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DIE 10 neuesten POSTINGS ZUM THEMA Hunde

30.07.2008 um 15:22: Urlaub mit dem Hund
18.07.2008 um 14:12: Agility, eine Hundesportart aus England
11.07.2008 um 20:31: Tipps und Infos zur Hundeallergie
20.04.2008 um 18:54: VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule

 

Urlaub mit dem Hund
30.07.2008 um 15:22 - Thema: Hunde



Ein verantwortungsvoller Hundehalter wird auch in seinem Urlaub den Hund nicht allein zuhause lassen wollen - nein, er wird ihn mitnehmen wollen, denn der treue Vierbeiner fühlt sich nur wohl wenn sein Rudel in direkter Nähe ist, jede Stunde die er auf Frauchen oder Herrchen verzichten muss, ist für ihn eine Qual.

Nun gilt es den Urlaub mit Hund zu planen, die Frage stellt sich hier: Wohin möchte ich gerne fahren, soll es lieber in die Berge gehen oder an den Strand - was kann mein Vierbeiner noch mitmachen, ist er noch „gut zu Pfote“ oder mag er zum Beispiel am liebsten Wasserspiele ... all das sind Dinge die man vor dem Hundeurlaub gut durchdenken sollte.

Eigentlich sollte man Reisen mit Hund mit dem Auto unternehmen, denn man sollte anhalten können um dem Hund genügend Auslauf zu geben während der gesamten Reise, außerdem sollte er die Möglichkeit haben in kurzen Abständen Wasser zu sich zu nehmen. Meist ist es im Auto relativ warm und er wird starken Durst verspüren.

Die sicherere Reise mit dem Hund ist ebenfalls die mit dem Auto, denn hier kann man eine Reisebox für den Hund einbauen, man kann ihn vorher daran gewöhnen - in aller Regel kennt der Hund die Box und das Auto schon lange bevor es auf längere Reisen geht, das ist ein großer Vorteil, denn dann ist der Vierbeiner am wenigsten gestresst und kann sich entspannt in seiner Box zusammenrollen und im günstigsten Fall die gesamte Fahrt verschlafen.





Hat man weite Strecken vor sich, sollte man sehr früh losfahren, zum einen ist es dann noch recht frisch und es herrscht keine drückende Schwüle im Auto - auch ist der Hund in aller Regel noch schlaftrunken und schläft dann einfach im Auto weiter. Die Gefahr eines Staus ist auch in den frühen Morgenstunden deutlich geringer als zum Beispiel um die Mittagszeit herum. Auf dem Parkplatz sollte man den Hund nicht allein im Auto lassen. Lässt sich dies nicht vermeiden, dann nur ganz kurz und immer einen Spalt das Fenster offen lassen, damit der Vierbeiner ausreichend Luft bekommt. Günstig sind Pausen, damit sich Mensch und Hund kurz bewegen können.

Welche Dinge sind während des Hundeurlaubs zu beachten bzw. welche Dinge sollte man bereits im Vorfeld beachten?

Ein Urlaub mit Hunden ist grundsätzlich genauer zu planen als ein normaler Pauschalurlaub, man sollte hier bereits vorab Informationen einholen, wo es zum Beispiel Bereiche gibt, in denen Hunde frei laufen können - viel wichtiger: Ist in der ausgesuchten Unterkunft Haustierhaltung erlaubt? Kostet der Hund zusätzliche Unterbringungskosten? Wie hoch sind die Kosten pro Tag? Bedarf es bei Ferienwohnungen oder Ferienhäusern einer speziellen Endreinigung am Tag der Abfahrt? Sind Impfungen notwendig?

Zum letzten Punkt ist zu sagen: Innerhalb von Deutschland muss der Hund nicht extra durchgeimpft werden, sobald es aber ins Ausland geht, muss ein Tollwutschutz nachgewiesen werden, alle weiteren Impfungen hängen vom jeweiligen Reiseland ab.

Häufig müssen Hunde auch für einen Zeitraum von 24 Stunden nach Flugreisen in Quarantäne verbracht werden - hier ist bitte zu beachten, dass dies weiteren Stress für den treuen Begleiter bedeutet (aus diesem Grund auch der Hinweis direkt zu Anfang dieses kleinen Ratgebers, am besten die Reise mit dem Hund per Auto zu unternehmen).

Hunden ist es erst einmal egal, wo der Halter sich niederlässt, Hauptsache er ist da - aber selbstverständlich sollte der Hund viele Möglichkeiten haben, die Zeit auch mit seinem Rudel zu verbringen, man sollte sich also Reiseziele auswählen, in denen auch das Haustier zeitlich Platz hat.

Eine Städtereise beispielsweise ist für den Hund alles andere als entspannend, er würde nur im Hotelzimmer sein und warten, bis Herrchen und Frauchen zurück sind, denn hier weiß man schlichtweg nicht, wohin man mit den Hunden darf und wohin nicht. Nicht jedes Restaurant ist hundefreundlich und schon gar nicht die meisten Geschäfte.

Je südlicher man kommt, je weniger Bezug haben die Einheimischen zu Hunden, dementsprechend wird man wohl auch recht merkwürdig oder misstrauisch angeschaut, wenn man seinen Hund überall mit hinnehmen möchte.

Stichpunkt südliches Europa: hier sollte man ganz besonders Acht auf seinen Vierbeiner geben, denn wie bereits angedeutet, fehlt es dort meist am Verständnis gegenüber Hunden als Lebewesen, schnell sind sie vom einem Hundefänger eingefangen und in eines der völlig überfüllten Tierheime der Umgebung verbracht.

Aus Erfahrung kann man das nördliche Europa freudigen Herzens empfehlen - auch Holland ist trotz seiner strengen Kampfhundeverordnung ein sehr hundefreundliches Land, an allen Küsten gibt es mehrere Hundestrände an denen das Freilaufen erlaubt ist.

Damit das auch weiterhin so ist, empfiehlt es sich immer Sammelbeutel bei sich zu tragen um die Hinterlassenschaften, die es zwangsläufig geben wird, dezent verschwinden zu lassen. Der Hundehalter möchte doch auch sicher in ein paar Jahren ein immer wieder gern gesehener Gast sein.

Thema: Hunde

Tags: Urlaub Reisen

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/95-urlaub-mit-dem-hund.html

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Agility, eine Hundesportart aus England
18.07.2008 um 14:12 - Thema: Hunde



Am 19. und 20. September 2008 ist es wiedermal so weit. Die European Open (offiziell anerkannte Agility Veranstaltung) finden dieses Jahr in Gelsenkirchen (Deutschland) statt.

Ein Laie wird sich denken: „Toll! Aber was ist denn jetzt Agility?“
Kurz gesagt, Agility ist eine Hundesportart, bei der es einen Hindernisparcours, mit mindestens 15 bis maximal 20 Hindernissen, zu bewältigen gilt.

Bedeutung und Herkunft:

Bei Agility (übersetzt: Beweglichkeit, Wendigkeit, Schnelligkeit) kommt es vor allem auf den Gehorsam, die Beweglichkeit und die Schnelligkeit des Hundes an. Der Besitzer und sein Hund sind ein eingespieltes Team, gegenseitiges Vertrauen spielt eine große Rolle. 1977, während der „Crufts Dog Show“ wurde ein Springturnier für Hunde entwickelt. Erstmals als Überbrückung in der Pause gedacht, wurde es ein Wettkampf, der große Begeisterung fand. Agility war geboren. Im Jahre 1988 wurde es dann nun auch endlich im deutschsprachigen Raum als Hundesportart aufgenommen und akzeptiert. Nachdem dies geschafft war, ging es relativ schnell. Noch im selben Jahr fand in Genf die erste inoffizielle Agility-Europameisterschaft statt. Heutzutage zählt diese Sportart zu den modernen Hundesportarten. Weltweit darf sich Agility immer größerer Beliebtheit erfreuen. Und das zu Recht.

Ablauf

Im Grunde geht es darum, einen Hindernisparcours, in der richtigen Reihenfolge, ohne Fehler und innerhalb einer bestimmten Zeit zu absolvieren. Um dies zu schaffen ist viel Geschick, Ausdauer und gegenseitiges Vertrauen nötig. Agility ist ideal um dem natürlichen Bewegungsdrang des Hundes nachzukommen. Man sieht dem Hund die Unbefangenheit und die Lebensfreude an, die sehr stark mit diesem Sport zum Ausdruck kommt. Aber auch der Besitzer ist gefragt, denn dieser muss viel Ausdauer haben, um seinem Hund nachzukommen und Anweisungen geben zu können. Umfassendes Wissen zum Thema Erziehung und Ausbildung des Hundes ist in diesem Bereich enorm wichtig. Vor allem wenn man an einem Turnier teilnehmen möchte.

Agility Turniere

Der Parcours (20 x 40 m) besteht aus verschiedenen Hindernissen. Beim A-Lauf sind es Sprunghürden und Kontaktzonengeräten, beim Jumping ohne Kontaktzonengeräte und ohne Tisch, dafür aber mit den „typischen“ Agility Geräten wie Tunnel und Slalom.
Es gibt 3 verschiedene Größenklassen (auch nur 2 oder gar 4 Klassen sind möglich): Small, Medium und Large. Welcher Klasse der Hund entspricht misst man anhand der Schulterhöhe. Weiteres gibt es auch noch drei Leistungsklassen: Jugend, Klasse 1, Klasse 2, Klasse 3 und die Leistungsklasse für Senioren (Oldies). Jugend bedeutet, dass der Hundeführer maximal 15 Jahre alt ist, Senior heißt, dass der Hund im Jahr des Antritts 7 Jahre alt ist, oder das 7. Jahr erreicht. Es wird anhand der Schnelligkeit und der Anzahl der Fehler gemessen.
Im Grunde genommen sind alle Hunde für diesen Sport geeignet. Allerdings müssen sie älter als 1 Jahr und 6 Monate sein, einen guten Grundgehorsam und einen unbeschädigten Bewegungsapparat haben. Trächtige Hündinnen, kranke oder verletze Hunde dürfen nicht teilnehmen. Läufige Hündinnen müssen bis zum Start an einem abgelegenen Ort warten.
Außerdem gibt es noch zusätzliche Wettbewerbe wie zum Beispiel den Staffellauf oder Parallellauf. Diese Wettbewerbe sind sogenannte „Spiele“ die mehr eine Publikumsattraktion sind und mehr Spaß als Wettkampf bringen.

Agility Geräte
  • Hürden (einfach, doppelt oder Kombinationen), Mauer und Viadukt sind Springhürden. Je nach Leistungsklasse sind sie unterschiedlich hoch und müssen ohne abwerfen von Stangen oder Ziegel übersprungen werden.



  • Der Tisch wird nur selten benutzt, nach Aufspringen, muss der Hund 5 Sekunden darauf verweilen. Erfolgreich beendet, springt er auf Zeichen des Hundeführers wieder ab. Springt er zu früh ab, wird dies als Fehler gewertet und das Hindernis muss wiederholt werden.

  • Der Slalom besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen. Eingelaufen wird bei der ersten Stange von rechts. Dieses Hindernis verlangt dem Hund besonders viel Geschick und Gelenkigkeit ab.



  • Der feste Agility Tunnel ist sehr beliebt bei den Hunden und übt eine magische Anziehungskraft auf den Hund aus. Einzig muss darauf geachtet werden dass er in der richtigen Richtung durchlaufen wird und nicht der falsche Eingang benutzt wird.



  • Der Stofftunnel ist zweiteilig, bestehend aus einem festen Eingang und dem Stoffteil, welches sich leider gerne verdreht und die Tiere sich darin verheddern.

  • Der Reifen muss durchsprungen werden. Zur Sicherheit muss der untere Teil ausgefüllt sein.



  • Der Weitsprung muss innerhalb der Begrenzungspfosten durchsprungen werden. Die Elemente (2 bis 5 Stück) dürfen nicht umgeworfen werden. Es ist darauf zu achten, dass in der richtigen Richtung übersprungen wird.

  • Kontaktzonenhindernisse wie z.B. der Laufsteg, die Wippe und die Schrägwand (A-Wand), sind dazu gedacht die Gelenke zwischen den Sprüngen zu entlasten, da sie einfach übergangen werden ohne zu springen. Der Hund muss mit mindestens einer Pfote das Gerät berührt.



Das wichtigste an Agility sollte aber im Endeffekt der Spaß sein. Daher darf man den Hund nicht überfordern oder gar dazu zwingen. So wird diese Sportart sowohl für den Hund als auch für den Hundeführer zu einer Wohltat für Körper und Geist.

Für die Bereitstellung der tollen Fotos bedanken wir uns recht herzlich bei: http://www.aussie.at

Weiterführende Informationen zum Thema Agility finden Sie unter:
http://www.agility.oekv.at
http://agility.oegv.at
http://www.agility.de

Thema: Hunde

Tags: Hundesport Agility

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/93-agility-eine-hundesportart-aus-england.html

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Tipps und Infos zur Hundeallergie
11.07.2008 um 20:31 - Thema: Hunde



Ein sehr unangenehmes Thema für alle Tierbesitzer dürfte das Thema "Allergie" sein. Im folgenden werden die Themen "Hundeallergie", und "Tierhaarallergie" genauer betrachtet. Eine weit verbreitete Form einer Tierallergie ist die Hundeallergie. Auslöser sind dabei neben den Haaren auch die Hautschuppen des Tieres sowie ein bestimmter Stoff im Speichel des Hundes.

Jeder Hund kann eine Allergie auslösen, allerdings gibt es "harmlosere" Rassen und welche, die eine Allergie besonders stark auslösen. Manche Hunde erneuern ihre Hautschuppen alle paar Tage, andere nur einmal im Monat. Die Symptome einer Hundeallergie verlaufen im Gegensatz zu anderen Allergieformen recht glimpflich, wie z.B. Kopfschmerzen, Nasenjucken, leichtes Husten, Niesen oder leichte Augenrötungen. Die beste Methode um eine solche Allergie zu vermeiden, ist natürlich die Vermeidung jeglichen Kontaktes mit einem Hund. Wenn man bereits einen Hund hat, ist es natürlich schwer, den Kontakt zu meiden und eine Abgabe des Hundes sollte nicht an erster Stelle stehen.

Im Folgenden einige Tipps, die man unbedingt einhalten sollte:
  • Der Hund sollte das Gesicht nicht ablecken (auch ohne Allergie sollte man dadrauf möglichst verzichten)

  • Nach jedem Kontakt die Hände gründlich waschen

  • Das Schlafzimmer (besonders das Bett) und auch das Sofa sollten für den Hund tabu sein

  • Mögliche Staubfänger, wie Teppiche, Vorhänge, offene Regale, Kuscheltiere oder ähnliches am Besten aus der Wohnung entfernen, da sich dort die Allergene besonders gut festsetzen

  • Den Hund regelmässig mit einem speziellen Hundeshampoo baden, dieses jedoch nicht zu oft, weil sonst das Fell des Hundes angegriffen wird.
Eine andere Möglichkeit kann die Hypersensibilisierung sein, allerdings kann es passieren, wenn man Antikörper gegen eine bestimmte Rasse hat, dass man auf andere Rassen dennoch allergisch reagiert, da Hundeallergien sehr oft rassenspezifisch sind. Experten sind sich einig, dass eine Hundeallergie vererbbar ist. Allergikerfamilien sollten von vornerein auf ein Haustier verzichten, bei Gesunden Familien entwickeln Kinder dagegen bereits einen Schutz.





Man geht davon aus, dass fast die Hälfte aller Allergiepatienten an einer Tierallergie leiden.
Dabei stellt sich die Frage, was ist eine "Tierhaarallergie", wie sehen die Symptome aus und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?! Da speziell Hunde heutzutage nicht nur noch die Aufgabe des Hütehundes haben, sondern zu den beliebtesten Schmusetieren zählen, ist es nicht verwunderlich, dass die Fälle von Tierhaarallergien stetig steigen. Man sollte aber nicht dem weit verbreiteten Irrglauben folgen, dass die Tierhaare, sprich das Fell Schuld sind an der Allergieauslösung, sondern auch hierbei findet man den Auslöser in den Hautschuppen des Tieres, aber auch Schweiß, Speichel, Kot oder Urin die an den Haaren haften können, sind Allergieträger. Dabei werden die belasteten Haare zusammen mit z.B. Staub in der Luft verbreitet. Wird diese allergene Mischung von einem auf diese Allergene sensibilisierten Menschen eingeatmet und gelangen folgemässig auf die Schleimhäute von Augen, Nase oder Bronchien, so wird sofort eine allergische Reaktion wie z.B. Schnupfen, einer Bindehautentzündung oder sogar Asthma ausgelöst.

Bei einem Gesunden Menschen sind diese Allergene die eventuell eingeatmet werden völlig harmlos und führen zu keinerlei Reaktionen. Man geht davon aus, dass etwa jeder Dritte Tierhalter eine Allergie entwickelt. Eine Allergie äussert sich immer unterschiedlich, manche Allergiker reagieren nur auf die Tiere z.B. von Bekannten, aber manche leiden schon extrem alleine bei Kleidungsstücken, an denen Tierhaare haften. Oft treten auch allergische Reaktionen auf, wenn man einen Raum betritt, in dem vorher ein Tier war. Sehr vorsichtig sollte man bei Kleidungsstücken sein, die aus Tierhaaren gefertigt wurden. Aber auch z.B. die beliebten Fellteppiche können ein Risiko sein. Allergien kann man so ziemlich gegen alle Tiere entwickeln, vom Hund über die Katze, aber auch Meerschweinchen, Ratten, Vögel, Pferde und sogar gegen Kühe sind möglich.

Im Folgenden die Symptome bei einer Tierhaarallergie:
  • Niesattacken, starkes Anschwellen der Schleimhäute mit Nase laufen oder verstopfter Nase (wie bei einer Erkältung)

  • Bindehautentzündung mit juckenden und tränenden Augen, starke Lichtempfindlichkeit

  • Entzündungen der Haut (Ekzeme) die sich bei Tierkontakt verschlimmern können oder zu einem anhaltenden Ausschlag führen

  • Nesselausschlag (juckende "Quaddeln" wie bei Insektenstichen)

  • schlimmstenfalls Asthmaanfälle mit schwerer Atemnot und Verengung der Atemwege

Zur Diagnosestellung einer Tierhaarallergie gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen die Anamnese des Patienten (Selbstauskunft, Schilderung der Symptome vom Patienten selber), Blutuntersuchung, Hauttests oder die direkte Provokation, dass bedeutet, der betreffende verdächtige Stoff wird unter Aufsicht von einem Arzt auf die Schleimhaut gebracht und die folgende Reaktion beobachtet. Zur Vermeidung werden die gleichen Tipps gegeben, wie bei der Hundeallergie, ausserdem sollte man das Tier häufig kämmen und die losen Haare mit einem feuchten Lappen abwischen, um die Allergene, die herausfallen können zu reduzieren. Wände und eventuell den Fussboden möglichst oft mit einem feuchten Lappen (ab)wischen.

Eine medikamentöse Behandlung ist mit folgenden Mitteln möglich:
  • antiallergische Augentropfen

  • abschwellende Nasentropfen (nur unter Anweisung eines Arztes)

  • Cortison (Spray oder Tabeletten möglich)

  • Antihistaminika (Spray, Tabletten oder Tropfen)
Eine weitere Möglichkeit auf Nachlassen oder Verschwinden einer Allgergie kann die sogenannte "Hyposensibilisierung" sein. Dabei wird das betreffende Allergen über mindestens 3 Jahre in stetig steigenden Dosen verabreicht. Möglich ist, dass sich der Körper an das Allergen gewöhnt und die Beschwerden verschwinden. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht und in der gesamten Testzeit darf kein antiallergisches Medikament eingenommen werden. Besitzt man noch kein Tier und möchte sich eines anschaffen, wird dringend geraten, sich vorher von einem Arzt testen zu lassen ob eventuell eine noch nicht erkannte Allergie vorliegt!

Thema: Hunde

Tags: Hundeallergie

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/89-tipps-und-infos-zur-hundeallergie.html

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VIER PFOTEN gibt Tipps zur Wahl einer Hundeschule
20.04.2008 um 18:54 - Thema: Hunde


Wien, 14. 4. 2008. Hundeschulen unterstützen und beraten Hundehalter bei der Erziehung ihrer Tiere. Klare Richtlinien, die Seriösität und Qualität der Anbieter bewerten, gibt es in Österreich jedoch nicht. Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei der Wahl einer guten Hundeschule achten sollte.

Ein neues Heimtier ist für Menschen wie Tiere eine Herrausforderung. Viele Hundehalter möchten daher mit ihren vierbeinigen Begleitern eine Hundeschule besuchen. Das ist jedoch nicht einfach, da keine fachlichen Voraussetzungen notwendig sind, um eine Hundeschule zu gründen. „Für viele Ratsuchende ist es nicht leicht, fachkundige Hundetrainer von selbsternannten Experten zu unterscheiden“, erklärt Tamara Risch, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN Österreich. Wer unsicher ist, sollte prüfen, welche Ausbildungen der Hundetrainer absolviert hat und ob er über eine mehrjährige Praxis in der Arbeit mit Hunden, aber auch mit Menschen, verfügt.

"Eine der wichtigsten Vorraussetzung bei der Erziehung von Hunden ist es, dass der Halter das arttypische Verhalten seines Tieres erkennen kann und richtig deutet“, erläutert Tamara Risch. „Gute Hundetrainer sind im Hundeverhalten und der Lernpsychologie bewandert und auch in der Lage, diese Kenntnisse an den Halter zu vermitteln.“

Bei der Wahl einer Hundeschule empfiehlt es sich, in einer „Schnupperstunde“ den Trainer und das Umfeld unverbindlich kennen zu lernen und zu prüfen, ob sich Hund und Halter beim gemeinsamen Lernen gut aufgehoben fühlen.

Die Trainingsgruppe sollte maximal aus fünf Hunden bestehen. Vor Beginn des Trainings sollten sich die Tiere während einer Freilaufphase kennen lernen können. Hunde und Hundebesitzer werden mit Lob und positiver Verstärkung unterrichtet. Würgeketten oder Zughalsbänder sowie Schläge oder Kommandogebrüll sind absoulte Tabus. Bei einer seriösen Hundeschule werden keine aggressionsfördernden Übungen durchgeführt. Hunde mit aggressivem Verhalten oder Ängsten werden einzeln, außerhalb der Gruppe, unterrichtet. Der Trainer erkennt, wenn einzelne Teilnehmer überfordert sind und reagiert darauf mit Pausen.

Welpen brauchen für eine positive Sozialisierung vor allem Kontakte und Spiele mit Artgenossen. Diese finden sie in einer guten Welpenspielgruppe mit gleichaltrigen und körperlich gleich großen Welpen. Um Ansteckungen auszuschließen, sollte die Einhaltung des tiermedizinischen Impf- und Entwurmungsplans verbindliches Aufnahmekriterium für die Welpengruppe sein.

Quelle: http://www.vier-pfoten.at

Thema: Hunde

Tags: Hundeschule Vier Pfoten Hundeerziehung Hundetrainer

Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/58-vier-pfoten-gibt-tipps-zur-wahl-einer-hundeschule.html

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