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WWF: Weg frei für besseren Bärenschutz in Kärnten
22.01.2012 um 14:48 - Thema: Tierschutz
Wien, Klagenfurt am 18. Januar 2011 - Der Rücktritt Josef Martinz' als Agrarlandesrat, gibt FPK-Parteichef und Landeshauptmann-Stv. Uwe Scheuch die Gelegenheit, eine neue Ära im Braunbärschutz einzuläuten und endlich das längst überfällige Genmonitoring einzuführen. Eine entsprechende Forderung des WWF, liegt seit über zwei Jahren der Kärntner Landesregierung vor und muss nur beschlossen werden. “Wir hoffen, dass Achill Rumpold eine positivere Einstellung zu Bären und Wölfen hat als sein Vorgänger, der diese geschützten Tierarten ja bekanntlich allesamt lieber tot als lebendig gesehen hätte”, erklärt Christian Pichler vom WWF. Der zuletzt aus Slowenien über Kärnten und die Steiermark nach Salzburg eingewanderte besenderte Wolf zeige, wie wichtig moderne Methoden im Wildtiermanagement sind. Uwe Scheuch - unter anderem zuständig für Naturschutz und Jagd - wollte das genetische Monitoring nicht ohne Zustimmung der ÖVP einführen. “Jetzt liegt es an Rumpold, dieses Projekt zu ermöglichen”, appelliert Pichler an den neuen Agrarlandesrat. “Selbstverständlich haben durch Bären oder Wölfe geschädigte Landwirte Anspruch auf rasche und unbürokratische Schadensabgeltung”, unterstreicht Pichler. “Diese Praxis funktioniert in Kärnten ohnehin gut.” Nun dürfe Kärntens Politik nicht länger den Einstieg des Bundeslandes in ein modernes Bärenmanagement, wie es auch in den Nachbarländern Slowenien und Italien längst Standard ist, bremsen. Für den WWF ist die wissenschaftlich anerkannte Methode der systematischen Erfassung und Beobachtung der Bärenbestände, essentiell für das Überleben der Großen Beutegreifer in Österreich. “Nur was man kennt, kann man auch schützen”, so Pichler. “Derzeit wissen wir ja nicht einmal genau, ob Weibchen unter den Kärntner Bären sind bzw. ob slowenische Bärenweibchen bis nach Kärnten hinaufgelangen können, oder ob man hier nachhelfen müsste”, so der Biologe. Es liegt nun in der Hand Kärntens, dem Braunbär das Schicksal seiner Artgenossen in den Kalkalpen zu ersparen, wo man tatenlos zugewartet hat, bis 2010 auch der letzte Bär einer Population mit insgesamt bis zu 35 Tieren verschwunden war. Österreich ist als EU-Mitglied verpflichtet, für den Schutz und Erhalt der - nicht nur in Österreich geschützten, sondern auch laut europäischer Umweltgesetzgebung prioritären - Tierart zu sorgen. Dazu gehören Information, Aufklärung und Einbindung der durch Bären oder Wölfe betroffenen Bevölkerung ebenso, wie geeignete Methoden der Überwachung der Bestände.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Bären
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Schönbrunn: Fu Hu feiert ersten Geburtstag
18.08.2011 um 10:10 - Thema: Zoos
Der Publikumsliebling im Tiergarten Schönbrunn wird am kommenden Dienstag ein Jahr alt. Natürlich wird das mit einem großen Geburtstagsfest gefeiert. Auf Fu Hu wartet eine besondere Überraschung, verrät Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Der Pandabub bekommt um etwa 10.00 Uhr mehrere Geschenkpackerln, die er selbst aufmachen darf. Darin versteckt sind Süßkartoffeln und Karotten – die Lieblingsleckereien des mittlerweile 22 Kilogramm schweren Pandajungen.“ Sogar ein chinesischer Kinderchor wird zu Ehren von Fu Hu ein Geburtstagsständchen singen. Nicht nur für den Panda, auch für alle, die zu seiner Geburtstagsfeier kommen, gibt es an diesem Tag ein tolles Programm: Die Besucher können die Wurfbox besichtigen oder die Größe von Pandas in verschiedenen Altersstufen schätzen. Fu Hus Pfleger stehen für Fragen zur Verfügung. Für Kinder gibt es chinesische Spiele zum Ausprobieren oder sie verwandeln sich beim Kinderschminken selbst in einen Pandabären. Fu Hu wird am Dienstag nicht das einzige „Geburtstagskind“ sein: Sein mittlerweile in China lebender Bruder Fu Long erblickte am 23. August 2007 das Licht der Welt. Für ihn gibt es eine Geburtstagskarte zum Unterschreiben, die in seine neue Heimat geschickt wird.

Fu Hus Geburt am 23. August 2010 war eine zoologische Sensation. Er und sein Bruder Fu Long sind die einzigen Pandas, die in einem europäischen Zoo auf natürliche Weise gezeugt und aufgezogen wurden. Mehr als 25.000 Menschen beteiligten sich an der Internetabstimmung für seinen Namen. Die ersten Monate verbrachte Fu Hu mit seiner Mutter Yang Yang in der Wurfbox. Im Jänner 2011 tapste er das erste Mal in die Innenanlage und war für die Besucher zu sehen. Wer nicht genug von Fu Hu bekommt, kann ihn jetzt mit nach Hause nehmen: Die 36 herzigsten Fotos aus dem ersten Lebensjahr des kleinen Pandas finden sich im neuen Fu Hu-Kalender 2012 von Daniel Zupanc, der ab 23. August um 14,90 Euro im Tiergarten und im Buchhandel erhältlich ist.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären
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Pandababy wird FU HU heissen
22.11.2010 um 10:06 - Thema: Zoos
 Die Namenswahl ist entschieden. Mehr als 25.000 Fans des Schönbrunner Pandanachwuchses haben in den vergangenen zwei Wochen auf der Internetseite des Zoos abgestimmt. Die Hälfte der Stimmen (50,1 Prozent) ging bis gestern Mitternacht an den chinesischen Namen Fu Hu, der übersetzt "glücklicher Tiger" bedeutet. An die zweite Stelle kam Wei Xing ("Freude Wiens") mit 40,8 Prozent. Am 13. Dezember erhält der kleine Panda, der morgen drei Monate alt wird, seinen Namen offiziell bei einer Namensgebungszeremonie, zu der eine Delegation aus China anreisen wird. „Mir hat Fu Hu auch am besten gefallen, weil es kurz und einprägsam ist. Außerdem passt Fu Hu zu Fu Long und wir haben in Schönbrunn nach einem glücklichen Drachen nun einen glücklichen Tiger", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Tierpfleger haben das Pandajunge in der Zwischenzeit wieder gewogen und auch erstmals vermessen. Fu Hu wiegt bereits 5,6 Kilogramm und misst 63 Zentimeter. Fu Long lebt im "Panda Paradise" Während der Name für seinen Bruder in Wien nun fest steht, hat Fu Long in China gerade Besuch von seiner ehemaligen Betreuerin. Eveline Dungl war am Freitag zur Eröffnung des so genannten "Panda Paradise" in die Pandaforschungs- und Zuchtstation Bifengxia gereist. In diesem Areal sollen künftig alle aus dem Ausland heimgekehrten Pandajungtiere untergebracht werden. So sind der Nachwuchs aus Washington und die drei im Zoo San Diego geborenen Pandas Fu Longs Nachbarn. Vor einem Jahr hat Eveline Dungl Fu Long auf seiner Reise nach China begleitet. „Ich habe mich schon sehr auf den Moment, ihn wieder zu sehen, gefreut. Er hat sich bestens eingelebt und versteht sich mit seinem Mitbewohner offensichtlich wirklich gut. Hat Fu Long seine Bambusstangen früher mit seiner Mama Yang Yang geteilt, tut er das nun mit Wu Jie."
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären Nachwuchs
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Namenssuche für Pandababy geht ins Finale
19.11.2010 um 10:34 - Thema: Zoos
Fu Hu oder Wei Xing? Nur noch bis kommenden Sonntag, 24 Uhr, läuft die große Namenssuche für den Pandanachwuchs im Tiergarten Schönbrunn. Über 19.000 Fans des schwarzweißen Fellknäuels haben auf der Internetseite des Tiergartens (www.zoovienna.at) bereits ihre Stimme abgegeben und es scheint bis zum Schluss spannend zu bleiben. Hatte Wei Xing („Freude Wiens“) die ersten Tage die Nase vorne, sieht das Zwischenergebnis kurz vor Abstimmungsende wieder anders aus. Fu Hu („Glücklicher Tiger“) liegt augenblicklich mit 46,8 Prozent der Stimmen vor Wei Xing (42,3 Prozent). Ao Kang („gesunder österreichischer Bub“) war von Anfang an weit abgeschlagen. „Bei der Namenswahl für seinen Bruder war Fu Long von Beginn an klar in Führung. Diesmal hat auch bei uns im Tiergarten jeder Mitarbeiter einen anderen Favoriten“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter, die ihren Lieblingsnamen noch nicht verraten möchte. Am kommenden Dienstag wird der Panda-Bub drei Monate alt. Sonntag Punkt Mitternacht wird fest stehen, wie er heißen wird. Seinen Namen erhält der kleine Panda offiziell allerdings erst im Zuge einer Namensgebungszeremonie im Dezember, die entsprechend der chinesischen Tradition frühestens 100 Tage nach der Geburt stattfinden darf. Die drei Namensvorschläge im Überblick: • Fu Hu = glücklicher Tiger (2010 ist das chinesische Jahr des Tigers.) • Ao Kang = gesunder österreichischer Bub • Wei Xing = Freude Wiens
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären Nachwuchs
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Schönbrunn: Pandababy auf der Waage
05.11.2010 um 09:36 - Thema: Zoos
Der Pandanachwuchs im Tiergarten Schönbrunn wurde am Dienstag das erste Mal abgewogen. Der Eindruck, der auf den Aufnahmen aus der Wurfbox entstanden ist, hat sich dabei bestätigt. Der Pandabub ist ein stattliches Kerlchen. Er bringt 4.540 Gramm auf die Waage und ist damit um rund ein Kilogramm schwerer als sein Bruder Fu Long in diesem Alter. „Wir verfolgen die Entwicklung des Jungtieres vor allem via Monitor und versuchen die Beziehung zwischen Panda-Mutter und Nachwuchs so wenig wie möglich zu beeinflussen. Yang Yang verlässt ihr Junges mittlerweile für einige Stunden am Tag, um zu fressen. Eine solche Gelegenheit nutzten wir für die Gewichtskontrolle", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nur knapp fünf Minuten nahmen die Pflegerinnen den Pandanachwuchs aus der Wurfbox und führten dabei auch gleich einen kurzen Gesundheitscheck durch. Ein schneller Blick ins Maul und ein Abtasten und Anschauen des Körpers haben gezeigt, dass es dem Kleinen bestens geht. "Wir sind begeistert, dass er so ein gesundes, rundliches Fellknäuel ist", so Schratter. Die Welt außerhalb der Wurfbox beeindruckte den Pandanachwuchs nicht wirklich. „Er machte einen sehr zufriedenen Eindruck und war so verschlafen, dass er das Abwägen fast nicht mitbekommen hat“, erzählt Zoologin Eveline Dungl.


Demnächst wird die Internet-Abstimmung über den Namen des Pandanachwuchses beginnen. Derzeit legen der Tiergarten und die chinesischen Vertragspartner gemeinsam die Namensvorschläge fest.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären Nachwuchs
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Schönbrunn: Erstes Pandababy Foto in Farbe
03.09.2010 um 09:53 - Thema: Zoos
ERSTES FARBFOTO VOM PANDABABY Dicker Milchbauch und schwarz-weißes Fell: Zoologin Eveline Dungl ist gestern Nachmittag das erste Foto vom Pandababy geglückt. Das Bild wurde durch die Seitenklappe der Wurfbox aufgenommen, als das Pandaweibchen für wenige Minuten die Wurfbox verlassen hat, um zu trinken und etwas Bambus zu fressen. Man sieht deutlich, dass das 11 Tage alte Pandababy bereits seinen ersten großen Entwicklungsschritt durch gemacht hat: Es hat schon die für Große Pandas charakteristische schwarz-weiße Fellzeichnung. „Der Pandanachwuchs entwickelt sich prächtig. An den Ohren, am Schulterband, den Hinterbeinen und rund um die Augen hat er schon kurze, schwarze Haare unter dem weißen Babyflaum“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Das Jungtier sieht nicht nur vom Fell, sondern auch von den Proportionen her nun schon wie ein richtiger Großer Panda aus. Es ist nicht mehr so lang und schmal wie bei seiner Geburt.“
Abgesehen von einem kurzen Kontrollblick in die Wurfbox werden Yang Yang und ihr Baby weiterhin nicht gestört. Deshalb sind auch Geschlecht, Gewicht und Größe des Jungtiers nicht bekannt. „Wir schätzen, dass es mittlerweile rund 200 Gramm wiegt – also doppelt so viel wie bei seiner Geburt. Man sieht auch deutlich einen dicken Milchbauch“, so Zoologin Eveline Dungl. Jede zweite Stunde trinkt das Pandababy und gibt danach zufriedene, grummelnde Laute von sich.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Pandabären Nachwuchs
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Schönbrunn: Pandababy geboren
24.08.2010 um 10:29 - Thema: Zoos
Genau am dritten Geburtstag von Fu Long ist gestern im Tiergarten Schönbrunn ein Pandababy zur Welt gekommen. Um 14.14 Uhr hörten die Pfleger ein lautes Fiepsen aus der Wurfbox. „Yang Yang hat die Wurfbox am Vormittag nicht mehr verlassen. Um 9.45 Uhr haben wir das Einsetzen der Wehen am Monitor mit verfolgt und den Bildschirm danach keinen Moment mehr aus den Augen gelassen“, sagt Zoologin Eveline Dungl. Das Pandababy, dessen Geschlecht noch nicht feststellbar ist, ist rund 10 bis 12 Zentimeter groß und wiegt etwa 100 Gramm. Yang Yang und ihr Junges werden die nächsten Monate in der Wurfbox bleiben. Wie lange, das entscheiden Mutter und Jungtier selbst. Fu Long hat sich Ende Jänner das erste Mal den Besuchern gezeigt. Um den beiden die nötige Ruhe zu gönnen, bleibt das Pandahaus bis auf weiteres geschlossen. Im Gegensatz zu Fu Long, bei dem selbst Tage vor seiner Geburt am Ultraschallbild nichts zu sehen war, konnte sich der Tiergarten diesmal schon auf den Nachwuchs einstellen. „Unsere Tierärztin hat regelmäßig Ultraschalluntersuchungen gemacht. Nur einmal, Anfang August, war das Pandababy am Bildschirm mit einer Länge von 1,72 Zentimetern zu sehen. Ab dann hatte Yang Yang keine Lust auf die Untersuchungen mehr und wir haben gehofft, dass alles klappt“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Freude ist bei der Zoochefin riesig und verhalten zugleich. Denn: „Innerhalb des ersten Lebensjahres liegt die Sterblichkeit bei Großen Pandas bei 40 Prozent.“ Die Geburt von Fu Long am 23. August 2007 im Tiergarten Schönbrunn war eine Sensation. Er war der erste Panda in einem europäischen Zoo, der auf natürliche Weise gezeugt wurde. Nun ist es dem Tiergarten ein zweites Mal geglückt, diese vom Aussterben bedrohten Tiere zu züchten. So wie es im Vertrag zwischen China und Österreich von Anfang an vereinbart war, ist Fu Long am 18. November 2009 nach China übersiedelt. Auch das neu geborene Pandababy ist wie alle Pandas Besitz der Volksrepublik China. Mindestens die nächsten zwei Jahre bleibt der Nachwuchs aber laut Vertrag im Tiergarten Schönbrunn.

Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Nachwuchs Pandabären
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WWF: Bär Moritz soll jetzt besendert werden
26.03.2009 um 20:00 - Thema: Tierschutz
Wien/Graz, 25. März 2009 - Nachdem einer der beiden letzten Bären Österreichs, Moritz, letzte Woche im steirischen Bezirk Lietzen einen Hirschen getötet hatte, stellt der WWF klar, dass das Verhalten dieses Bären in keiner Weise dem eines Problembären wie JJ 2 (Bruno) entspricht. Dazu müsste der Bär wiederholt in menschliche Siedlungen eindringen oder seine Scheu vor dem Menschen verlieren. „Wenn ein Braunbär im Winter einen Hirsch tötet, dann entspricht dies seinem normalen Artverhalten“, so Bärenexperte Christoph Walder vom WWF. Im vorliegenden Fall war es sogar so, das der Bär sehr leicht das Gatter des Hirschgeheges überwinden konnte, weil derzeit noch so viel Schnee liegt, dass der Zaun kein Hindernis für den Bären mehr war. „Wir brauchen jetzt die rasche Besenderung von Moritz um ihn besser zu schützen und sein Verhalten erforschen zu können. Weiters muss das Land Steiermark mit den Bauern und Jagdaufsehern sprechen um notwendige Maßnahmen für die Zukunft zu erarbeiten“, fordert WWF-Experte Walder. Der WWF wünscht sich nun, dass es zu einer baldigen Anpassung des Bärenmanagements in der Steiermark kommt. Bär Moritz soll besendert und dann sofort wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Außerdem sind weitere Aufklärungsmaßnahmen in der steirischen Bevölkerung notwendig. „Bär Moritz ist ein ganz normaler steirischer Bär, der, so wie andere Bären auch, manchmal ein Tier reißt, besonders in diesem kalten, langen und schneereichen Winter“, so Walder. Der WWF will sich weiterhin für das Überleben der Bären in Österreich stark machen und fordert die Wiederansiedlung von zehn Bären in Österreich. Ohne diese Bestandsstützung würde der Braunbär in Österreich in den nächsten Jahren zum zweiten Mal aussterben - vielleicht für immer.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Bären
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1.Geburtstag: Schönbrunn Eisbären Arktos und Nanuq
28.11.2008 um 12:02 - Thema: Zoos
ERSTER GEBURTSTAG: 80 Kilo-Torte für die Eisbären

Arktos und Nanuq, die Eisbären-Zwillinge des Tiergarten Schönbrunn, sind ein Jahr alt geworden. Zum Geburtstag bekamen sie von den Tierpflegern eine 80 kg schwere Torte – gefüllt mit Fisch, Fleisch und Gemüse. Das Geschenk macht doppelte Freude. Zum einen ist das der Leckerbissen an sich, zum anderen das Vergnügen, die Torte kunstvoll in kleine Stücke zu zerteilen.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Eisbären
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Von Bären und Menschen - auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
27.08.2008 um 09:29 - Thema: Tierschutz
VIER PFOTEN Ausstellung Bärenwanderausstellung - VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN
Wien 06.08.08 - Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN präsentiert im Rahmen ihres 20jährigen Bestehens eine interaktive Ausstellung zum Thema „Bären“, die damit einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit von VIER PFOTEN thematisiert. Fast zwei Jahrzehnte Einsatz für ein artgerechtes Leben der verbliebenen Braunbären in Europa haben einen reichen Erfahrungsschatz zusammengetragen - und Musterprojekte wie den BÄRENWALD Arbesbach, die Bärenwaisenstation in Rumänien oder den TANZBÄRENPARK Belitsa möglich gemacht. Nach erfolgreichen Aufenthalten in Waidhofen an der Thaya, Scheibbs und dem BÄRENWALD Arbesbach wird die Ausstellung nun von 5. September bis 28. September 2008 im oberösterreichischen Steyr halt machen. Zehn Stationen vermitteln einen greifbaren Eindruck und bringen den Besuchern das Wesen der Tiere näher. Wie Bären leben und denken erschließt sich durch die spannende Aufbereitung von Informationen und Bildern. Die Wanderausstellung gewährt Einblicke in den Tagesablauf der Bären, greift aber auch die Jahrhunderte währende problematische Beziehung zwischen Bären und Menschen auf. Während Vorurteile ausgeräumt werden, entfaltet sich ein tieferes Verständnis für die Gattung und ihr Empfinden der Welt.

Auf ihrer Spurensuche begibt sich die Ausstellung in den Lebensraum der Bären, der durch den wachsenden Flächenverbrauch unserer Zivilisation mehr und mehr eingeschränkt wird. Spuren unserer Zivilisation finden sich jedoch auch an den Bären selbst, die in Gefangenschaft leben und für den Zirkus missbraucht, als Tanzbären gequält oder durch Jagd zu Waisen gemacht wurden. Diesen Tieren und der Arbeit von VIER PFOTEN ist diese Ausstellung gewidmet. In der Natur bereits zum zweiten Mal vom Aussterben bedroht, leben in Europa noch viele gefangene oder gezüchtete Braunbären unter widrigen Haltungsbedingungen. Ein tristes Leben als Schauobjekt entbehrt nahezu immer den Bedürfnissen eines Bären - Krankheiten und schwere Verhaltensstörungen sind die Folge. VIER PFOTEN befasst sich seit nahezu zwei Jahrzehnten mit diesen Schicksalen und konnte gesetzliche Verbesserungen der Haltungsrichtlinien erreichen und zahlreichen Bären in den VIER PFOTEN Bärenparks zu einem annähernd artgerechten und glücklichen Leben verhelfen. In Bulgarien gelang es im Jahr 2007 die letzten Tanzbären der EU zu befreien. Der BÄRENWALD Arbesbach in Niederösterreich wird derzeit für Besucher und Bären ausgebaut. VON BÄREN UND MENSCHEN - Auf Spurensuche mit VIER PFOTEN Museum der Stadt Steyr Grünmarkt 26 4400 Steyr Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr Tel.: 072/52/575 DW 348 Email: gegenhuber@steyr.gv.at
Thema: Tierschutz
Tags: Vier Pfoten Bären Bärenwald
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/116-von-baeren-und-menschen-auf-spurensuche-mit-vier-pfoten.html
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