose kann am besten der Tierarzt stellen.
Vor allem zur Linderung der Beschwerden eignen sich Cremes, Öle, Melkfett, Eigenurin und dergleichen, die auf die vom Sommerekzem betroffenen Stellen aufgetragen werden.
Zur innerlichen Behandlung gibt es spezielle Mittel, die gegen mehrere Ursachen des Sommerekzems gleichzeitig vorgehen. Gegen Kriebelmücken hilft aber auch schon die Gabe von Knoblauch, dessen über die Haut verströmter Geruch die Mücken abwehrt.
Innerlich wie äußerlich kommen häufig homöopathische Mittel zum Einsatz.
Wenn seit Jahren bekannt ist, dass das Sommerekzem bei einem Pferd auftritt, kann eine Eigenblutbehandlung im Frühjahr den Verlauf lindern.
In ganz schweren Fällen kann man zu Cortison greifen.

Vorbeugen kann man dem Sommerekzem, indem man bei der Fütterung des Pferdes einige grundlegende Dinge beachtet. Ein Überschuss an Eiweiß im Futter kann den Stoffwechsel beeinträchtigen; daher sollten zu viel frisches Gras und zu viel Heusilage gemieden werden. Gleichzeitig sollte man auf einen ausreichenden Gehalt von Vitaminen und Mineralstoffen im Futter achten und einem Mangel mit einem Mineralleckstein vorbeugen.
Weidegänge in praller Sonne sollten gemieden werden, ebenso sollte man das Tier, wenn möglich, von Plätzen wie Gewässern fernhalten, an denen sich gerne Stechmücken versammeln.

Thema: Pferde

Tags: Pferdegesundheit Pferdekrankheiten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/169-sommerekzeme-bei-pferden-ursachen-behandlung.html

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Pferdeosteopathie, Pferdephysiotherapie
04.08.2009 um 13:13 - Thema: Pferde



Osteopathie bedeutet eine manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept zur Erkennung und Heilung, oder auch Linderung von Funktionsstörungen. Die Behandlung wird mit den Händen durchgeführt. Die Ursachen dieser Erkrankung liegen zumeist bei Verschleiß oder der Blockierung von Gelenken. Aber auch Bänder und Gelenkverletzungen führen zu Erkrankungen. Die Philosophie der Osteopathie lautet, das Leben ist nur durch Bewegung möglich, gerade bei einem Tier wie dem Pferd, das jeden Tag einen enorm hohen Bedarf an Bewegung hat.

Die Pferdeosteopathie gehört zu den wichtigsten Methoden bei der Pflege und der Behandlung eines Pferdes. Die Behandlung basiert auf einer ganzheitlichen Therapie. Nur die komplette Untersuchung aller Gelenke und des sich darum befindlichen Gewebes ermöglicht es dem Pferde Osteopathen, eine effiziente Behandlung des Pferdes durchzuführen. Die Behandlung bassiert auf dem Ziel,die natürliche Beweglichkeit des Pferdes rasch wieder herzustellen,bevor auch noch gesunde Körperregionen betroffen werden.

Eine Gruppe von Pferden sind häufig von Gelenkerkrankungen betroffen und zwar die Reit-und Springpferde. Sie unterliegen täglichen körperlichen Strapazen durch Training und Wettkampf. Gerade diese Pferde, bedürfen einer intensiven Pflege und Zuwendung, um Einschränkungen in der Beweglichkeit zu vermeiden.

Die Pferde Osteopathie hat aber auch noch einen besonderen Aspekt. Sie regt die Durchblutung an und aktiviert deshalb die Selbstheilungskräfte im Körper. Die Pferdeosteopathie versteht sich als alternative medizinische Behandlung, allerdings immer in Zusammenarbeit mit Tierärzten, um eine optimale Versorgung des Tieres zu gewährleisten. Sie ist eine komplikationsarme und deshalb sanfte Therapie. Die Pferdeosteopathie beschränkt sich nicht nur auf die Symptombehandlung, sondern versucht auch noch die Ursachen zu finden, um diese im Zusammenspiel mit dem Pferdehalter in Zukunft möglichst zu vermeiden.

Alternative oder auch Begleitende Behandlungsmethoden sind zum Beispiel das Pferdesolarium zur Behandlung mittels Wärmezufuhr, oder auch die Thermographie, ein bildgebendes Verfahren um aufzuzeigen, wo im Körper für das menschliche Auge unsichtbar Wärmestrahlung auftritt. Auch Akupunktur ist eine geeignete Begleitende Maßnahme bei der Durchführung einer erfolgreichen Pferdeosteopathie.

Thema: Pferde

Tags: Pferdegesundheit Pferdekrankheiten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/168-pferdeosteopathie-pferdephysiotherapie.html

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Arthrose beim Pferd
03.08.2009 um 16:57 - Thema: Pferde


Arthrose beim Pferd

Beim Pferd verhält sich die Arthrose genauso wie beim Menschen.Einer Arthrose geht meist eine Gelenkentzündung voraus.Wie auch beim Menschen kommt sie gehäuft bei nassem und kaltem Wetter vor.Leider verschleißen die Gelenkknochen recht schnell und das erkrankte Pferd lahmt danach und bekommt Schmerzen.Andere Symptome sind Schwellungen,übermäßig viel Synovial- Flüssigkeit, Schmerzen beim beugen und Hitze.
Nach den heutigen Medizinischen Kenntnissen ist die Arthrose beim Pferd leider nicht heilbar aber behandelbar.Deshalb muss man genau kontrollieren welche Gelenke wie schwer betroffen sind damit zukünftige Behandlungsmethoden ausgewählt werden können und die zukünftige athletische Gesundheit festgestellt werden kann.

Die Ursachen für Arthrose

Wie gesagt geht meist eine Entzündung voraus, wobei es auch erblich bedingt sein kann.So kann es auch durch Überbeanspruchung des Tieres, bei Dressurpferden vorallem, vorkommen, sowie auch durch falsches Eisen.

Behandlung der Arthrose bei Pferden

Leider ist die Arthrose bei einem erkrankten Tier nicht heilbar aber es gibt verschiedene Methoden und Möglichkeiten die Pferdekrankheit zu verlangsamen oder auch zu stoppen.
Durch die Vielfalt der verschieden Arthrosen fallen die Behandlungen auch dem entsprechend aus.Oftmals reicht etwas mehr leichte Bewegung oder ein neuer Hufbeschlag schon aus.
Es gibt aber auch Fälle in denen sogenannte Gelenkspritzen angewandt werden, oder auch andere Medikamte.Naturheilmittel haben aber auch schon in vielen Fällen Linderung verschafft. Die bekannteste Methode ist wohl die Intra- Gelenk- Medikation, bei der die Medikamente direkt in das Gelenk gegeben wird.
Die Gelenkinjektion ist eine sichere Methode um Gelenkschmerzen zu bekämpfen, wenn man den richtigen Punkt trifft. Dies kann auch mit intravenösen und intramuskulären Injektionen verbunden werden.

Schlussfolgerung

Pferde sind zähe Tiere aber vorallem bei Reitsporttieren sollte man vorsichtig sein, denn auch von Pferden nutzen sich die Gelenke ab. Sobald man nur den kleinsten Anhaltspunkt hat das sich eine Entzündung bildet sofort beim Tierarzt vorstellen und eine passende Therapie für das geliebte Tier finden.

Thema: Pferde

Tags: Pferdegesundheit Tiermedizin Veterinärmedizin Pferdekrankheiten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/166-arthrose-beim-pferd.html

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