|
|
|
ALLE POSTINGS ZUM THEMA ARTENSCHUTZ
Startseite
TIERBLOG
Alle Postings mit dem Tag: ARTENSCHUTZ
WWF: Rettung von Zehntausenden Meeresschildkröten möglich
11.02.2011 um 14:02 - Thema: Tierschutz
Fischerei-Industrie muss nur Rundhaken verwenden Wien, Freitag, 11. Februar 2011 - Zehntausende Meeresschildkröten jährlich könnten im indopazifischen Korallendreieck ganz einfach vor einem grausamen Tod als Beifang bewahrt werden. Die Fischerei-Industrie müsste nur ihre alten J-Haken auf den Langleinen gegen moderne Rundhaken tauschen. Das zeigt eine neue Untersuchung des WWF. Die Umweltorganisation fordert nun von den Regierungen, den Fischereiorganisationen und den Fischereiunternehmen alle alten Haken durch Rundhaken zu ersetzen. „Wenn diese Rundhaken weltweit eingesetzt würden, könnten jedes Jahr 250.000 Meeresschildkröten gerettet werden, die jetzt sinnlos an den Haken sterben“, sagte WWF-Meeresexperte Axel Hein. Während bei normalen Fischerhaken - den sogenannten J-Haken - auch Schildkröten anbeißen können, ist dies bei den Rundhaken kaum möglich. Die runde nach hinten gebogene Form des Hakens verhindert, dass Schildkröten den Haken schlucken können. Wenn sie hinein beißen, können die Haken leicht entfernt werden und richten im Rachenraum viel weniger Schaden an wie die konventionellen J-Haken. So können über 80 Prozent der als nutzlosen Beifang gefangenen Meeresschildkröten gerettet werden. „Mit den neuen Haken können die Fischer sogar ihren Fang an Fischen vergrößern“, so Hein. Das wissen auch die Fischer, die die neuen Rundhaken längst als erfolgreiche Alternative akzeptiert haben. Der WWF kritisiert aber, dass noch immer Zölle und Einfuhrsteuern auf diese moderne Fischereiausrüstungen eingehoben werden. Denn dies hindert die Fischer daran ihre Ausrüstungen auszutauschen. „Die Regierungen der Länder des Korallendreiecks müssen endlich diese Schranken für die schnelle Einfuhr der Rundhaken beseitigen“, fordert Hein. Beifang ist eines der schlimmsten Probleme im Korallendreieck. Zehntausende Meeresschildkröten sterben dort jedes Jahr wegen der Langleinenfischerei. Der WWF fordert die rasche weltweite Einführung der Rundhaken. Das Korallendreieck im Indopazifik erstreckt sich über sechs Millionen Quadratkilometer und umfasst die Länder Indonesien, Malaysia, Papua Neuguinea, die Philippinen, die Salomonen-Inseln und Osttimor. 76 Prozent aller weltweit bekannten Korallenarten und mehr als ein Drittel aller Rifffische sowie sechs von sieben Arten von Meeresschildkröten sind dort heimisch.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Meeresschildkröten Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/204-wwf-rettung-von-zehntausenden-meeresschildkroeten-moeglich.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
Leonardo DiCaprio spendet 1 Million Dollar für die Rettung der Tiger
23.11.2010 um 12:15 - Thema: Tierschutz
US-Schauspieler nimmt am internationalen Tigergipfel in St. Petersburg teil Wien, St. Petersburg, 23. 11. 2010 - Leonardo DiCaprio, amerikanischer Schauspieler und WWF-Vorstandsmitglied, spendet eine Million US-Dollar an den WWF, um das Überleben der Tiger zu sichern. Der Hollywoodstar nimmt - auf Einladung des WWF und des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin - auch persönlich an der Konferenz zur Rettung der letzten wildlebenden Tiger teil, die derzeit im russischen St. Petersburg stattfindet. „Die skrupellose Wilderei und die dramatische Zerstörung ihres Lebensraums haben die Tiger an den Rand der Ausrottung gebracht. Wir müssen jetzt rasch handeln, bevor es zu spät ist“, sagte Leonardo DiCaprio heute. Es gibt weltweit nur noch 3.200 Tiger in freier Wildbahn. DiCaprio war mit dem WWF auf einer Expedition in den Tigerlebensräumen Nepals und Bhutans unterwegs. Gemeinsam mit Rangern durchstreifte er das Gebiet auf dem Rücken eines Elefanten, traf mit der lokalen Bevölkerung zusammen und machte sich ein Bild von der Arbeit der WWF-Experten zum Schutz der Tiger. In den letzten Monaten half er tatkräftig mit, dringend benötigte Gelder für den Tigerschutz aufzubringen. „Wir sind begeistert, dass sich DiCaprio derartig für den Tiger in die Bresche wirft - mit seiner Zeit, seinem Geld und seiner Popularität“, so WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. Der Beitrag von Leo DiCaprio wird für Antiwilder-Brigaden und Waldschutz-Projekte eingesetzt. Tigerlebensräume werden für die Anlage von Palmölplantagen, sowie die Holz- und Papierproduktion rasant zerstört. Tiger können nur überleben, wenn sie vor Wilderei und Lebensraumverlust geschützt werden und genügend Nahrung finden. Auch Österreich beteiligt sich am internationalen Tigerschutz: Derzeit wird im Süden von Laos gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten ein Gebiet in der Größe Vorarlbergs unter dauerhaften Schutz gestellt. Der Tiger-Gipfel in St. Petersburg soll zu einem verbindlichen weltweiten Abkommen führen, den Lebensraum der Tiger zu erhalten und der Wilderei ein Ende zu setzen. Die 13 Länder, die heute noch Tiger beherbergen, sind: Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Tiger Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/200-leonardo-dicaprio-spendet-1-million-dollar-fuer-die-rettung-der-tiger.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
WWF befürchtet Aussterben der Tiger bis 2020
19.11.2010 um 10:30 - Thema: Tierschutz
Tiger-Gipfel in St. Petersburg: WWF veröffentlicht Undercover-Report Wien/St. Petersburg, Freitag, 19. 11. 2010 - Ab Sonntag treffen sich Staats- und Regierungschefs sowie Minister aus allen dreizehn Nationen, in denen heute noch wilde Tiger leben, im russischen St. Petersburg zum Internationalen Tiger Forum (21. bis 24. November). Es soll beraten werden, wie das Aussterben der majestätischen Großkatzenart noch verhindert werden kann. „Zum ersten Mal treffen sich Regierungschefs zu einer internationalen Konferenz, um über das Schicksal einer einzigen Tierart zu sprechen“, sagt Jutta Jahrl, WWF-Artenschutzexpertin, und bewertet die Konferenz daher auch als einen „historischen Moment“ für die weltweiten Naturschutzbemühungen. „Ohne ein durchsetzbares Abkommen der Tiger-Länder könnten die Großkatzen bis 2020 nur mehr in Zoos, Zuchtanstalten und ausgestopft in Museen zu bewundern sein“, warnt Jahrl. Anlässlich des Gipfelauftakts veröffentlichten der WWF und das Artenschutzprogramm TRAFFIC einen Undercover-Report zum illegalen Handel mit Produkten aus Tigern und anderen asiatischen Großkatzenarten. Demnach stellen vor allem die Märkte in der Grenzregion zwischen Myanmar, China und Thailand ein Drehkreuz des internationalen Arten-Schmuggels dar. Wie Filmaufnahmen des WWF belegen, werden auf Schwarzmärkten Teile von Tigern offen angeboten, scheinbar ohne Angst vor Aufdeckung. „In diesen Regionen haben Behörden und die zentralen Regierungen offenbar keinen Einfluss. Hier herrschen lokale Führer, die mit ihren Milizen ihre eigenen Gesetze durchsetzen“, sagt Jahrl. Die illegalen Märkte ziehen vor allem Touristen aus China an, die sich dort mit Tiger-Medizin, Glücksbringern aus Tigerkrallen oder mit Fellen eindecken. „Um das Überleben der Tiger zu sichern, müssen diese Schwarzmärkte austrocknet werden“, fordert Jahrl. Das Ausmaß des illegalen Handels in der Region rund um Myanmar zeigt, wie wichtig verstärkter politischer Wille zum Schutz der Tiger und ein entschlossenes Vorgehen seitens der Regierungen und Behörden gegen Wilderer und Schmuggler sind, so der WWF. „Die Staats- und Regierungschefs der Tiger-Länder müssen auf dem Gipfel den vorliegenden globalen Rettungsplan für den Tiger bestätigen und eine Deklaration unterzeichnen, in der sie sich dem Ziel verpflichten, alles zu unternehmen um die Zahl der wilden Tiger bis 2022 zu verdoppeln“, fordert Jahrl. Darüber hinaus erwartet der WWF, dass sich die einzelnen Staaten auch klare und vor allem überprüfbare Ziele auf nationaler Ebene setzen. Zu deren Umsetzung ist allerdings auch die verbindliche Unterstützung von Geldgebern notwendig, so der WWF. Auch Vertreter Deutschlands, der USA, Frankreichs, Japans und Südkoreas, der Vereinten Nationen und der Weltbank werden nach St. Petersburg reisen, um im „Jahr des Tigers“ endlich die weltweite Wende in den Schutzbemühungen einzuleiten. „Ohne ein entschiedenes und gemeinsames Vorgehen gegen die Wilderer und für den Schutz der Lebensräume der Großkatzen werden wild lebende Tiger bald Geschichte sein“, unterstreicht Jahrl die Bedeutung dieser Konferenz.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Tiger Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/197-wwf-befuerchtet-aussterben-der-tiger-bis-2020.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
WWF: Tausend Tote Tiger / Schmuggelreport
10.11.2010 um 12:31 - Thema: Tierschutz
Schmuggelreport: WWF fordert internationale Tiger-Taskforce Wien, Mittwoch, 10. November 2010 - Tigerkrallen als Glücksbringer in Malaysia, Wundermittelchen aus Tiger-Knochen in China, Felle in Indien oder Nepal - der illegale Handel mit Tiger-Produkten floriert nach der aktuellen Studie “Reduced to Skin and Bones” der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC in ganz Asien. In den letzten zwei Jahren ist sogar ein deutlicher Anstieg illegaler Aktivitäten zu beobachten. Von der indonesischen Insel Sumatra über das Grenzgebiet Myanmar-China bis nach Russland reicht das kriminelle Netz aus Wilderern, Schmugglern, Zwischenhändlern und Verkäufern. Dabei wurden nach Angaben des WWF allein in den vergangenen zehn Jahren knapp 500 Aufgriffe dokumentiert. Nach Schätzung des WWF lassen die konfiszierten Produkte darauf schließen, dass allein für diese Schmuggelfälle mindestens 1.069 Tiger ihr Leben lassen mussten. Und das ist, so WWF-Expertin Jutta Jahrl, nur die Spitze des Eisbergs. “Wie bei jeder Schmuggelware gibt es eine hohe Dunkelziffer. Wir müssen davon ausgehen, dass die bekannten Fälle nur einen kleinen Bruchteil des illegalen Geschäfts mit dem Tiger ausmachen”, so die WWF-Expertin. Wilderei und Schmuggel sind derzeit die größte Bedrohung der Großkatze und könnten zum Aussterben der Tiger führen. Insgesamt rangiert Indien im internationalen Vergleich an der Spitze des illegalen Tiger-Handels. Umschlagsplätze der “heißen Ware” sind neben den Metropolen Neu Delhi und Mumbai die wenigen verbliebenen Tiger-Lebensräume auf dem Subkontinent. Erschreckend ist besonders, dass viele Aufgriffe im Umkreis von 50 Kilometern von Tigerschutzgebieten stattfanden. Eine besonders hohe Schmuggelaktivität verzeichnet der Report mit 71 Aufgriffen im indisch-nepalesischen Grenzgebiet. “Natürlich ist Indien mit der größten Tigerpopulation Asiens auch ein Hotspot des illegalen Handels. Wo viele Tiger sind, können schließlich auch viele gewildert werden”, sagt Jahrl. “Doch wir konnten auch nur mit den Daten arbeiten, die uns zur Verfügung gestellt wurden.” So gibt es vor allem in Myanmar und China einen florierenden Schwarzmarkt mit Tiger-Produkten. Ausgerechnet von diesen Behörden liegen keine oder nur sehr unvollständige Daten vor, kritisiert der WWF.
Um in Zukunft die Wilderei von Tigern und den illegalen Handel mit ihnen zu unterbinden, besteht nach Einschätzung des WWF dringender internationaler Handlungsbedarf. “An den bekannten Hotspots für Wilderei und Handel muss seitens der Behörden rigoros durchgegriffen werden. Es kann nicht sein, dass dubiose Zwischenhändler und mafiaähnliche Organisationen an der Ausrottung des Tigers verdienen”, kritisiert Jahrl. Der WWF empfiehlt eine staatenübergreifende Tiger-Taskforce ins Leben zu rufen, um die lokalen Behörden beim Vollzug der Kontrollen zu unterstützen. Außerdem braucht es eine internationale DNA-Datenbank zur Herkunftsbestimmung von Tigern und ein konsequentes Monitoring der Schmuggleraufgriffe. Nach dem chinesischen Kalender befinden wir uns derzeit im “Jahr des Tigers”. Nach WWF-Schätzungen gibt es nur noch rund 3200 Tiger in der freien Wildbahn. Der WWF widmet der charismatischen Großkatze daher eine weltweite Schutz-Kampagne. Ziel des WWF ist es, die Bestandszahl bis zum nächsten “Jahr des Tigers” 2022 zu verdoppeln. Ab 21. November findet in St. Petersburg der Welttigergipfel statt, der die Regierungsvertreter der 13 “Tigerstaaten” zum dauerhaften Schutz der Großkatzen verpflichten soll.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Tiger Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/196-wwf-tausend-tote-tiger-was-vom-tiger-uebrig-bleibt.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
WWF: Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler
03.09.2010 um 11:13 - Thema: Tierschutz
Dreister Giftanschlag auf geschützte Kaiseradler WWF, BirdLife und Landesjagdverband einig: Täter torpediert Artenschutzbemühungen um Österreichs seltenste Adler Wien, am 3. September 2010 - Am 20. August fand ein Landwirt auf seinem Acker bei Goldgeben im Weinviertler Bezirk Korneuburg zwei tote Kaiseradler. Der zuständige Jagdleiter erstattete sofort Anzeige bei der Polizei und leitete eine wissenschaftliche pathologische Untersuchung der Kadaver beider Vögel zur Feststellung der Todesursache ein. Diese Untersuchung der Adler am Wiener Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ergab, dass die Tiere mit dem Pestizid Carbofuran vergiftet wurden. "In den Kröpfen der Vögel steckten noch Reste des Giftköders“, erklärt Christian Pichler vom WWF. Obwohl das Nervengift seit 2008 verboten ist, horten Giftleger offenbar noch genügend Lagerbestände, um weiterhin illegal Anschläge auf seltene Wildtiere zu verüben," vermutet Pichler. Der imposante Kaiseradler ist die seltenste heimische Adlerart, und sogar in seinem Weltbestand gefährdet. In ganz Österreich leben nur sechs Paare, drei davon in Niederösterreich. Dazu kommen noch herumstreifende Individuen, die sich bei uns dauerhaft ansiedeln wollen. Die im Weinviertel vergifteten Adler zählten zu diesen und waren sechs Jahre alt. Für die Vogelschutzorganisation BirdLife bedeutet der Verlust dieser beiden Kaiseradler einen herben Rückschlag. „Es überleben ohnehin nur drei von zehn Jungadlern ihre ersten Jahre - die übrigen sterben, bevor sie mit fünf Jahren das erste Mal brüten könnten“, erklärt Gabor Wichmann von BirdLife Österreich. „Bei dieser seltenen Art zählt für uns jedes einzelne Individuum, damit wir langfristig überlebensfähige Bestände aufbauen können.“ Erst 2008 hatte man sich über den erste Kaiseradlerbrut in Niederösterreich nach etwa 200 Jahren gefreut. Die ursprünglichen Lebensräume dieser Vögel sind weite, offene Steppenlandschaften. Heutzutage bewohnt der Kaiseradler in Europa landwirtschaftlich genutzte Flächen, die ausreichend Brachflächen besitzen. Er benötigt eine hohe Dichte an Beutetieren zumeist Feldhase, Hamster, Fasan oder Tauben. Das Fehlen hoher und dementsprechend zumeist alter Bäume mit großer Krone stellt in der heutigen Ackerlandschaft ein weiteres Problem dar. „Für die Jägerschaft stellt der Kaiseradler eine wertvolle Bereicherung der heimischen Artenvielfalt dar“, sagt Peter Lebersorger von der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände. „Wir verurteilen die illegale Tat scharf und sind an einer raschen und vollständigen Aufklärung interessiert“, so der Generalsekretär. Seit 2004 engagieren sich der WWF und der NÖ Jagdverband gemeinsam gegen das illegale Auslegen von Giftködern gegen Wild- und Haustiere. Obwohl die Giftanschläge seither deutlich zurückgegangen sind, gefährden Einzelfälle immer wieder massiv ambitionierte Artenschutzbemühungen. So wurden seit dem Jahr 2000 insgesamt acht Seeadler- und vier Kaiseradler vergiftet. Teil des Kaiseradler-Schutzprojektes von BirdLife ist die individuelle Kennzeichnung von Jungvögeln durch Ringe. Dadurch lässt sich auch das Schicksal eines der beiden bei Goldgeben gefundenen Adler verfolgen. Der Jungvogel schlüpfte in einem Horst in Ungarn direkt an der Grenze zu Österreich. Er wurde 2005 beringt und besendert. Das Tier verließ seine Heimat, um durch Westungarn, Ostösterreich, die Westslowakei und Südosttschechien und sogar bis an die Grenze zu Dänemark zu fliegen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass unverantwortliche Einzelpersonen internationale Schutzbemühungen zunichte machen“, so Gabor Wichmann von BirdLife. „Wir werden deshalb auch in Zukunft verstärkt daran arbeiten, dass man den Wert von Naturjuwelen wie dem Kaiseradler nicht verkennt.“
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Artenschutz Kaiseradler
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/194-wwf-giftanschlag-auf-geschuetzte-kaiseradler.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
Greifvogelverordnung: NÖ erlaubt Töten als Freizeitvergnügen
09.12.2009 um 12:25 - Thema: Tierschutz
Seit 1. Dezember dürfen wieder hunderte geschützte Greifvögel geschossen werden. St. Pölten/Wien, am 9. Dezember 2009 - Ab sofort ist in Niederösterreich wieder die Jagd auf geschützte Greifvögel eröffnet: bis 31. Jänner dürfen 200 Mäusebussarde und 40 Habichte abgeschossen werden, obwohl sie nach der EU-Vogelschutzrichtlinie in ganz Europa unter Totalschutz stehen. Die im Vorjahr erlassene „Niederösterreichische Beutegreiferverordnung“ macht dies möglich, weil sie einen Ausnahmeparagraphen des EU-Regelwerkes zugunsten der Jagd auslegt: Greifvögelabschüsse als Freizeitvergnügen seien zulässig, weil sie eine „vernünftige Nutzung“ darstellen. WWF und BirdLife protestieren und fordern eine sofortige Rücknahme der Verordnung. Die europäische Vogelschutzrichtlinie verbietet in Artikel 5 das „absichtliche Töten oder Fangen“ wildlebender Vogelarten. Welche Arten im Ausnahmefall dennoch bejagt werden dürfen, ist in Anhang II der Richtlinie angeführt. Greifvögel wie Bussarde und Habichte gehören eindeutig nicht dazu. „Wir sind sicher, dass die EU das reine Freizeitvergnügen nicht als Ausnahmegrund anerkennt. Von einer ‚vernünftigen Nutzung’ kann bei Mäusebussard und Habicht sowieso keine Rede sein – sie sind weder essbar, noch kann man die Herstellung von Stopfpräparaten als dringende Notwendigkeit darstellen“, sagt Bernhard Kohler vom WWF Österreich. “Obendrein geraten durch die Verordnung weltweit gefährdete Vogelarten wie der Sakerfalke ins Visier der Jagd“, warnt Gábor Wichmann von BirdLife Österreich. „Diese vom Aussterben bedrohte Falkenart kann aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Mäusebussard sehr leicht verwechselt und versehentlich abgeschossen werden“. Mit der im Vorjahr erlassenen Beutegreifer-Verordnung gibt Naturschutzlandesrat Pernkopf neuerlich dem Druck der Niederösterreichischen Jägerschaft nach. Bereits 2002 versuchte das Land Niederösterreich eine Ausnahmeregelung für Mäusebussard und Habicht bei der EU-Kommission durchzusetzen, damals ohne Erfolg. „Von einem Umweltlandesrat erwarten wir uns ein sorgsames Abwägen zwischen den Interessen von Schutz und Nutzung statt eines Kniefalls vor der Jägerschaft“, so die Naturschutzverbände empört. Im Artikel 9 der EU-Vogelschutzrichtlinie sind Ausnahme-Situationen festgelegt, in denen das generelle Tötungsverbot (gemäß Artikel 5) gelockert werden kann: Seltene Arten dürfen bejagt werden, wenn menschliches Leben in Gefahr ist, große wirtschaftliche Schäden drohen oder es die wissenschaftliche Forschung unbedingt erfordert. Darüber hinaus ist eine „vernünftige Nutzung“ bestimmter Vogelarten in geringen Mengen möglich – freilich nur selektiv und „unter streng überwachten Bedingungen“. Auf diese Bestimmung beruft sich die Niederösterreichische Beutegreiferverordnung. „Eine Fehlinterpretation des Ausnahmeparagraphen“, bringt es Wichmann auf den Punkt.
Thema: Tierschutz
Tags: Artenschutz Beutegreiferverordnung WWF
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/181-greifvogelverordnung-noe-erlaubt-toeten-als-freizeitvergnuegen.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
Schönbrunn: Tierschutz Aktionstag 2009
04.09.2009 um 11:10 - Thema: Tierschutz
Am 5. und 6. September lenkt der Tiergarten Schönbrunn die Aufmerksamkeit seiner Besucher auf das Thema Tierschutz. Motto des 11. Tierschutz-Aktionstages, der erstmals ein volles Wochenende dauert: „Auf den Spuren der Wildtiere.“ Tierärzte des Veterinäramts der Stadt Wien und Mitarbeiter des Tiergartens informieren jeweils von 10 bis 18 Uhr über bedrohte Tierarten wie Elefanten, Orang-Utans und Brillenbären und plädieren für das Überleben von Füchsen, Bären und Wölfen, die als „gejagte Jäger“ im Mittelpunkt der aktuellen Artenschutzkampagne des Europäischen Zooverbandes stehen. Ein weiteres Anliegen: Wildtiere in unseren Gärten. Die Wiener Amtstierärzte zeigen, dass Füchse, Dachse, Marder, Tauben und auch Krähen zwar manchmal Schäden verursachen, dennoch aber eine Bereicherung unserer Umwelt darstellen. Im „Kids Corner“ können junge Tiergartenbesucher in eine Fuchshöhle klettern, sich an einer Spurensuche beteiligen und passende Ansteckbuttons herstellen. Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger wird die Veranstaltung am 5. September um 13.30 Uhr offiziell eröffnen - auf einer Showbühne, die gewissermaßen im Zentrum des Geschehens steht. Auf der Showbühne finden Verlosungen statt, Experten erzählen Spannendes über ihre Arbeit und Zauberer verblüffen mit ihren Künsten. Am Tierschutztag nehmen unter anderem folgende, auf Tierschutz und Tierhaltung spezialisierte Organisationen teil: Tierschutz macht Schule, e.motion – Therapie mit Pferden, Tiere als Therapie, Tierschutzombudsstelle Wien, ARGE Papageienschutz, Landesverband für Bienenzucht Wien, Blauer Kreis, Österreichischer Kynologenverband, Freunde des Tiergarten Schönbrunn.
Thema: Tierschutz
Tags: Tiergarten Schönbrunn Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/176-schoenbrunn-tierschutz-aktionstag-2009.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
Fliegende Frösche & kleinster Hirsch der Welt
11.08.2009 um 12:18 - Thema: Tierschutz
Neue Tiere: Fliegende Frösche und kleinster Hirsch der Welt WWF-Studie: Hunderte Arten im Himalaya entdeckt Wien, 10. August 2009 - Mehr als 350 neue Arten - darunter der kleinste Hirsch der Welt und ein „fliegender“ Frosch- sind laut einer neuen WWF-Studie im Gebiet des östlichen Himalaya entdeckt worden. Die Region ist eine biologische Fundgrube, die nun durch den Klimawandel bedroht ist. Die Forschungsarbeit eines Jahrzehnts, die von Wissenschaftlern in abgelegenen und durch die steigenden Temperaturen akut bedrohten Bergregionen ausgeführt wurde, erbrachte sensationelle Ergebnisse wie die Entdeckung eines hellgrünen, fliegenden Frosches, der seine langen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße zum Gleiten in der Luft benutzt. Eine der bedeutendsten Entdeckungen ist nicht „neu“ im klassischen Wortsinne. Ein 100 Millionen Jahre altes Geckofossil wurde in einer Bernsteinmine im Hukawng-Tal im nördlichen Myanmar (Burma) entdeckt. Der Fund ist die älteste der Wissenschaft bekannte fossile Geckoart. Nach Entdeckung der kleinsten und ältesten Hirschspezies der Welt, die auch als „Blatt-Hirsch“ bezeichnet wird, glaubten die Forscher anfangs es handele sich um ein Jungtier einer anderen Spezies. Doch DNA-Tests bestätigten, dass es sich bei dem hellbraunen Tier mit großen Augen um eine eigenständige und neue Art handelt. Die WWF-Studie „Der östliche Himalaya - Wo Welten kollidieren“ beschreibt detailliert mehr als 350 neue Arten. Wissenschaftler verschiedener Organisationen haben sie zwischen 1998 und 2008 in einer Region entdeckt, die Bhutan, den Nord-Osten Indiens, den Norden Myanmars ebenso wie Nepal und südliche Bereiche Tibets umfasst. Unter den neu entdeckten Arten sind 242 Pflanzen, 16 Amphibien, 16 Reptilien, 14 Fische, zwei Vögel, zwei Säugetiere und mindestens 60 neue Wirbellose „Die enorme biologische Vielfalt unterstreicht die zerbrechliche Natur einer Umgebung, die Gefahr läuft, unwiederbringlich verloren zu gehen, wenn nicht die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels aufgehalten werden,“ sagt Birgit Braun, WWF-Artenschutzexpertin. Nur ein ambitioniertes globales Klimaabkommen kann den Planeten und seine Natur-Schätze wie den Himalaya vor dem Klimawandel retten. Der östliche Himalaya beheimatet eine überwältigende Anzahl von 10.000 Pflanzenarten, 300 Säugetierarten, 977 Vogelarten, 176 Reptilien- und 105 Amphibienarten sowie 269 verschiedene Süßwasserfische. Die Region weist die höchste Dichte an Bengalischen Tigern auf und ist die letzte Bastion des charismatischen Panzernashorns. In der Vergangenheit hat die felsige und in weiten Teilen unzugängliche Landschaft des östlichen Himalaya biologische Forschungen massiv erschwert - mit dem Ergebnis, dass seine Tier und Pflanzenwelt wenig erfasst und weite Gegenden bis heute biologisch unerforscht sind.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/174-neue-tiere-fliegende-froesche-kleinster-hirsch-der-welt.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
WWF: Grausige Tigerfunde in Vietnam und Thailand
07.08.2009 um 09:55 - Thema: Tierschutz
WWF warnt: Illegaler Handel führt zur Ausrottung der Großkatze Wien, Ha Noi, am 7. August 2009 - 300 Kilogramm Lebendgewicht, 6 Zentimeter lange Eckzähne, und eine beachtliche Reviergröße von bis zu 100 Quadratkilometern - für den Tiger sind Superlative angebracht. Doch auch die größte Katze der Welt ist wehrlos gegenüber ihrem mächtigsten Feind, dem Menschen. Nur noch 50 Tiger leben nach Schätzungen des WWF in freier Wildbahn in Vietnam. Lebensraumverlust und illegale Jagd lassen den Bestand weiter schrumpfen. Dieser Tage deckte die Umweltpolizei in Ha Noi einen spektakulären Fall von Tigerhandel auf: Tiefgekühlt, in mehrere Schichten Decken gewickelt, lag der Kadaver eines jungen, offenbar gewilderten Tigers im Kofferraum eines Taxis. Daneben stapelten sich elf Kilogramm Tigerknochen - ein beliebtes Potenzmittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Im Morgengrauen des 16. Juli hielten Beamte der Umweltpolizei in Ha Noi ein verdächtig aussehendes Taxi an. Bei der Durchsuchung des Wagens stellten sie einen jungen, 57 Kilogramm schweren Tiger sicher, der dem Vernehmen nach erst kurz zuvor getötet worden war. Polizeiliche DNA-Untersuchungen sollen nun klären, ob der Tiger aus freier Wildbahn oder aus einer Tigerfarm stammte. Illegale Jagd und krimineller Handel auf der Tagesordnung Auch in anderen Staaten Südostasiens kommt es immer wieder zu Aufsehen erregenden Beschlagnahmungen: Im Januar 2009 versuchten unbekannte Täter vier geköpfte Tiger von Malaysia nach China zu schmuggeln, im Februar hatten andere zwei tote Tiger und einen Leoparden im Gepäck. Als im April acht Schmuggler zwei halbierte Tiger und 45 lebende Schuppentiere über die Grenze nach Laos bringen wollten, wurden sie von der Thailändischen Polizei verhaftet. „Bei diesen grausigen Funden handelt es sich nicht um Einzelfälle“, erklärt die WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. „Der Handel mit Tigern und deren Körperteilen hat in Südostasien Tradition“. Die stetige Nachfrage nach den schön gezeichneten Fellen der Raubkatze lassen die Schwarzmarktpreise explodieren. Tigerknochen als vermeintliches Potenzmittel Besonders hartnäckig hält sich zudem der Aberglaube, dass Tigerknochen zum Potenz- und Heilmittel taugen. Zu Staub zermalmt, werden sie für den Gebrauch in der traditionellen asiatischen Medizin unter dem Ladentisch gehandelt. Bestand der Raubkatze geht massiv zurück Laut einer aktuellen Studie des WWF gibt es noch 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Die Zukunft der größten Raubkatze der Welt hängt an einem seidenen Faden. Einerseits verliert sie zunehmend an Lebensraum: Einst großflächige Wälder werden immer mehr zerstückelt und zerstört, um Holz zu gewinnen und Plantagen, Straßen und Siedlungen anzulegen. Die zweite tödliche Bedrohung für den Tiger ist die illegale Jagd. Hoffnung im Kampf für die Tiger Obwohl jeglicher kommerzieller Handel von Tigern oder deren Teilen verboten ist, boomt das Geschäft. Doch ein Umdenken setzt ein. „Zwar ist der illegale Handel nach wie vor Besorgnis erregend, doch die Behörde leistet z um Teil beeindruckende Arbeit“, erklärt Jahrl. Obwohl die Umweltpolizei in Vietnam erst vor kurzem gegründet wurde, zeigen die zahlreichen Aufgriffe, dass der Kampf gegen den illegalen Handel mit geschützten Arten endlich vehement angegangen wird.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Tiger Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/171-wwf-grausige-tigerfunde-in-vietnam-und-thailand.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
WWF fürchtet baldiges Aussterben der Tiger
17.07.2009 um 11:20 - Thema: Tierschutz
Neuer Bericht: Tiger am Abgrund: Bestandszahlen 2009 WWF fürchtet baldiges Aussterben der Raubkatzen Wien, 17. Juli 2009 - Nach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF. „Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. „Wenn im Kampf gegen die Wilderei nicht schnellstens ein Durchbruch gelingt, wird es Tiger bald nur noch in Zoos geben.“ Dreizehn Tigerstaaten wurden in dem Bericht „Die Zukunft der Tiger“ danach beurteilt, wie effektiv sie gegen die illegale Jagd und den Handel vorgehen. Als „absolut ungenügend“ werden in dem Ranking die geringen Anstrengungen von Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam bewertet. „Ausreichend bis gut“ sind hingegen die Maßnahmen in Kambodscha, China, Indien, Nepal und Russland. „Von einem großen, entscheidenden Durchbruch im Schutzmanagement für die Raubkatze sind wir jedoch noch weit entfernt“, sagt WWF-Expertin Jahrl. Die Hoffnungen liegen jetzt auf einer langfristigen, globalen Überlebensstrategie für den Tiger, die im kommenden Oktober von zahlreichen Organisationen - darunter der WWF und TRAFFIC - entwickelt werden soll. Vor allem der Wunderglaube an die medizinische Heilkraft von Tigerprodukten schürt nach WWF-Informationen die Nachfrage. Trotz eines seit 1975 bestehenden, internationalen Handelsverbots, werden die Raubkatzen in ganz Asien weiterhin illegal abgeschossen. Nach den neusten Bestandsschätzungen steht der Sumatra-Tiger am Rande der Ausrottung. Als stark gefährdet gelten die Bestände des Amurtiger, sowie der Bengalischen, Indochinesischen und Malaysischen Unterarten. „Der WWF fordert ein härteres Vorgehen gegen Wilderei und den Schmuggel mit Tiger-Produkten“, sagt Jahrl. Nur durch vereinte Anstrengungen der - zumeist armen - Tigerverbreitungsstaaten und wohlhabender Geberländer könne das Aussterben des Tigers noch verhindert werden. Der WWF hat jüngst eine Initiative gestartet, die sich in elf Ländern zur Rettung der Tiger engagiert und die Anzahl der frei lebenden Tiger bis 2020 deutlich erhöhen will.
Thema: Tierschutz
Tags: Raubkatzen Tiger Artenschutz
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/159-wwf-fuerchtet-baldiges-aussterben-der-tiger.html
0 Kommentare
Bitte zuerst einloggen um einen Kommentar zu verfassen
|
|
|
|
|