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Schönbrunn: Tuluba feiert Geburtstag
02.08.2011 um 09:35 - Thema: Zoos
Der Elefantennachwuchs im Tiergarten Schönbrunn wird am kommenden Samstag ein Jahr alt. „Die Tierpfleger bereiten für Tuluba um 10.00 Uhr eine besondere Geburtstagsüberraschung im Elefantenhaus vor: eine Torte aus Obst und Gemüse – eben das, was Elefanten am besten schmeckt“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Im Rahmen der Artenschutztage, die von Donnerstag bis Sonntag im Tiergarten stattfinden, gibt es eine Bastelecke, wo Kinder Elefanten-Blumenstecker, Papierelefanten und vieles mehr anfertigen können. Außerdem können sie am Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr ein Foto mit Benjamin Blümchen machen.

Gerade einmal ein Jahr alt und schon gibt es ein eigenes Buch über ihn: Tuluba ist der Star des neuen Kinderbuches "Tuluba. Kleiner Elefant mit großen Ohren". Der renommierte Naturfotograf Daniel Zupanc zeigt mit rund 140 Fotos die schönsten Momente aus dem ersten Lebensjahr des Dickhäuters. Der aufgeweckte Elefantennachwuchs lieferte dem Fotografen beim Ballspielen, Schlammbaden oder „Ärgern“ seiner Mutter Numbi viele Motive. „Die ersten Wochen nach der Geburt war es besonders lustig, ihn zu fotografieren, weil er Rüssel, Beine und Ohren noch nicht richtig koordinieren konnte und sehr tollpatschig war“, so Zupanc. Passend zu den herzigen Fotos vom Elefantennachwuchs gibt es im Buch Kurzgeschichten zu Tuluba und seiner Herde. Zoologin Regina Pfistermüller vom Tiergarten Schönbrunn liefert kindgerecht aufbereitete Fakten rund um das Leben des kleinen Elefanten. So erfährt man, wann Tuluba seine Milchzähne verliert, wie Ballspiele seine Geschicklichkeit fördern und warum das tägliche Bad nicht nur ein Spaß, sondern auch eine wichtige Hautpflege ist.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs Elefanten Tuluba
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/209-schoenbrunn-tuluba-feiert-geburtstag.html
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Kenia verbrennt Elfenbein - WWF fordert strengere Strafverfolgung
20.07.2011 um 09:38 - Thema: Tierschutz
Nairobi/Kenia, 20. Juli 2011 - Am Mittwoch verbrannten kenianische Behörden in Nairobi rund 4,9 Tonnen konfisziertes Elfenbein. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßt zwar, dass das vernichtete Material nicht mehr über Umwege auf den Schwarzmarkt gelangen kann, warnt zugleich jedoch davor, dass das Verbrennen von Stoßzähnen allein kein geeignetes Mittel ist, um die Wilderei auf Afrikanische Elefanten zu stoppen. „Niemand darf sich der Illusion hingeben, dass durch die Zerstörung von Elfenbeinbeständen der Schutz der Elefanten nachhaltig verbessert wird“, warnt WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. Es braucht vielmehr eine strengere Strafverfolgung von Wilderern und das konsequente Trockenlegen der illegalen und damit per se unregulierten Elfenbeinmärkte in Afrika und Asien. Zwar habe Kenia in den vergangen Jahren wachsende Populationen von Afrikanischen Elefanten und ist auf dem Weg, den dramatischen Zusammenbruch der Bestände aus den 1970er und 1980er Jahre wieder auszugleichen, doch die Situation der Dickhäuter ist weiterhin angespannt. „Die Wilderei von Afrikanischen Elefanten steigt in den letzten Jahren mit alarmierender Geschwindigkeit“, so WWF-Experte Ziegler. „Die Hauptursache für die Wilderei sind die zahlreichen unkontrollierten Schwarzmärkte in Afrika und Asien, von wo das Elfenbein in den weltweiten Handel gelangt. Nicht nur die Stoßzähne von gewilderten Elefanten werden feil geboten, auch beschlagnahmtes Elfenbein - aus staatlicher Aufsicht gestohlen - taucht vermehrt auf den Schwarzmärkten auf. Bislang war es kaum möglich, die Herkunft von Stoßzähnen zu bestimmen, doch ein neues Verfahren, dass der WWF gemeinsam mit der Universität Mainz und dem Bundesamt für Naturschutz entwickelt, ermöglicht die genaue Bestimmung der Herkunft des Elfenbeins. „Wir messen dazu das Vorkommen bestimmter Isotopen, also Elementen mit unterschiedlicher Masse im Elfenbein und können daraus Rückschlüsse auf das Gebiet ziehen, in dem der Elefant gelebt hat“, so Ziegler. Seit 1989 ist der internationale kommerzielle Handel mit Elfenbein weltweit größtenteils verboten. Während machen Elefantenpopulationen im Süden und Osten des Kontinents stabil sind oder sich gerade erholen, sind die Waldelefanten in Zentralafrika durch Wilderei massiv gefährdet.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Elefanten Elfenbein
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Schönbrunn: Elefantenbaby heisst TULUBA
16.08.2010 um 10:24 - Thema: Zoos
Über 10.000 Menschen haben in den vergangenen fünf Tagen einen Namen für den kleinen Dickhäuter im Tiergarten Schönbrunn gewählt. Mehr als die Hälfte (61.4%) hat sich für Tuluba („Große Ohren“) entschieden. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Tuluba war auch mein heimlicher Favorit, weil es ein sehr klingender Name ist.“ Bis gestern Mitternacht konnte auf der Homepage des Tiergartens abgestimmt werden. Neben Tuluba standen noch die beiden afrikanischen Namen Shambe („Anführer“) und Radi („Donner“) zur Auswahl. Radi schaffte es mit 21,3 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz. Das am 6. August 2010 geborene Elefantenbaby ist ab sofort nicht mehr nur am Vormittag in der Innenanlage des Elefantenhauses für die Besucher zu sehen, sondern auch am Nachmittag. Von etwa 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr ist Tuluba gemeinsam mit seiner Mutter Numbi in der vorderen Freianlage zu bewundern. Der kleine Bulle wird mit jedem Tag mutiger und entdeckt neugierig seine Umgebung. „Tuluba ahmt die Bewegungen seiner Mutter nach. Ungewöhnlich schnell hat er gelernt, seinen Rüssel einzusetzen. Wenn seine Mutter frische Äste verzehrt, inspiziert auch er die Leckerbissen ganz genau und knabbert an ihnen“, so Schratter. Wie seine ausgewachsenen Artgenossen schätzt auch Tuluba bereits die tägliche Dusche.


Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs Elefanten Tuluba
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Schönbrunn: Elefantenbaby ist da
06.08.2010 um 12:05 - Thema: Zoos
Große Freude und Erleichterung herrschen im Tiergarten Schönbrunn. Die Elefantenkuh Numbi hat heute um 7.45 Uhr ihr Junges zur Welt gebracht. Die Geburt ist völlig problemlos verlaufen. „Nach tagelangem Warten ist alles blitzschnell gegangen. Numbi war im Innengehege des Bullenbereichs und plötzlich war das Elefantenbaby auch schon da“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Der kleine Dickhäuter ist ein Bulle. Er bringt 112 Kilogramm auf die Waage und hat ein Schulter-Stockmaß von 93 Zentimetern. Numbi umsorgt den Kleinen fürsorglich, der bereits wenige Minuten nach der Geburt auf seinen wackeligen Beinen gestanden ist und seiner Mutter auf Schritt und Tritt folgt. „Um Numbi und ihrem Jungtier die nötige Ruhe zu gönnen, bleiben die beiden für die nächsten Tage im Bullenbereich und sind damit für die Besucher noch nicht zu sehen. Sobald die Mutter-Kind-Bindung gefestigt ist, wird das Elefantenbaby zu bewundern sein“, erklärt Schratter. Die 17 Jahre alte Elefantenkuh Numbi ist im Dezember des Vorjahres bereits trächtig vom Zoo Wuppertal nach Wien übersiedelt. In Wuppertal lebt auch der Vater des Elefantenbabys, der 18 Jahre alte Bulle Tusker. Für Numbi war es bereits die zweite Geburt. Ihr erster Sohn Kibo ist fast fünf Jahre alt und lebt mit ihr im Tiergarten Schönbrunn. In der Geschichte des Tiergartens ist es die dritte Geburt bei einem Afrikanischen Elefanten.


Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs Elefanten Tuluba
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