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09.09.2009 um 11:00: TRICKDOGGING: Der neueste Trend im Hundesport
18.07.2008 um 14:12: Agility, eine Hundesportart aus England


TRICKDOGGING: Der neueste Trend im Hundesport
09.09.2009 um 11:00 - Thema: Hunde



Trickdogging - was ist das?

Hunde wie Lassie, Rex, Beethoven und Co sind uns aus Film und Werbung bestens bekannt. Ebenso bewundern wir alle das Können der Behinderten-Begleithunde.

Warum dies also nicht mit dem eigenen Vierbeiner trainieren?

Ob Socken ausziehen, Schlüssel bringen, Waschmaschine einräumen, Spielsachen aufräumen, sich oder jemand anderen zudecken oder Wagen schieben – erlaubt ist, was gefällt und Halter und Hund Spaß macht.

Das Repertoire an Aufgaben, welche Ihr Vierbeiner mit der Zeit beherrscht, wird sich rasch erhöhen und kann nach Schwierigkeitsstufen variiert bzw. kombiniert werden.




Trickdogging – warum?
  1. Trickdogging ist eine sinnvolle und intelligente Beschäftigung für und mit Ihrem Vierbeiner. Unsere Gefährten sollen nicht nur ihren Bewegungsdrang ausleben dürfen, sondern müssen auch geistig gefordert werden!

  2. Aus medizinischer Sicht gibt es folgende erwähnenswerte Gründe, die die Arbeit mit einem Hund mehr als rechtfertigen und unterstützen:

    1. die Gehirnrindendichte ist höher

    2. höhere Werte bei bestimmten Enzymen des Gehirnstoffwechsels

    3. größere Nervenzellen.


    Hunde müssen also Lernen dürfen!

  3. Trickdogging als Therapie (z.B. für Tierheimhunde)

  4. Trickdogging hilft Ihnen im Alltag (z.B. schwerhörige Menschen, RollstuhlfahrerInnen)

  5. Trickdogging ist ein wichtiger Faktor, um die Bindung zu stärken und das Vertrauen zu festigen, gleichzeitig wird die Konzentrationsdauer Ihres Hundes verbessert und, ebenso wie bei uns Menschen, die – wie oben erwähnt - Gehirnfunktion trainiert.



Nächsten Termine:
Samstag, 03.10.2009, 14.00-18.00 Uhr, Einsteiger-Trickdog-Seminar, 1210 Wien, Kosten: 40€ pro Team, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen unter: info@trickdog-competition.eu

Samstag, 28.11.2009, Wahl zum Best European Trickdog 2009, 1020 Wien, im Rahmen der Haustiermesse, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen unter: info@trickdog-competition.eu

Angelika Kartner
liz. Tierpsychologin (ATN)
liz. Ernährungsberaterin Hund
Mitglied der Österr. Suchhundestaffel
Tel.: 0699/128 11 926
HP: www.die-grauzone.at
HP: www.trickdog-competition.eu

Thema: Hunde

Tags: Hundesport Trickdogging

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/177-trickdogging-der-neueste-trend-im-hundesport.html

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Agility, eine Hundesportart aus England
18.07.2008 um 14:12 - Thema: Hunde



Am 19. und 20. September 2008 ist es wiedermal so weit. Die European Open (offiziell anerkannte Agility Veranstaltung) finden dieses Jahr in Gelsenkirchen (Deutschland) statt.

Ein Laie wird sich denken: „Toll! Aber was ist denn jetzt Agility?“
Kurz gesagt, Agility ist eine Hundesportart, bei der es einen Hindernisparcours, mit mindestens 15 bis maximal 20 Hindernissen, zu bewältigen gilt.

Bedeutung und Herkunft:

Bei Agility (übersetzt: Beweglichkeit, Wendigkeit, Schnelligkeit) kommt es vor allem auf den Gehorsam, die Beweglichkeit und die Schnelligkeit des Hundes an. Der Besitzer und sein Hund sind ein eingespieltes Team, gegenseitiges Vertrauen spielt eine große Rolle. 1977, während der „Crufts Dog Show“ wurde ein Springturnier für Hunde entwickelt. Erstmals als Überbrückung in der Pause gedacht, wurde es ein Wettkampf, der große Begeisterung fand. Agility war geboren. Im Jahre 1988 wurde es dann nun auch endlich im deutschsprachigen Raum als Hundesportart aufgenommen und akzeptiert. Nachdem dies geschafft war, ging es relativ schnell. Noch im selben Jahr fand in Genf die erste inoffizielle Agility-Europameisterschaft statt. Heutzutage zählt diese Sportart zu den modernen Hundesportarten. Weltweit darf sich Agility immer größerer Beliebtheit erfreuen. Und das zu Recht.

Ablauf

Im Grunde geht es darum, einen Hindernisparcours, in der richtigen Reihenfolge, ohne Fehler und innerhalb einer bestimmten Zeit zu absolvieren. Um dies zu schaffen ist viel Geschick, Ausdauer und gegenseitiges Vertrauen nötig. Agility ist ideal um dem natürlichen Bewegungsdrang des Hundes nachzukommen. Man sieht dem Hund die Unbefangenheit und die Lebensfreude an, die sehr stark mit diesem Sport zum Ausdruck kommt. Aber auch der Besitzer ist gefragt, denn dieser muss viel Ausdauer haben, um seinem Hund nachzukommen und Anweisungen geben zu können. Umfassendes Wissen zum Thema Erziehung und Ausbildung des Hundes ist in diesem Bereich enorm wichtig. Vor allem wenn man an einem Turnier teilnehmen möchte.

Agility Turniere

Der Parcours (20 x 40 m) besteht aus verschiedenen Hindernissen. Beim A-Lauf sind es Sprunghürden und Kontaktzonengeräten, beim Jumping ohne Kontaktzonengeräte und ohne Tisch, dafür aber mit den „typischen“ Agility Geräten wie Tunnel und Slalom.
Es gibt 3 verschiedene Größenklassen (auch nur 2 oder gar 4 Klassen sind möglich): Small, Medium und Large. Welcher Klasse der Hund entspricht misst man anhand der Schulterhöhe. Weiteres gibt es auch noch drei Leistungsklassen: Jugend, Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3 und die Leistungsklasse für Senioren (Oldies). Jugend bedeutet, dass der Hundeführer maximal 15 Jahre alt ist, Senior heißt, dass der Hund im Jahr des Antritts 7 Jahre alt ist, oder das 7. Jahr erreicht. Es wird anhand der Schnelligkeit und der Anzahl der Fehler gemessen.
Im Grunde genommen sind alle Hunde für diesen Sport geeignet. Allerdings müssen sie älter als 1 Jahr und 6 Monate sein, einen guten Grundgehorsam und einen unbeschädigten Bewegungsapparat haben. Trächtige Hündinnen, kranke oder verletze Hunde dürfen nicht teilnehmen. Läufige Hündinnen müssen bis zum Start an einem abgelegenen Ort warten.
Außerdem gibt es noch zusätzliche Wettbewerbe wie zum Beispiel den Staffellauf oder Parallellauf. Diese Wettbewerbe sind sogenannte „Spiele“ die mehr eine Publikumsattraktion sind und mehr Spaß als Wettkampf bringen.

Agility Geräte
  • Hürden (einfach, doppelt oder Kombinationen), Mauer und Viadukt sind Springhürden. Je nach Leistungsklasse sind sie unterschiedlich hoch und müssen ohne abwerfen von Stangen oder Ziegel übersprungen werden.



  • Der Tisch wird nur selten benutzt, nach Aufspringen, muss der Hund 5 Sekunden darauf verweilen. Erfolgreich beendet, springt er auf Zeichen des Hundeführers wieder ab. Springt er zu früh ab, wird dies als Fehler gewertet und das Hindernis muss wiederholt werden.

  • Der Slalom besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen. Eingelaufen wird bei der ersten Stange von rechts. Dieses Hindernis verlangt dem Hund besonders viel Geschick und Gelenkigkeit ab.



  • Der feste Agility Tunnel ist sehr beliebt bei den Hunden und übt eine magische Anziehungskraft auf den Hund aus. Einzig muss darauf geachtet werden dass er in der richtigen Richtung durchlaufen wird und nicht der falsche Eingang benutzt wird.



  • Der Stofftunnel ist zweiteilig, bestehend aus einem festen Eingang und dem Stoffteil, welches sich leider gerne verdreht und die Tiere sich darin verheddern.

  • Der Reifen muss durchsprungen werden. Zur Sicherheit muss der untere Teil ausgefüllt sein.



  • Der Weitsprung muss innerhalb der Begrenzungspfosten durchsprungen werden. Die Elemente (2 bis 5 Stück) dürfen nicht umgeworfen werden. Es ist darauf zu achten, dass in der richtigen Richtung übersprungen wird.

  • Kontaktzonenhindernisse wie z.B. der Laufsteg, die Wippe und die Schrägwand (A-Wand), sind dazu gedacht die Gelenke zwischen den Sprüngen zu entlasten, da sie einfach übergangen werden ohne zu springen. Der Hund muss mit mindestens einer Pfote das Gerät berührt.



Das wichtigste an Agility sollte aber im Endeffekt der Spaß sein. Daher darf man den Hund nicht überfordern oder gar dazu zwingen. So wird diese Sportart sowohl für den Hund als auch für den Hundeführer zu einer Wohltat für Körper und Geist.

Für die Bereitstellung der tollen Fotos bedanken wir uns recht herzlich bei: http://www.aussie.at

Weiterführende Informationen zum Thema Agility finden Sie unter:
http://www.agility.oekv.at
http://agility.oegv.at
http://www.agility.de

Thema: Hunde

Tags: Hundesport Agility

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/93-agility-eine-hundesportart-aus-england.html

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