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Startseite TIERBLOG Thema: Sonstiges

DIE 10 neuesten POSTINGS ZUM THEMA Sonstiges

13.11.2010 um 14:38: Ein Haustier ist KEIN Weihnachtsgeschenk!
28.12.2009 um 16:17: VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
11.08.2009 um 13:11: Infos zur Tierbestattung und Tierfriedhöfen
07.08.2009 um 20:32: Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen
13.07.2009 um 14:50: Alle Infos zur Tierhalterhaftpflicht Versicherung
02.05.2009 um 19:46: IMPFEN FÜR AFRIKA: Große Tierimpfaktion bei Ihrem Tierarzt!
22.12.2008 um 16:27: VIER PFOTEN warnt: weihnachtliche Gefahren für Heimtiere
16.12.2008 um 16:55: Spendengipfel: Katastrophe für Umweltorganisationen
25.08.2008 um 12:16: Tiere und Hitze: Infos, Tipps für den Sommer
04.06.2008 um 13:59: IMPFEN FÜR AFRIKA: die Tierimpfaktion von Tierärzte ohne Grenzen

 

Ein Haustier ist KEIN Weihnachtsgeschenk!
13.11.2010 um 14:38 - Thema: Sonstiges



Alle Jahre wieder...landen leider zu Weihnachten viele Haustiere als unüberlegtes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Das mag zwar für den Beschenkten im ersten Augenblick eine große Überraschung sein, doch dem lieben tierischen Familienmitglied steht meistens die Horror Überraschung erst bevor, indem es "wie alle Jahre wieder" meist im Tierheim landet, oder noch schlimmer einfach ausgesetzt wird.

Ein Haustier bedeuted für den Besitzer stets ein hohes Maß an Verantwortung.
Man muß dem Tier Zuneigung als auch viel Zeit zukommen lassen.

Die Anschaffung eines Haustieres sollte deshalb innerhalb der Familie sehr genau im Voraus überlegt werden.

> Wer übernimmt welche Aufgaben?
> Was muß außer dem Tier sonst noch alles gekauft, bzw. beachtet werden?
> Mit welchen laufenden Kosten ist zu rechnen?
> Hat eines der Familienmitglieder eine Tierallergie?
> Fragen über Fragen die es dem Tier zu Liebe abzuklären gilt.

Ein Haustier SOLL deshalb KEIN Überraschungsgeschenk unter dem Weihnachtsbaum sein.



Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.
Charles Darwin, 12.02.1809 - 19.04.1882

Thema: Sonstiges

Tags: Weihnachten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/131-ein-haustier-ist-kein-weihnachtsgeschenk.html

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VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
28.12.2009 um 16:17 - Thema: Sonstiges



Wien 29.12.2008 – Böller, Raketen, Wunderkerzen – für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können.

Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen.

„Am Silvestertag sollten weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt nach draußen“, sagt Martina Schnell, Heimtier-Expertin von VIER PFOTEN. „Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesternacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer bleiben in der Silvesternacht bei ihren Tieren oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zuhause bleiben“.

Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer am sichersten. Jedoch sollten sie keinesfalls während des Feuerwerks mit ins Freie genommen werden – die anhaltende Knallerei ist für sie eine viel zu große Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute stark reizen.

Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. „Bleiben Sie ruhig und gelassen, ignorieren Sie das furchtsame Verhalten Ihres Hundes weitestgehend – so strahlen Sie die notwendige Sicherheit aus“, rät Martina Schnell. Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit.

Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann.

Die Silvesterknallerei belastet auch die Tiere in Wald und Flur. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern, -lichtungen oder in Parkanlagen absolut tabu! „Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte generell auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden. Unseren Heimtieren tun wir sicherlich den größten Gefallen, wenn wir Silvester mit ihnen gemeinsam in vertrauter und ruhiger Umgebung verbringen“, empfiehlt Martina Schnell.

Thema: Sonstiges

Tags: Vier Pfoten Weihnachten Silvester

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/135-vier-pfoten-warnt-silvester-stress-fuer-tiere.html

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Infos zur Tierbestattung und Tierfriedhöfen
11.08.2009 um 13:11 - Thema: Sonstiges



Die Bestattung von Tieren ist keine Erscheinung der Moderne. Bereits im alten Ägypten wurden als heilig verehrte Tiere mumifiziert und beigesetzt. Friedrich der Große ließ sich neben seinen Lieblingshunden beisetzen. Der berühmte Hundefriedhof von Asnières, südlich von Paris gelegen, ist ein weiteres Beispiel für die europäische Geschichte von Tierbestattungen. Bestattet werden hauptsächlich Haustiere wie Katzen oder Hunde, aber auch Kleintiere und beispielsweise Pferde. Analog zur Bestattung von Menschen findet die Beisetzung von Tieren in speziellen Urnen und Särgen statt. Die Einäscherung und Beisetzung von Haustieren hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

Laut Verordnung Nr. 1774/2002 des Europäischen Parlaments sind aufgrund des Gesundheits- und Umweltschutzes sowie des Seuchenschutzes und der Tierseuchenbekämpfung tote Tiere und Tierkörperteile unschädlich zu beseitigen.

Die Beisetzung von Tierkörpern im Erdreich ist in Deutschland für einzelne Haustiere nach Teil 6, §27 zulässig. Allerdings wird diese von den Landkreisen und Städten unterschiedlich gehandhabt.

Die Übergabe eines toten Tieres an die Tierkörperverwertung ist in allen Bundesländern Österreichs gesetzlich vorgeschrieben. Die Regelung, ob Tierkörper vergraben werden dürfen, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Wien beispielsweise ist es streng verboten, einen Tierkörper im Erdreich beizusetzen. In Niederösterreich und der Steiermark ist das Beisetzen von Tierkörpern auf eigenem Grund und Boden erlaubt. Allerdings gelten auch hier Gewichtsgrenzen und andere Einschränkungen. Mittelfristig wird das Beisetzen von Tierkörpern im Erdreich innerhalb der EU untersagt werden.

Nachdem das Haustier verstorben ist, verständigen der Tierarzt oder der Tierbesitzer ein Tierbestattungsunternehmen. Zu einem vereinbarten Zeitpunkt wird das Tier abgeholt und in das Institut überstellt. Nach der Abholung oder zu einem späteren Zeitpunkt kann sich der Tierbesitzer über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung sowie die Auswahl von Urnen und Särgen (Kosten liegen zwischen 30 und 350 Euro) bei dem Tierbestattungsunternehmen informieren. Wird eine Bestattung ohne ein Tierbestattungsunternehmen gewünscht, kann das Tierkrematorium direkt vom Tierarzt oder Tierbesitzer beauftragt werden. Auch in diesem Fall werden für die Übergabe der Asche die Wünsche des Tierbesitzers berücksichtigt.

Für die Bestattung von Haustieren bestehen folgende Möglichkeiten:

Die Erdbestattung kann auf dem eigenen Grundstück oder einem speziell ausgewiesenen Tierfriedhof erfolgen. Bei der Bestattung auf dem eigenen Grundstück ist zu beachten, dass das Begraben in Wasserschutzgebieten sowie in der Nähe öffentlicher Plätze und Wege verboten ist. Die Grube muss mindestens 50 cm tief ausgehoben sein. Tierfriedhöfe befinden sich in jeder größeren Stadt. Der Miet- und Pflegevertrag wird meist über 5 Jahre abgeschlossen mit Kosten zwischen 300 Euro und 800 Euro zuzüglich Gedenkstein oder Sonderwünsche.

Die Einäscherung von Tierkörpern, ähnlich der Feuerbestattung von Menschen, findet in Tierkrematorien statt. Die einfache Einäscherung ist eine preiswerte Möglichkeit der Tierbestattung. Dabei werden mehrere Tiere in einer Sammelkremation gemeinsam eingeäschert. Anschließend wird die Asche vom Tierkrematorium beigesetzt oder auf einer Streuwiese verstreut. Die Kosten sind abhängig von der Tiergröße und liegen zwischen 80 und 300 Euro.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Einäscherung mit Rückführung der Asche. Dabei wird nur ein Tier eingeäschert. Die vollständige Asche wird dem Tierbesitzer in einer Urne sowie dem Einäscherungsdatum übergeben. Diese kann zu Hause aufbewahrt oder auf einem Tierfriedhof beigesetzt werden. Tierbesitzer können ihr Tier selbst zum Tierfriedhof bringen oder eine Abholung mit dem Betreiber vereinbaren. Die Kosten für eine die Kremierung mit Rückführung belaufen sich auf 100 bis 500 Euro.

Thema: Sonstiges

Tags: Hunde Katzen Kleintiere Pferde

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/175-infos-zur-tierbestattung-und-tierfriedhoefen.html

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Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen
07.08.2009 um 20:32 - Thema: Sonstiges


Hunde und Katzen werden – sobald es draußen wieder wärmer wird – gerne von ihnen heimgesucht und für eine Blutmahlzeit benutzt: Die Rede ist von Zecken und Flöhen, sogenannte Ektoparasiten.

Ein Flohbefall wird oft daran erkannt, dass sich das Tier ständig kratzt. Die Haut weist dunkle Stellen auf und es kann zu Haarausfall kommen. Mit einem speziellen Flohkamm kann erkannt werden, ob das Tier befallen ist, denn dabei bleiben im Kamm kleine schwarze Punkte hängen: der Flohkot.

Schwieriger ist es mit den Zecken. Wenn das Tier nicht gerade speziell danach untersucht wird, zeigen weder Katze noch Hund an, dass sich eine Zecke im Fell versteckt. Meist werden diese Parasiten nur durch Zufall ertastet.
Es gibt drei wichtige Arten von Zecken, die den Hund befallen: gemeiner Holzbock, braune Hundezecke und Auwaldzecke. Die Katze wird nur vom gemeinen Holzbock geplagt.



Flöhe und Zecken übertragen aber auch zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten:

Flöhe können Bandwürmer auf Hunde und Katzen übertragen.
Außerdem löst der Biss des Flohs einen Juckreiz bei den Tieren aus, so dass sie sich ständig kratzen oder auch heftig belecken, was zu Hautentzündungen und Haarverlust führen kann. Ebenfalls kann sich eine Flohspeichelallergie entwickeln. Ein Massenbefall an Flöhen kann zur Blutarmut führen, was jedoch eher seltener der Fall ist.

Die Zecke ist Überträger der folgenden Krankheiten: Babesiose, Borreliose, Anaplasmose und Ehrlichiose (Rickettsiose)

Bei der Babesiose werden die roten Blutkörperchen von Einzellern befallen und zerstören diese. Dies ist eine lebensgefährliche Krankheit bei Hunden. Die ersten Symptome sind meist hohes Fieber, starker Durst, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Weitere Symptome sind Blutarmut und Gelbsucht. Auch der Urin des Hundes färbt sich rot oder grün. Es sollte jedoch sofort bei den ersten Symptomen ein Tierarzt aufgesucht werden, da diese Krankheit bei zu später Behandlung tödlich verläuft.

Die Borreliose, eine bakterielle Erkrankung, wird oft an den sie begleitenden Bewegungsstörungen, die durch Gelenkserkrankungen hervorgerufen werden, erkannt. Die Krankheit muss sofort mit einem Antibiotikum behandelt werden. Die Symptome sind jedoch oft nicht eindeutig: hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Mattigkeit.

Bei der Anaplasmose werden die weißen Blutkörperchen geschädigt und zerstört. Symptome sind hohes Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit. Des Weiteren können Erbrechen und Durchfall, zentralnervöse Symptome, Lahmheiten und Bewegungsunlust auftreten. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann es zur Erblindung führen.

Bei der Ehrlichiose, die bisher als Reisekrankheit bekannt war, liegt eine Erkrankung der weißen Blutkörperchen vor. Die Symptome: Mattigkeit, Futterverweigerung, Fieber, Gewichtsverlust, Atemnot, Erbrechen. Werden die Tiere nicht behandelt, kann die Krankheit zur Erblindung und Organschäden führen.

Nun soll noch auf Behandlungsmöglichkeiten bei einem Befall eingegangen werden:

Die Tiere können mit bestimmten Floh- und Zeckenpräparaten behandelt werden (Tinkturen, Halsbänder, Shampoos usw.), die man in der Apotheke oder beim Tierarzt käuflich erwerben kann. Einige dieser Mittel enthalten einen wirksamen Schutz gegen beide Parasitenformen.

Bei Flohbefall sollte die gesamte Wohnung „gereinigt“ werden, da sich hier die Parasiten im Jungstadium verteilen. Hierfür gibt es spezielle Behandlungen, die in der Wohnung versprüht werden.
Eventuell wird auch eine Bandwurmbehandlung durchgeführt. Dies entscheidet aber der Tierarzt.

Die Zecken werden am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken entfernt. Es kann auch eine herkömmliche Pinzette benutzt werden. Es sollte sehr darauf geachtet werden, die Zecke samt Kopf zu entfernen. Sollte er doch in der Haut stecken bleiben, darf nicht versucht werden, den Kopf selbst zu entfernen, da dies zu Verletzungen führen kann. Er wird in der Regel nach einer gewissen Zeit vom Tierkörper selbst abgestoßen oder bleibt als Knötchen zurück. Sollten Entzündungen entstehen, muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden, da es sonst zu Eiterungen kommen kann.

Thema: Sonstiges

Tags: Katzenpflege Hundepflege Katzenkrankheiten Hundekrankheiten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/173-floehe-und-zecken-bei-hunden-und-katzen.html

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Alle Infos zur Tierhalterhaftpflicht Versicherung
13.07.2009 um 14:50 - Thema: Sonstiges


Wenn Hund oder Pferd bei Dritten einen Schaden verursachen, für den Sie haftbar gemacht werden können, schützt die Tierhalterhaftpflicht Versicherung.

Unfälle können passieren, wie zum Beispiel ihr Hund reißt sich beim Spaziergang los und lässt einen Fahrradfahrer stürzen oder ihr Pferd scheut und verursacht dadurch einen Verkehrsunfall. Solche Unfälle sind nicht vorhersehbar und der Besitzer muss nicht unbedingt die Schuld daran tragen, deshalb muss der Besitzer unbedingt einen Tierhalterhaftpflicht für Hunde oder eine Tierhalterhaftpflicht für Pferde abschließen.

Dennoch muss der Halter für Schäden zahlen, wenn nötig haften die Besitzer auch mit Ihrem gesamten Vermögen und ein Leben lang. Daher ist die Tierhalterhaftpflicht Versicherung für die Besitzer und das Tier unbedingt notwendig. Durch einen Versicherungsvergleich ist es möglich eine günstige Tierhalterhaftpflicht zu finden.

Die beiden Tierhalterhaftpflicht Versicherungen sind:
- Tierhalterhaftpflicht für Hunde
- Tierhalterhaftpflicht für Pferde

Bestimmte Besitzer von großen Tieren sollten auf keinen Fall auf eine Tierhalterhaftpflicht verzichten, da je größer das Tier ist, desto größer fällt in der Regel der Schaden aus. Eine separate Versicherung muss für Hunde und Pferde abgeschlossen werden, wenn man optimal vor finanziellen Schäden geschützt werden will. Versichert ist jedoch nicht der Halter, sondern das Tier selbst. Geht also Ihr Nachbar mit Ihrem Hund spazieren, bleibt der Versicherungsschutz weiter bestehen.

Da kleine Tieren, wie Katzen, Vögel, Hamster oder Kaninchen eher einen geringen Schaden verursachen, springt die Privathaftpflicht Versicherung ein.

Wenn das Haustier eines Halters einen Schaden verursacht, so haftet der Besitzer unbegrenzt mit dem gesamten Vermögen. Deshalb ist es sinnvoll, eine Tierhaftpflicht Versicherung mit einer möglichst hohen bzw. unbegrenzten Deckungssumme abzuschließen. Manche Versicherungsgesellschaften bieten bei mehreren versicherten Tieren Sonderkonditionen an. So sind in der Regel Jungtiere, wie Fohlen oder Welpen zwischen einem halben und einem Jahr beitragsfrei mitversichert, wenn für das Muttertier bereits eine Police abgeschlossen wurde. Allerdings sollte der Versicherungsgesellschaft mitgeteilt werden, wenn ein Besitzer ein neues Tier erwirbt oder bekommt.

Die Versicherung zahlt jedoch nicht, wenn ein Schaden absichtlich durch den Besitzer herbeigeführt wurde. Auch Schäden, die dem Besitzer durch das eigene Tier entstehen, sind von der Versicherung nicht abgedeckt.

Als Tierhalter ist man für jeden Schaden verantwortlich, den das Haustier anrichtet. Außerdem nimmt der Gesetzgeber an, dass die Haltung bestimmter Tiere schon eine Gefahr an sich darstellt. Solche Tiere sind nicht über die normale Haftpflichtversicherung mit abgesichert.

Tierhalterhaftpflicht für Hunde:
Schäden, die ein Hund verursacht, sind nicht durch die private Tierhaftpflicht gedeckt, daher braucht man als Hundebesitzer eine eigene Hundehaftpflichtversicherung. Mehr Infos dazu unter Hundehaftpflicht Versicherung.

Tierhalterhaftpflicht für Pferde:
Als Pferdebesitzer zahlt man im Ernstfall für alle Schäden, die ein Tier anrichtet. Das gilt selbst dann, wenn der Schaden ohne Ihr Zutun entstanden ist. Wenn zum Beispiel Pferde aus der Weide ausbrechen und auf die Straße laufen, kann es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen kommen. In diesen Fällen ist man als Halter immer schadenersatzpflichtig, auch unabhängig davon, ob dem Besitzer ein Verschulden nachgewiesen wird oder nicht. Schäden, die von Pferden verursacht werden, sind nicht in der privaten Tierhaftpflicht abgedeckt. Als Pferdebesitzer kann man das Haftungsrisiko aber mit einer Pferdeversicherung absichern.

Thema: Sonstiges

Tags: Pferde Hunde Tierversicherung

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/158-alle-infos-zur-tierhalterhaftpflicht-versicherung.html

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IMPFEN FÜR AFRIKA: Große Tierimpfaktion bei Ihrem Tierarzt!
02.05.2009 um 19:46 - Thema: Sonstiges


Vom 4. – 9. Mai 2009 findet bereits zum vierten Mal die Tierimpfaktion IMPFEN FÜR AFRIKA des Vereins Tierärzte ohne Grenzen Österreich statt, bei der teilnehmende TierärztInnen die Hälfte der Impfeinnahmen einem Hilfsprojekt in Ostafrika spenden. „Mit den Spendengeldern kann in Ostafrika der Aufbau eines zentralen Qualitätslabors für den Nachweis von Melamin und anderen gefährlichen Rückständen finanziert werden“, erklärt die Vereinspräsidentin Ass. Prof. Dr. Dagmar Schoder.

In Österreich und mehreren europäischen Ländern ruft der Verein Tierärzte ohne Grenzen zum Impfen für einen guten Zweck auf. Jene Tierärzte, die sich in der Woche vom 4. – 9. Mai 2009 an der Impfaktion beteiligen, spenden die Hälfte ihres Impfhonorars an Tierärzte ohne Grenzen und unterstützen damit das engagierte Hilfsprojekt „Stop-Melamin“ in Afrika.

Prominenz aus Gesellschaft und Politik wie NÖ-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Prof. Dr. Helmut Pechlaner, Wiener Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger und Fernseh-Moderator Christian Clerici unterstützen IMPFEN FÜR AFRIKA. Letzterer stellt sich persönlich in den Dienst der guten Sache und wird am 4. Mai 2009 zahlreiche Tierarztpraxen besuchen.

Denn wer in der Woche vom 4. – 9. Mai sein Haustier impfen lässt, gibt diesem Schutz vor Infektionskrankheiten und hilft zweitens mit, Säuglinge und Kleinkinder in Afrika mit gesundem, unverfälschtem Milchpulver zu versorgen. Als dritten Anreiz, Gutes zu tun, verlost Tierärzte ohne Grenzen Österreich unter den teilnehmenden Tierbesitzern wertvolle Preise, wie etwa Gratisfutter für ein ganzes Jahr.

Der festliche Auftakt der Impfaktion findet dieses Jahr am 29. April in der Spanischen Hofreitschule statt. Bei diesem EVENT wird in Anwesenheit unserer prominenten Unterstützung und anderen geladenen Gästen ein Lipizzanerhengst zu Gunsten der Aktion geimpft.

PROJEKT: „Stop-Melamin: Aufbau eines zentralen Qualitätslabors in Ostafrika“

Der chinesische Melaminskandal ist zwar nicht mehr in den Medien präsent, seine Konsequenzen halten aber weiter an: Um die illegale Streckung durch Wasser zu verdecken, wurden Milchpulver und andere Milchprodukte von chinesischen Molkereien und Babynahrungsherstellern mit Melamin versetzt. Das führte 2008 in China zum Tod von sechs Säuglingen und zur Bildung von Nierensteinen bei rund 294.000 Kindern. Weltweit wurde ein Importverbot für chinesische Milchprodukte erlassen. Offiziellen Meldungen zur Folge ließ China alle betroffene Chargen vernichten.

Afrika ist aufgrund von Nahrungsmittelengpässen von Milchpulverimporten abhängig. Weiters können HIV-positive Mütter ihre Babys wegen der enormen Ansteckungsgefahr nicht stillen und sind daher auf Milchpulver angewiesen.

Erste Untersuchung afrikanischen Milchpulvers durch Tierärzte ohne Grenzen Österreich

Die brisante Frage, ob melaminverseuchtes Milchpulver nach Afrika gelangt war, wurde von Tierärzte ohne Grenzen Österreich als erste und bislang einzige internationale Organisation behandelt: „Unsere Ergebnisse der vor Ort in Afrika gezogenen Milchpulverproben sind mehr als alarmierend“, warnt Präsidentin Dr. Schoder: „6% der untersuchten Babynahrungsmittel waren melaminpositiv. Dabei waren auch Markenprodukte internationaler Handelskonzerne! In der Zwischenzeit konnte das tansanische Gesundheitsministerium mehr als 40 Tonnen chinesisches Milchpulver konfiszieren. Afrika braucht dringend unsere Hilfe! Es fehlt sowohl an finanziellen Ressourcen als auch am technischen Know-How, Milchpulver und Babynahrung auf Melamin zu untersuchen.“

Tierärzte ohne Grenzen ist eine tierärztliche Entwicklungs- und Forschungsorganisation, deren erklärtes Ziel der Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit in den Ländern der dritten und vierten Welt ist.

„Jede Spende fließt vollständig in unser Hilfsprojekt“, freut sich Dagmar Schoder, „weil sämtliche Aufwendungen für die Impfaktion, wie etwa Porto oder Druckkosten, von unseren Sponsoren getragen werden.“

Weitere Infos über die Impfaktion erhalten Sie unter www.vsf.at bzw. unter der Wiener
Telefonnummer: +43/(0)1/25077/3520 oder 3512, Mobil: 0664/602576979

Spendenkonto: 523 831 118 88
BLZ: 12000

Eine Liste mit allen teilnehmenden TierärztInnen finden sie unter www.vsf.at.

Thema: Sonstiges

Tags: Tierärzte ohne Grenzen Impfung Impfaktion

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/152-impfen-fuer-afrika-grosse-tierimpfaktion-bei-ihrem-tierarzt.html

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VIER PFOTEN warnt: weihnachtliche Gefahren für Heimtiere
22.12.2008 um 16:27 - Thema: Sonstiges


Wien, 22.12.2008 – Weihnachtsbaum, glänzende Kugeln und Kerzenschein – was uns festlich stimmt, kann für Heimtiere schnell gefährlich werden. VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf Tierhalter achten sollten.

Auf viele Hunde, Katzen, Kleintiere und auch Vögel übt die Weihnachtsdekoration einen besonderen Reiz aus. Gern wird sie genau untersucht, beleckt, oder benagt. „Tierhalter sollten bei der Auswahl der Dekoration sehr genau prüfen, ob diese giftig oder leicht zerbrechlich ist“, rät Martina Schnell, Heimtier-Referentin von VIER PFOTEN.

Für Katzen und lebhafte Junghunde ist der Weihnachtsbaum von besonderem Interesse – Sprünge ins Astwerk sind keine Seltenheit. Ein schwerer, stabiler Baumständer und ein sicherer Standort sind darum unerlässlich.

Auch der Baumschmuck birgt viele Risiken und Nebenwirkungen: „Zerbrechliche Glaskugeln und bleihaltiges Lametta sollten Sie meiden“, so Martina Schnell. „Tiergerechte Alternativen wären Deko-Artikel aus Naturmaterial wie Holz oder Stroh“. Vorsicht mit Wachskerzen! Bereits eine leichte Berührung des Baumes durch das Tier kann zu einem Feuer oder zu Verbrennungen führen. Sicherer für Mensch und Tier sind elektrische Lichterketten. Grundsätzlich sollten Tiere niemals ohne Aufsicht beim Weihnachtsbaum bleiben.

Duftöle und Schneespray für die Fensterscheiben werden gern von einigen Heimtieren abgeleckt. Sie können jedoch giftige Substanzen enthalten und gehören daher nicht in die Reichweite von Tieren.

Vorsicht ist auch bei vielen Pflanzen geboten, die während der Weihnachtszeit beliebt sind: Misteln, Stechpalme oder Weihnachtsstern können zu schweren Vergiftungen führen, wenn sie angeknabbert werden.

Von der Festtagstafel gehen besonders viele Verlockungen aus. Essensreste wie splitternde Geflügelknochen und Fischgräten sollten unbedingt tiersicher entsorgt werden. Auch der Verzehr von Schokolade ist eine immer noch unterschätzte Gefahr für Heimtiere: Fast alle Sorten enthalten Theobromin, ein für Hunde und Katzen lebensgefährlicher Inhaltsstoff.

Tierfreunde sollten zur Weihnachtszeit besonders aufmerksam auf ihre Heimtiere achten, damit Tier und Mensch gemeinsam ein sicheres und geselliges Weihnachtsfest verbringen können.

Thema: Sonstiges

Tags: Vier Pfoten Weihnachten

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/134-vier-pfoten-warnt-weihnachtliche-gefahren-fuer-heimtiere.html

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Spendengipfel: Katastrophe für Umweltorganisationen
16.12.2008 um 16:55 - Thema: Sonstiges


Greenpeace, WWF, GLOBAL 2000: Zeit bis Ostern für Kurskorrektur nutzen

Wien, 16. 12. 2008 - Die drei größten Umweltorganisationen Österreichs - WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000 - erwarten nun die schwierigste Zeit seit ihrer Gründung, weil Finanzminister Josef Pröll die Bereiche Umwelt-, Natur-, und Tierschutz beim heutigen Spendengipfel aus der Spendenabsetzbarkeit ausgeschlossen hat. Die Umweltorganisationen wurden darüber hinaus auch ausdrücklich von dem heutigen Spendengipfel ausgeladen.

Die Teuerungswelle und die Finanzkrise werden die Umweltorganisationen im Jahr 2009 nun mit voller Wucht treffen. „Für uns bedeutet dies eine finanzielle Katastrophe, denn wir werden manche Projekte nicht durchführen können - zum Schaden der Natur in Österreich aber auch weltweit. Für den WWF und für seine mehr als 100.000 Spender ist es völlig unverständlich, was Pröll zu diesem Ausgrenzungsschritt bewegt hat. Die Umweltorganisationen erwartet eine doppelte Spendenkatastrophe, erstens durch die Finanzkrise, zweitens durch die Verlagerung des Spendenvolumens auf Organisationen, die nun durch die Spendenabsetzbarkeit begünstigt wurden. Pröll will uns offenbar aushungern“, befürchtet die WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger.

„Österreich steht mit dem Ausschluss der Umweltorganisationen in ganz Europa alleine da. Wir gehen davon aus, dass das nicht haltbar ist“, erklärte Klaus Kastenhofer, Geschäftsführer von GLOBAL 2000. „Wir werden jetzt die Zeit bis zum Beschluss des Einkommenssteuergesetzes vor Ostern 2009 nutzen, um die Einbeziehung des Umweltschutzes zu erreichen. Dazu werden wir alle Mittel des Dialogs, aber auch alle rechtlichen Mittel, ausschöpfen“, kündigte Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit heute nach dem Spendengipfel an.

„Das von Pröll vorgeschlagene Modell würde 90 Prozent der Spenden einschließen. Da Umweltorganisationen nur fünf Prozent der Spenden bekommen, ist die Ausgrenzung von Umweltschutzorganisationen ökonomisch nicht zu rechtfertigen. Der Ausschluss der Umweltorganisationen ist rein politisch motiviert und demokratiepolitisch höchst bedenklich“, protestieren die Geschäftsführer der drei größten Umweltorganisationen, DI Dr. Hildegard Aichberger (WWF), Mag. Alexander Egit (Greenpeace) und Dr. Klaus Kastenhofer (Global 2000) unisono.

Die drei großen Umweltorganisationen stellen noch einmal klar, dass sie - wie das Lebensministerium bestätigt hat - keine Basisfinanzierungen erhalten, wie Pröll in der ORF-Pressestunde fälschlich behauptete. Besonders betroffen sind die Umweltorganisationen, dass sie zum Spendengipfel nicht einmal eingeladen wurden. „Wir empfinden dies als eine Missachtung der fast 1,5 Millionen Menschen in Österreich, die für Umwelt- und Naturschutz spenden“, so die drei Vertreter der Organisationen enttäuscht. „Obwohl wir hier offensichtlich ausgegrenzt werden sollen, bieten wir weiterhin den Dialog mit beiden Regierungsparteien an. Wir hoffen immer noch auf ein Einsehen von Bundesminister Pröll“, so die drei Organisationen.

Thema: Sonstiges

Tags: WWF Greenpeace Global 2000

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/133-spendengipfel-katastrophe-fuer-umweltorganisationen.html

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Tiere und Hitze: Infos, Tipps für den Sommer
25.08.2008 um 12:16 - Thema: Sonstiges


Informationen rund um den Umgang mit Tieren bei großer Hitze

Es gibt Tiere, die fühlen sich bei großer Hitze und Sonnenschein sichtlich wohl - so zum Beispiel Reptilien, sie liegen in der Sonne und tanken auf.

Anders sieht es bei dem Großteil der anderen Tiere aus. Meist hat man als Haustier einen Hund oder eine Katze, einige auch Kaninchen oder andere Kleintiere.


Schutz vor großer Hitze

Zum Schutz der lieben Vierbeiner (und ggf. auch Vögel), sollte man einige Verhaltensregeln beachten wenn, es heißt, die Sonne strahlt und das Thermometer steigt auf über 25 °C. Grundsätzlich gilt: immer dem Tier eine Rückzugsmöglichkeit bieten, die im Schatten liegt und die ein Dach über dem Kopf bietet, Hunde beispielsweise die dickes Fell haben, legen sich am liebsten in den Schatten und sollte es einmal plötzlich regnen können sie sich in eine bereitgestellte Hundehütte zurückziehen und dort trocken das Unwetter überstehen.

Katzen sind da relativ autark gestrickt, sie legen sich selbstständig dort hin, wo sie meinen am besten aufgehoben zu sein, aber auch ihnen muss man die Möglichkeit bieten sich sonnengeschützt zurückzuziehen.

Hat man Kaninchen im Außengehege, so sollte man darauf achten dass ein Teil des Geheges immer im Schatten steht, Kaninchen erleiden sehr schnell einen Hitzschlag wenn sie zu sehr der Sonne ausgesetzt sind. Wenn der Stall oder das Außengehege in den Morgen- bzw. Abendstunden eine gewisse Zeit in der Sonne steht, ist dies noch tolerabel, da die Sonne nicht so kräftig, wie die hoch stehende Mittagssonne ist.

In allen Fällen muss den Tieren immer genügend frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden - sie müssen jederzeit davon trinken können, die Trinkgelegenheit sollte sich im Schatten befinden oder innerhalb des Hauses.

Geht man mit einem Hund Gassi, sollten die großen Runden auf morgens und abends gelegt werden, in der prallen Mittagssonne macht es auch dem agilsten Hund keinen Spaß, er muss die gesamte Zeit stark hecheln und ist nicht in der Lage, seinen Spaziergang zu genießen, man wird dies auch am Lauf- und Schnüffelverhalten des Hundes bemerken, beides ist deutlich beeinträchtigt und jede Gelegenheit zur Wasseraufnahme wird genutzt.

Da man bei fast ausgetrockneten Tümpeln immer mit bedenken muss, dass sich dort zuhauf Leptospirose-Erreger tummeln und den Hund krank machen können, also besser mittags nur kurz gehen und ihn direkt vor dem Gassigang dazu animieren zu trinken, dann läuft er eventuell an den Tümpeln am Wegesrand vorbei.

Wenn man denn unbedingt in der mittäglichen Sonne gehen will oder auch nur dann eine große Runde mit ihm gehen kann, so sollte man es zumindest vermeiden, den Hund stark sportlich auszulasten. Dies tut dem Hund nicht gut und gefällt ihm zudem auch nicht - er würde sich lieber ein schattiges Plätzchen zum Schlummern suchen.

Tiere im Auto

Das Fahren mit Tieren bei großer Hitze sollte möglichst vermieden werden. Muss man mit dem Tier doch eine Fahrt antreten, so ist auch hier auf regelmäßige Trinkgelegenheit zu achten. Bei langen Strecken sollte man Pause machen, damit sich beispielsweise der Hund die Beine vertreten kann. Muss der Hund im Auto bleiben, so ist das Fenster immer einen Spalt weit zu öffnen und darauf zu achten, dass das Fahrzeug nicht in der prallen Sonne steht. Gleiches gilt für Katzen, auch sie müssen atmen. Wichtig ist in jedem Falle, Katzen, Hasen und Co in geeigneten Transportbehältern mitzuführen (kann man z. B. beim Tierarzt leihen). Hunde sind meist hinter einem Fangnetz, am besten entsprechend angegurtet im Transportbereich des Autos, z. B. bei umgelegter Rücksitzbank zu transportieren.

Alle Tiere sollen auf gar keinen Fall während der Fahrt in den Fahrraum vordringen und dort möglicherweise Gas oder Bremse betätigen oder den Fahrer erschrecken können. Bei einer Vollbremsung sollen alle Tiere vor Verletzungen geschützt werden. Das ist nicht nur bei Hitze wichtig.

Thema: Sonstiges

Tags: Hitze Sommer

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/113-tiere-und-hitze-infos-tipps-fuer-den-sommer.html

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IMPFEN FÜR AFRIKA: die Tierimpfaktion von Tierärzte ohne Grenzen
04.06.2008 um 13:59 - Thema: Sonstiges


Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Dr. Helmut Pechlaner und ORF-TV-Moderator Christian Clerici unterstützen IMPFEN FÜR AFRIKA, die europaweite Tierimpfaktion von Tierärzte ohne Grenzen Österreich von 2. bis 7. Juni 2008.

Utl. Heuer wird die Spendenaktion von Tierärzte ohne Grenzen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und ORF-TV-Moderator Christian Clerici unterstützt. Christian Clerici und Fr. Dr. Schoder, Präsidentin von Tierärzte ohne Grenzen, werden am 3. Juni zahlreiche Tierarztpraxen besuchen.

In Österreich und mehreren europäischen Ländern ruft der Verein Tierärzte ohne Grenzen zum Impfen für einen guten Zweck auf. Jene Tierärzte, die sich in der Woche von 2. bis 7. Juni 2008 an der Impfaktion beteiligen, spenden die Hälfte ihres Impfhonorars an Tierärzte ohne Grenzen und unterstützen damit "DOCknow-Maasai", ein Hilfsprojekt in Tansania. Insgesamt unterstützen 125 Tierarztpraxen in ganz Österreich die Aktion.

In den Dienst dieser guten Sache stellt sich heuer wieder ORF-TV-Moderator Christian Clerici, der am 3. Juni zahlreiche Tierarztpraxen besuchen wird, um die Impfaktion persönlich zu unterstützen. Auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll lässt seinen Hund Tobi impfen.




Denn wer in der Woche von 2. bis 7. Juni sein Haustier impfen lässt, gibt diesem Schutz vor Infektionskrankheiten und hilft zweitens mit, die Milchversorgung in den ländlichen Regionen Tansanias zu sichern.
Als dritten Anreiz, Gutes zu tun, verlost Tierärzte ohne Grenzen Österreich unter den teilnehmenden Tierbesitzern wertvolle Preise. Als Hauptpreis winkt ein Wellness-Wochenende für zwei Personen in einem österreichischen Thermenhotel oder Gratis-Futter für ein ganzes Jahr für den vierbeinigen Liebling.

DOCknow-Maasai: Unser Projekt in Tansania

Das Hirtenvolk der Maasai sichert die Milchversorgung der ländlichen Regionen Tansanias. Rinder sind zentraler Bestandteil ihrer Kultur und Lebensgrundlage. Milch und fermentierte Milchprodukte stellen die Hauptnahrungsquelle dar. Traditionell wird in ausgehöhlte Kürbisgefäße, sog. Kalebassen, gemolken.




Die Kultur der Maasai ist im Umbruch begriffen. Nur noch wenige Gruppen leben nach alten Traditionen.

"Ein durch viele Jahrhunderte mündlich überliefertes Wissen über Heilkunst, Milchverarbeitung und Viehhaltung droht verloren zu gehen", berichtet Dr. Dagmar Schoder, Präsidentin von Tierärzte ohne Grenzen Österreich. "Dieses Wissen gilt es, zu dokumentieren und für die Nachwelt zu bewahren."

Tierärzte ohne Grenzen ist eine tierärztliche Entwicklungs- und Forschungsorganisation, deren erklärtes Ziel der Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit in den Ländern der dritten und vierten Welt ist.

"Jede Spende fließt zu 100% in unser Hilfsprojekt DOCknow-Maasai in Tansania", freut sich Dagmar Schoder, "weil sämtliche Aufwendungen für die Impfaktion, wie etwa Porto oder Druckkosten, von unserem Hauptsponsor AWD getragen werden."

Weitere Infos über die Impfaktion sowie über alle teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzte erhalten Sie unter www.vsf.at bzw. unter der den Telefonnummern 01 / 25077 / 3520 bzw. 3512, Mobil:0664/6219307 (Spendenkonto:523 831 118 88, BLZ:12000).

Alle Infos unter: http://www.vsf.at




Thema: Sonstiges

Tags: Tierärzte ohne Grenzen Maasai Tansania DOCknow

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/73-impfen-fuer-afrika-die-tierimpfaktion-von-tieraerzte-ohne-grenzen.html


 

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