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Thema: Hunde
Hunde Chippflicht seit 01.01.2010
30.01.2010 um 12:18 - Thema: Hunde
Bitte beachten Sie die gesetzlich geforderte Kennzeichnung und Registrierung aller in Österreich gehaltenen Hunde ab einem Alter von drei Monaten, spätestens jedoch vor der ersten Weitergabe. Auch Hunde, die nach Österreich eingeführt werden, brauchen eine diesen veterinärrechtlichen Bestimmungen entsprechende Kennzeichnung. Das Chipping ist nicht schmerzhafter als eine Impfung und erfolgt meist an der linken Halsseite hinter dem Ohr. Die Kosten dafür trägt der Hundebesitzer. Welche Daten müssen gemeldet werden, wo und wie erfolgt die Meldung und wofür gibt es dieses Gesetz überhaupt? Ist es lediglich eine „neue Schikane“, oder bringt es den Tierhaltern wirkliche Vorteile? Die wichtigsten Fragen zu diesem brandaktuellen Thema finden Sie im folgenden Text kurz und übersichtlich zusammengefasst. Kleiner Eingriff, großer Vorteil: Entlaufene oder zurückgelassene Vierbeiner können Dank ihrer Kennzeichnung einfach, rasch und unkompliziert an ihre Besitzer zurückgegeben werden! Denn mit einem Lesegerät sind die Daten, die auf dem Chip gespeichert sind, sofort abrufbar. Wird die Mikrochipnummer in die zentrale Datenbank eingegeben, ist der Besitzer des Hundes mit einem Klick eruierbar. Neu: österreichweite Heimtierdatenbank für Hunde! Bis dato wurden die Daten der Hunde, je nach Meldungsweg oder Bundesland, in verschiedensten Datenbanken gespeichert. Der Bundesminister für Gesundheit stellte nun (Start mit 1. Februar 2010) eine österreichweite, bundesländerübergreifende Datenbank zur Verfügung, dank der sofort über alle in Österreich registrierten Hunde Auskunft gegeben sowie Datenerfassungen oder Datenänderungen durchgeführt werden können. Mikrochip als „Fingerabdruck“ des Tieres: Der kleine Datenträger macht Ihren Hund Dank seiner Kennzeichnungsnummer (Mikrochipnummer, eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben) unverwechselbar und eindeutig identifizierbar. Neben Rasse, Geschlecht, Geburtsjahr und Geburtsland des Hundes werden auch personenbezogene Daten des Hundehalters gespeichert. Diese sind Name, Geburtsdatum, Adresse, Kontaktdaten, die Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises sowie das Datum der Aufnahme der Hundehaltung. Ist der Tierhalter nicht gleichzeitig auch der Besitzer des Tieres, so sind zusätzlich auch dessen Daten erforderlich. Bei der Weitergabe des Tieres werden das Datum der Abgabe sowie Name und Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises des neuen Hundehalters gespeichert. Meldung nicht vergessen! Um alle Hunde in der zentralen Datenbank erfassen zu können, muss eine entsprechende Meldung an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erfolgen. Diese Aufgabe übernimmt gerne auch der Tierarzt, der die Kennzeichnung oder Impfung vornimmt. Selbstverständlich können Sie die Meldung auch über jedwede sonstige offizielle Meldestellen tätigen. Korrekte Meldung leicht gemacht – ab Juli 2010 auch online: Ab Juli 2010 soll eine Heimtierdatenbank für Hunde zur Verfügung stehen, in der Sie alle für die korrekte Erfassung nötigen Daten direkt selbst eingeben können. In ihr wird jedem Stammdatensatz eine Registrierungsnummer zugeordnet, die dem Eingebenden von der Datenbank mitgeteilt wird und als Bestätigung für die erfolgreich durchgeführte Meldung gilt. Möchten Sie den Wechsel des Tierhalters melden, so erhalten Sie von der Datenbank eine neue Registrierungsnummer. Achtung: Wer gegen die Bestimmungen dieses neuen Gesetzes verstößt begeht eine Verwaltungsübertretung und kann gemäß Tierschutzgesetz § 38 Abs. 3 mit einer Geldstrafe belangt werden. Die Höhe der Strafe richtet sich dabei nach der Schwere der Gesetzesübertretung.
Thema: Hunde
Tags: Chippflicht
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/185-hunde-chippflicht-ab-2010.html
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Workshop: Zusammenleben von Kind und Hund
22.09.2009 um 10:16 - Thema: Hunde
WORKSHOP „KINDER UND HUNDE – ABER RICHTIG“ Im Heimtierpark des Tiergarten Schönbrunn bietet der Verein „Tierschutz macht Schule“ am 16. Oktober einen Workshop an, der für ein konfliktfreies Zusammenleben von Kindern und Hunden sorgen soll. In einem 90minütigen Intensivkurs wird Eltern jenes Grundwissen vermittelt, das nötig ist, um unangenehme Zwischenfälle zu vermeiden. Die Leiterin des Workshops, Mag. Gudrun Braun, ist zweifache Mutter, Tiertrainerin und Verhaltensbiologin - spezialisiert auf verhaltensauffällige Hunde. Braun wird Antworten auf die häufigsten Fragen geben, zum Beispiel: Dürfen sich Kind und Hund eine Wurstsemmel teilen? Ab wann dürfen Kinder einen Hund führen? Durch praktische Übungen mit Gudrun Brauns Hund Lokji lernen die Eltern, worauf es ankommt und wie das neu erworbene Wissen spielerisch an Kinder weitergegeben werden kann. Workshop „Kinder und Hunde – aber richtig“ • Freitag, 16. Oktober, 18.00 Uhr • Teilnahmegebühr 20.00 pro Person • Der Workshop richtet sich an Erwachsene ab 16 Jahren • Anmeldung von Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr unter: +43 1 877 92 94 – 500 oder unter reservierung@zoovienna.at
Thema: Hunde
Tags: Tiergarten Schönbrunn Hundeerziehung
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/178-workshop-zusammenleben-von-kind-und-hund.html
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TRICKDOGGING: Der neueste Trend im Hundesport
09.09.2009 um 11:00 - Thema: Hunde
Trickdogging - was ist das? Hunde wie Lassie, Rex, Beethoven und Co sind uns aus Film und Werbung bestens bekannt. Ebenso bewundern wir alle das Können der Behinderten-Begleithunde. Warum dies also nicht mit dem eigenen Vierbeiner trainieren? Ob Socken ausziehen, Schlüssel bringen, Waschmaschine einräumen, Spielsachen aufräumen, sich oder jemand anderen zudecken oder Wagen schieben – erlaubt ist, was gefällt und Halter und Hund Spaß macht. Das Repertoire an Aufgaben, welche Ihr Vierbeiner mit der Zeit beherrscht, wird sich rasch erhöhen und kann nach Schwierigkeitsstufen variiert bzw. kombiniert werden. Trickdogging – warum? - Trickdogging ist eine sinnvolle und intelligente Beschäftigung für und mit Ihrem Vierbeiner. Unsere Gefährten sollen nicht nur ihren Bewegungsdrang ausleben dürfen, sondern müssen auch geistig gefordert werden!
- Aus medizinischer Sicht gibt es folgende erwähnenswerte Gründe, die die Arbeit mit einem Hund mehr als rechtfertigen und unterstützen:
- die Gehirnrindendichte ist höher
- höhere Werte bei bestimmten Enzymen des Gehirnstoffwechsels
- größere Nervenzellen.
Hunde müssen also Lernen dürfen!
- Trickdogging als Therapie (z.B. für Tierheimhunde)
- Trickdogging hilft Ihnen im Alltag (z.B. schwerhörige Menschen, RollstuhlfahrerInnen)
- Trickdogging ist ein wichtiger Faktor, um die Bindung zu stärken und das Vertrauen zu festigen, gleichzeitig wird die Konzentrationsdauer Ihres Hundes verbessert und, ebenso wie bei uns Menschen, die – wie oben erwähnt - Gehirnfunktion trainiert.


Nächsten Termine: Samstag, 03.10.2009, 14.00-18.00 Uhr, Einsteiger-Trickdog-Seminar, 1210 Wien, Kosten: 40€ pro Team, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen unter: info@trickdog-competition.eu Samstag, 28.11.2009, Wahl zum Best European Trickdog 2009, 1020 Wien, im Rahmen der Haustiermesse, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldungen unter: info@trickdog-competition.eu Angelika Kartner liz. Tierpsychologin (ATN) liz. Ernährungsberaterin Hund Mitglied der Österr. Suchhundestaffel Tel.: 0699/128 11 926 HP: www.die-grauzone.at HP: www.trickdog-competition.eu
Thema: Hunde
Tags: Hundesport Trickdogging
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/177-trickdogging-der-neueste-trend-im-hundesport.html
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Hunde OP Versicherung
28.07.2009 um 16:45 - Thema: Hunde
Schnell kann es passieren, dass ein Hund operiert werden muss. Ein Haustierbesitzer trägt eine große Verantwortung gegenüber dem Tier, aber auch gegenüber Dritten, die durch den Vierbeiner einen Schaden erleiden könnten. Vor möglichen Unfällen oder schweren Erkrankungen gibt es nie einen hundertprozentigen Schutz. Dies kann entstehen durch einen Unfall, der Hund verletzt sich beim Spielen mit anderen Hunden, ein verdächtiger Knoten unter dem Fell entpuppt sich als Tumor, eine gefährliche Magenumdrehung oder der Hund wird in einen schweren Autounfall verwickelt. Diese Hunde OP kann sehr hohe Kosten verursachen. Die Hunde OP Kosten können hierbei schnell um einiges mehr als 1.500 € betragen. Mit der Hunde OP Kranken Versicherung sichert sich der Hundebesitzer sich vor den hohen Kosten teurer Operationen ab. Wenn ein Hund operiert werden muss, kommen nicht nur die reinen Hunde OP Kosten auf den Besitzer zu, sondern auch die Kosten der unmittelbaren Nachbehandlung. Die OP Versicherung für Hunde sichert die Hunde OP Kosten und die Nachbehandlung ab. Kein Hundehalter kann mit Sicherheit sagen, ob nicht eine teure Hunde OP im Leben seines Hundes nötig wird. Deshalb sollte man schon im Vorhinein eine Hundeversicherung OP abgeschlossen werden. Manchmal ist eine Hunde OP die letzte Möglichkeit, um die Gesundheit des Hundes wiederherzustellen und mit ihm weiterhin ein unbeschwertes Leben zu führen. Die Hunde OP Krankenversicherung kann gemeinsam mit der Hundehaftpflichtversicherung kombiniert werden. Damit der Hundebesitzer tatsächlich von allen Schäden geschützt ist.
Thema: Hunde
Tags: Tierversicherung OP Versicherung
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/162-hunde-op-versicherung.html
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Problemhund – mein Hund macht, was er will
07.11.2008 um 12:19 - Thema: Hunde
Problemhunde führen zwangsläufig zu Hundeproblemen. Wer einen Hund mit einer Verhaltensstörung hat, wird wissen, wie es ist, mit einem solchen Problemhund zu leben. In erster Linie muss in gewisser Weise auf den Hund eingegangen werden, allerdings nicht so, wie wir Menschen uns das vorstellen würden. Ein Hund wird nur dann zu einem Problemhund, wenn man in der Erziehung einige Dinge falsch gemacht hat, sei es in der Ausbildungsart die man für den Hund gewählt hat oder auch im Umgang mit dem Hund. Man kann eine Menge falsch machen, nur weil man menschlich gesehen das Richtige getan hat. Nimmt man als Beispiel Verhaltensprobleme in Sachen Alleinsein des Hundes: Hier beginnt man in kleinen Schritten, der Hund wird minutenweise an das Alleinsein gewöhnt, viele Hundehalter machen hier bereits den Fehler, entweder die Zeitspanne zu schnell zu lange zu gestalten oder aber sie kommen sofort zu dem Hund, wenn dieser anfängt zu jaulen und zu winseln. Der Hund merkt sich in diesem Falle, dass es gut ist zu jaulen – dann kommen nämlich seine Menschen zu ihm, für ihn heißt dies im Umkehrschluss: Sind meine Menschen weg, fange ich an zu jaulen oder gar zu bellen. Dies ist natürlich nicht gewollt vom Hundehalter, er denkt aber, dass er sich oder dem Hund einen Gefallen damit tut, zum Hund zu gehen, sobald dieser beginnt zu jaulen. Leider ist das Gegenteil der Fall. Je öfter man dies praktiziert, desto schwieriger wird es, dem Hund das Verhalten wieder abzugewöhnen. Also fängt man erst mit wenigen Minuten Alleinsein an, diese Übung kann man ruhig mehrmals pro Tag wiederholen, innerhalb eines Monates ist sicher schon ein Zeitraum von 1 bis 2 Stunden möglich, wenn man das Verhalten, welches man selbst wünscht, konsequent mit dem Hund zusammen erarbeitet.


Grundsätzlich ist zu sagen, dass es keinen geborenen Problemhund gibt, denn Hunde machen immer das, wozu sie das Rudel (in dem Fall ist es ihre Familie bzw. ihr einzelner Halter) animiert. Duldet man anhaltend Dominanzgehabe des Hundes, wird er sich sehr schnell in der Chefposition wieder finden, diese Position ihm wieder abzuerkennen gestaltet sich schwierig. Kleine Verhaltensregeln sollten also hier befolgt werden: Ein mögliches Spiel beendet immer der Hundehalter. Sofas und Betten dürfen nur belegt werden, wenn es der Halter erlaubt. Gefressen wird grundsätzlich nach Frauchen oder Herrchen; dem Halter muss es möglich sein, dem Hund das Fressen wieder weg zu nehmen - Futterneid darf innerhalb des Rudels nicht entstehen. Solche und andere Möglichkeiten können bereits während der Erziehung vorbeugend gegen die Entwicklung von Problemhunden wirken. Nimmt man nun einen Hund zum Beispiel aus dem Tierschutz bei sich auf, der deutliche Verhaltensprobleme zeigt, so kann man sich dessen annehmen, indem man mit ihm zu einem fachkundigen Hundetrainer geht. Dieser wird den Hund analysieren und auch den Alltag des jetzigen Besitzers unter die Lupe nehmen und kann daraufhin eine Verhaltenstherapie speziell auf den Hund ausgerichtet entwickeln. Wer es nicht ganz so individuell gestalten möchte oder kann, der kann auch bei renommierten Hundeschulen eines von vielen Hundeseminaren besuchen, hier wird man auch bemerken, dass man nicht allein mit dem Problem „gestörter Hund“ ist, hier kann man sich austauschen und Tipps und Tricks mitnehmen. Die Erfahrung anderer Hundehalter ist sicher in der Problembewältigung ein wichtiger Baustein und kann dem Hund und auch seinem Halter nur Gutes bringen. Das A und O der Hundeerziehung sollte – egal bei welcher Rasse – in der Konsequenz in der Erziehung des Vierbeiners liegen, so kann man Verhaltensprobleme vorbeugen und auch erfolgreich bekämpfen. Ganz wichtig ist: Geduld wird groß geschrieben und Gewalt gehört nicht zur Erziehung.
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Kampfhunde, muss man wirklich Angst haben?
07.11.2008 um 12:19 - Thema: Hunde
Als Kampfhunde bezeichnet man Rassen wie den Staffordshire Bullterrier, den American Staffordshire Bullterrier, den American Pit Bull Terrier und den Bullterrier, aber auch noch einige mehr. All diesen Kampfhunden wird ein aggressives Verhalten nachgesagt. Man muss aber wissen, dass ein Kampfhund erst zu dem gemacht wird was man unter „Kampfhund“ versteht, wenn er erzogen und sozialisiert wird, sprich der Mensch ist „Schuld“ am Verhalten eines (jeden) Hundes, ganz besonders der oben aufgeführten Rassen. So genannte Kampfhunde haben die Anlage ein aggressiver Hund zu werden, allerdings bereits im Blut, d. h. es ist einfacher einen Hund dieser Rasse zu einem gefährlichen Hund zu erziehen als zum Beispiel einen Whippet (Windhund). Dies ist auch auf die breiten Kiefer zurück zu führen ist, die, sind sie erst einmal geschlossen, kaum noch auf zu bekommen sind. Die Erziehung sollte also dahingehend ausgerichtet werden, diese Rassen nicht mit Gewalt zu erziehen, sie nicht mit Prügeln zu Dingen zwingen, die sie im Rudel nie machen würden und sie auch nicht in einen so genannten Blutrausch zu versetzen. Gerade diese Hunde sollten zwar konsequent, aber dennoch gewaltlos erzogen werden, eine souveräne Führung durch den Hundehalter gibt auch einem Kampfhund die nötige Sicherheit, um entspannt mit fremden Menschen und Hunden umzugehen. Leider weiß man nicht, wie der Gemütszustand eines Kampfhundes ist, wenn man diesen das erste Mal begegnet. Hier ist das Gespräch mit dem Hundehalter wichtig, er sollte ruhig und aktiv zum Wesen seines Hundes befragt werden und wird sicher gerne Auskunft über seinen Hund geben. Die Kampfhundeverordnung sieht vor, dass jeder Besitzer einen solchen Hundes den Wesenstest mit seinem Hund durchführen lässt, ebenso muss der Hundehalter einen so genannten Hundeführerschein machen, hier werden der Umgang und die Erfahrung in Sachen Hundehaltung geprüft. Bei erfolgreicher Ablage und auch erfolgreichem Bestehen des Wesenstestes des Hundes ist es dem Halter erlaubt, seinen Hund ohne Maulkorb an der Leine zu führen. Leinenpflicht besteht laut Kampfhundeverordnung in jedem Fall, auch wenn der Hund und auch der Halter sämtliche Prüfungen mit Bravour bestanden haben. Bei Hundefreilaufflächen ist es erlaubt, den Kampfhund ohne Leine laufen zu lassen, allerdings ist hier verstärkt auf das Miteinander unter den Hundehaltern und deren Hunden zu achten. Man sollte auch respektieren, wenn andere Hundehalter es wünschen, dass ein Kampfhund bitte dennoch an die Leine genommen wird. Das Gespräch sollte hier gesucht werden, und zwar von beiden Seiten aus. Für Kampfhunde gelten des Weiteren besondere Regeln in Sachen Versicherung und Haftpflicht, in jedem Land gibt es eine spezielle Kampfhundeversicherung und auch eine spezielle Kampfhundehaftpflicht. Natürlich wissen auch die Versicherer, dass Kampfhunde manches Mal einen größeren Schaden anrichten, aus diesem Grund sind diese beiden Versicherungen teurer, als es bei „normalen“ Hunden der Fall ist. Ein Halter eines Kampfhundes sollte aber sehr darauf bedacht sein, dass sein Hund – der unter die Kampfhundeverordnung fällt – nichts und niemandem schadet. Nur so wird auch die Akzeptanz gegenüber diesen eigentlich tollen Hunden wieder positiver ausfallen. Geht der Hundehalter verantwortungsvoll mit seinem Tier um, so kann dieses auch keinem schaden. Der Halter soll souverän und sicher auftreten, so hat auch das Tier nicht das Gefühl, es müsste seinem Herrchen oder seinem Frauchen helfend zur Seite stehen, das Oberhaupt des „Rudels“ sollte NIE der Kampfhund sein, denn sie neigen zu Dominanz und die Beißhemmung ist relativ gering angesetzt. Ein Kampfhund sollte – wie auch jeder andere Hund – nie mit Kindern allein in einen Raum gelassen werden, so kann man auch mögliche Unfälle mit Kampfhunden verhindern.
Thema: Hunde
Tags: Kampfhunde Angst
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BARF: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter
19.08.2008 um 14:01 - Thema: Hunde
Kurz zusammengefasst kann man den Spruch anwenden: "Nur roh macht froh". Viele unserer Hunde oder Katzen haben Verdauungsprobleme mit Trockenfutter oder dem industriell hergestelltem Nassfutter, die Inhaltsstoffe sind meist aromatischer Natur und bestehen häufig auf zusätzlichen Stoffen wie Konservierungsstoffen. Auch mehren sich die Fälle von Allergien bei den Vierbeinern. Hunde- oder Katzenbesitzer stellen dann häufig die Frage: Was tun, wenn mein Hund / meine Katze unter Durchfällen leidet die keine erkennbaren Ursachen haben, oder aber Allergien entwickelt hat deren Ursprung man sich auch nicht erklären kann? Die einfache Lösung heißt hier immer B.A.R.F., diese Abkürzung steht für "biologisch artgerechtes rohes Futter", gemeint ist hiermit, dass man dem Hund oder der Katze Futter verabreicht, welches sie auch in der freien Natur bekommen würden - dort müssten sie es erjagen. Was essen Hunde und Katzen? Hunde bevorzugen demnach Geflügel und Niederwild, sowie kleine Wildarten wie Reh, nicht aber unbedingt Wildschwein. Hunde würden sich nicht wagen, einem ausgewachsenen Wildschwein zu nahe zu kommen; diese sind viel zu aggressiv und angriffslustig. Katzen mögen natürlich am liebsten Mäuse und auch kleinere Ratten, selbstverständlich kann man diese nicht in der nächsten Metzgerei kaufen. Was man aber für beide Haustiergruppen käuflich erwerben kann, sind sämtliche Fleischsorten, die ein Hund bevorzugt und Innereien für die Katze, diese frisst auch sehr gerne Pute oder Hähnchen. Man kann alle Fleischsorten entweder roh oder gekocht geben, hierbei sollte man darauf achten, keine gekochten Knochen zu geben, hieran können sich die Haustiere verletzen und ein Tierarztbesuch ist unumgänglich. Roh sind Rinderknochen zum Nagen (als Zahnpflege) sehr beliebt. Es wurde im Jahr 2006 ein deutschsprachiges Buch namens "Katzen würde Mäuse kaufen" herausgebracht, in diesem wird sehr genau beschrieben, was Hunde und Katzen wirklich mögen und womit sie tatsächlich gefüttert werden sollten. Was ist zu beachten?
 Rohes Fleisch ist der Grundstock für BARF, aber wenn die Tierbesitzer „barfen“, sollten sie unbedingt darauf achten, auch Gemüse zur Hundenahrung bzw. Katzennahrung hinzu zu geben, in der freien Wildbahn würden sich die Tiere auch Gemüse, wie zum Beispiel Möhren und Kartoffeln ausbuddeln und diese essen. Wichtig bei der Zubereitung ist die Zugabe von einem kleinen Schuss Öl - nur so können vom Körper die Vitamine aus dem Gemüse aufgespaltet und verarbeitet werden. Aus dem bereits angesprochenen Gründen, wie anhaltende Durchfälle und/oder Gewichtsschwierigkeiten und/oder Allergien, empfehlen Tierhomöopathen und Tierärzte die Umstellung auf B.A.R.F. bzw. die Einleitung einer BARF Diät, wobei die Tierärzte dieser eher skeptisch gegenüber stehen - dies sollte man aber eher zweitrangig betrachten, denn Tierärzte arbeiten auch häufig mit den Hersteller von Trockenfutter zusammen. Sehen Tierärzte erst Erfolge bei einem Tier, das nun Normalgewicht aufweist oder wieder schönes glänzendes Fell hat, die Allergien und auch die Durchfälle wieder verschwunden sind, sind auch die Tierärzte überzeugt. Vor- und Nachteile von BARF Ernährungsphysiologisch gesehen gibt es nur Vorteile in Sachen „Barfen“ für Hund und Katz, man sollte als Halter nur auf Abwechslung achten und darauf, dass nicht zu viele Knochen gegeben werden. Man kann den Vierbeiner auch liebevoll bekochen, indem man beispielsweise Reis mit Hühnchenfleisch kocht (immer darauf achten dass Futter nie zu würzen, Haustiere vertragen diese nicht gut und können Verdauungsprobleme entwickeln), eine Hühnersuppe, die in einem Säckchen eingefroren ist, bietet zudem noch Spielspaß und fordert den Kopf des Hundes. Katzen sind noch wählerischer, wenn es ihnen zu langweilig auf ihrem "Tisch" bzw. im Napf wird, verweigern sie das Essen. Hier ist also noch mehr auf Abwechslung zu achten. Für beide Tierarten ist zu erwähnen, dass man Leber als rohe Innerei möglichst nur einmal die Woche verfüttern sollte, denn sie wirkt abführend und grade wenn man seine Lieblinge einige Zeit allein lassen muss, kann es zu unschönen Zwischenfällen kommen. Der Nachteil an BARF liegt eigentlich nur im Zeitaufwand, es ist nicht ganz so einfach in den Napf zu bringen. Man muss sich immer wieder damit auseinandersetzen: Was gebe ich meinem Hund / meiner Katze heute, koche ich heute oder gibt es rohes Futter? Wo gibt es einen günstigen Anbieter? Kann ich auch beliefert werden? Wo friere ich all die Sachen ein? Leckereien für unterwegs oder zur Belohnung müssen erst vorgebraten und abgekühlt werden, bevor man sie mitnehmen kann. Toll für rohe Leckereien sind hier so genannte Futtertuben. In diese füllt man beispielsweise ganz feines Rinderhack und immer wenn der Hund etwas Tolles gemacht hat, was man belohnen möchte, gibt man ihm ein bisschen aus der Futtertube. Das ist für den Spaziergang eine saubere Sache und der Hund frisst dennoch aus der Hand. Wer also mag, tut seinem Hund oder seiner Katze einen großen Gefallen damit, die Ernährung nach B.A.R.F. zu gestalten. Kleinanzeigen: Hundefutter
Thema: Hunde
Tags: BARF Rohkost
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Infos zur Hundehaftpflichtversicherung
10.08.2008 um 12:09 - Thema: Hunde
Für Hundebesitzer ist es sehr schwierig, seinen Hund immer und jederzeit unter Kontrolle zu halten. Es reicht nur ein unachtsamer Moment und ein Hund verursacht einen Schaden. Für solche Fälle gibt es eine Hundehaftpflichtversicherung. Für den Hundebesitzer ist es sehr wichtig eine Haftpflichtversicherung für Hunde abzuschließen, da bei Verletzungen oder Schäden die der Hund verursacht, die eigene private Haftpflichtversicherung nicht mehr eingreift. Die Hundehaftpflichtversicherung schützt den Hundehalter und ihre Hunde zwar nicht vor Schäden, aber sie schützt den Versicherungsnehmer vor direkten Schadensersatzansprüchen des Geschädigten. Somit ist klar, jeder Hundehalter sollte so eine Hunde Haftpflichtversicherung abschließen. Ein Hund kann sehr schnell einen Schaden verursachen, indem eine Körperverletzung einer Person durch den eigenen Hund verursacht wird, z.b. durch Bisswunden oder durch die Verursachung eines Sachschadens wie z.b. die Beschädigung eines Wertgegenstandes. Daher bietet die Hundeversicherung verschiedene Leistungen an: - beim Schadensfall Begleichung von finanziellen Ansprüchen - individuell günstige Versicherungssumme für den perfekten Versicherungsschutz der Hunde Haftpflicht - die Absicherung von Vermögens-, Personen- und Sachschäden Weiters bietet der Abschluss einer Hundehalterhaftpflicht verschiedenste Vorteile: - die Verringerung des persönlichen Risikos bei Fehltritt seines Hundes - großer Versicherungsschutz gegen einen kleinen Betrag - die Absicherung von meinem Hund verursachten Schäden und finan-ziellen Folgen - der Schutz vor Entschädigungszahlungen Die Hundehaftpflicht kostet oft nur geringe Beiträge und die Versicherungssumme kann individuell bestimmt werden. Je nach Deckung variiert auch der monatliche Versicherungsbeitrag für die günstige Hundehaftpflicht. Der Beitrag für die Hundehaftpflicht Versicherung kann monatlich oder jährlich gezahlt werden und hängt meist davon ab, wie hoch die Deckung im Schadensfall sein soll und ob sie eine geringe Selbstbeteiligung haben möchten.


Für Hunde, die nach dem 1.1.2006 geboren und in Wien gehalten werden, muss eine Haftpflichtversicherung für Hunde abgeschlossen werden. Dazu ist nicht unbedingt eine neue Polizze nötig. Die Haushaltsversicherung umfasst auch die Haftpflicht für Hunde. Sehr oft ist ein Hund hier schon automatisch inkludiert. Auch in Oberösterreich wird die Pflichtversicherung bereits positiv angenommen. Ebenso in einigen Bundesländern Deutschlands gilt die Pflichtversicherung Haftpflichtversicherung für Hund. Verschiedenste Möglichkeiten bieten sich an eine solche Hundeversicherung abzuschließen. Eine Möglichkeit ist, den Hund gleich in der Haushaltsversicherung anzugeben. Die Preise der Tarifmodelle schwanken enorm (von 20 € bis 120 € im Monat). Deshalb sollte man die Preise der Prämien für die Hundehalterhaft Pflicht vergleichen. Wenn man mehrere Hunde besitzt sollte man darauf achten, dass es bei einigen Versicherungen es erhebliche Vergünstigungen gibt. Die Deckungssumme sollte relativ hoch gewählt werden, da man für das ganze Hundeleben für Schäden haftet.
Thema: Hunde
Tags: Haftpflicht Tierversicherung
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/104-infos-zur-hundehaftpflichtversicherung.html
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Informationen zum Hundeführerschein
06.08.2008 um 11:23 - Thema: Hunde
Seit 2006 besteht die Möglichkeit einen sogenannten Hundeführerschein zu machen. Dieser soll bescheinigen, dass der Hundehalter mit seinem Hund in Alltagssituationen klar kommt und sein Hund keine Personen oder anderen Hunde gefährdet (Aggressivität, „Freibiss“). Der Hundeführerschein ist freiwillig zu absolvieren, bei verhaltensauffälligen Hunden kann er sogar verpflichtend sein. Dadurch kann in Einzelfällen sogar für bestimmte Hundehalter die nicht vertrauenswürdig erscheinen, ein Hundehalteverbot ausgesprochen werden. Die verschiedenen Hundenführerscheintypen Der Wiener Hundeführerschein (Österreich) Wer darf ihn absolvieren? Alle Hundehalter (es können nur die Personen antreten, auf dessen Name der Hund bei der MA 6 gemeldet ist) mit ihren Hunden (Mischlinge und Rassehunde). Voraussetzung ist dass der zu prüfende Hund mindestens 6 Monate alt ist und in Wien gemeldet ist. Alle im Jahre 2006 geborenen Hunde müssen zudem eine Pflichtversicherung vorweisen können. Prüfungsablauf Geprüft wird das Gespann in den Bereichen Gehorsam und Verhalten im Alltag. Die gesamte Prüfung beinhaltet 4 Teilbereiche (theoretische Prüfung über das Wissen des Hundehalters, praktische Prüfungen in Hundeumgang, Gehorsam, Alltagstauglichkeit). Das eigentliche Ziel des Hundeführerscheins ist, dem Hundehalter mit seinem Hund ein konfliktfreies Leben in der Großstadt Wien zu ermöglichen. Wer prüft? In Wien gibt es zahlreiche lizensierte Prüfer, welche auch den Hundeführerschein ausstellen. Weitere Informationen und die Liste der Prüfer gibt es unter: http://www.tieranwalt.at/index.php?cccpage=hundefuehrschein. Kosten Die Prüfer dürfen maximal 25 Euro für den ihnen entstandenen Aufwand verlangen. Besondere Schmankerl Ein besonderer Anreiz den Hundeführerschein zu machen, ist die kostenlose Hundebox (ein kleines Buch mit Informationen, ein Erste Hilfe Paket, Einkaufsgutscheine, Ermäßigungen (für Veranstaltungen), eine Leine, „Sackerl fürs Gackerl“ und mehr). Außerdem erspart man sich die Hundesteuer für ein ganzes Jahr. Informationen Die Lernunterlagen und den Fragenkatalog kann man sich gratis downloaden unter: http://www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/hundefuehrschein.html Der BHV (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V) - Hundeführerschein (Deutschland) Wer darf ihn absolvieren? Alle Hundehalter mit ihren Hunden, welche mindestens 1 Jahr alt, geimpft, haftpflichtversichert sind und einen Mikrochip besitzen.


Prüfungsablauf Geprüft wird in einer Umgebung, die dem Hund unbekannt ist. Die Prüfung besteht aus 3 Teilbereichen (theoretisches Wissen vom Hundehalter, in der Praxis: Beziehung zwischen Halter und Hund, Alltagstauglichkeit). Es gibt 2 Prüfungsstufen (Stufe 1 nur mit Leine, Stufe 2 mit Leine aber auch Teile mit Freilauf). Außerdem wird auch noch in 3 verschiedenen Umgebungen geprüft (ablenkungsarme Gegend z.B. eine ruhige Wiese, belebte Grünanlage z.B. im Park, in der Stadt z.B. Innenstadt, Einkaufsstraße). Informationen Auf der Website http://www.bhv-net.de/hfuehr/fuehr.htm findet man alle benötigten Informationen und Prüfungstermine. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) Hundeführerschein (Deutschland) Wer darf ihn absolvieren? Jeder Hundehalter mit seinem Hund (mindestens 1 Jahr alt). Es muss gegen Tollwut geimpft (gültig) und haftpflichtversichert sein. Verhaltensgestörte Hunde werden hier nicht aufgenommen. Außerdem muss ein 12 wöchiger Vorbereitungskurs absolviert werden, wird dieser nicht gemacht, muss der Teilnehmer, 4 Wochen vor Hundeführerscheinprüfung, dem Prüfer die Tauglichkeit beweisen um antreten zu dürfen. Ausbildung Ein Ausbilder schult ein und steht während des gesamten Kurses zur Verfügung. Folgende Bereiche werden behandelt: Hundeverordnungen aus allen Bundesländern, Gesetze, Mietrecht, Versicherung, Erziehung, das Wesen des Hundes, Entwicklung, Ausbildung, Erste Hilfe; Prüfungsablauf Geprüft wird in einem theoretischen Teil (Multiple-Choice-Test) und in dem praktischen Teil. Wer prüft? Nur anerkannte Prüfer, sogenannte VDH-Listen Prüfer, dürfen den Test durchführen. Besondere Schmankerl Rabatte bei der Hundesteuer; Möglichkeit, bei der Hundehaftpflicht günstigere Prämien zu bekommen wenn der VDH Hundeführerschein vorgelegt wird. Kosten Einheitliche Kursgebühr 75 Euro, Schulungsunterlagen und Teilnehmerpaket (Video und ein Leitfaden) 15 Euro, Prüfungsgebühr für Kursteilnehmer 25 Euro, Prüfungsgebühr für Nicht-Kursteilnehmer 50 Euro. Informationen Informationen Weiterführende Informationen auf der Webseite des VDH unter: http://www.vdh.de/angebote/hundefuehrerschein.php
Thema: Hunde
Tags: Hundeführerschein
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/103-informationen-zum-hundefuehrerschein.html
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Urlaub mit dem Hund
30.07.2008 um 15:22 - Thema: Hunde
Ein verantwortungsvoller Hundehalter wird auch in seinem Urlaub den Hund nicht allein zuhause lassen wollen - nein, er wird ihn mitnehmen wollen, denn der treue Vierbeiner fühlt sich nur wohl wenn sein Rudel in direkter Nähe ist, jede Stunde die er auf Frauchen oder Herrchen verzichten muss, ist für ihn eine Qual. Nun gilt es den Urlaub mit Hund zu planen, die Frage stellt sich hier: Wohin möchte ich gerne fahren, soll es lieber in die Berge gehen oder an den Strand - was kann mein Vierbeiner noch mitmachen, ist er noch „gut zu Pfote“ oder mag er zum Beispiel am liebsten Wasserspiele ... all das sind Dinge die man vor dem Hundeurlaub gut durchdenken sollte. Eigentlich sollte man Reisen mit Hund mit dem Auto unternehmen, denn man sollte anhalten können um dem Hund genügend Auslauf zu geben während der gesamten Reise, außerdem sollte er die Möglichkeit haben in kurzen Abständen Wasser zu sich zu nehmen. Meist ist es im Auto relativ warm und er wird starken Durst verspüren. Die sicherere Reise mit dem Hund ist ebenfalls die mit dem Auto, denn hier kann man eine Reisebox für den Hund einbauen, man kann ihn vorher daran gewöhnen - in aller Regel kennt der Hund die Box und das Auto schon lange bevor es auf längere Reisen geht, das ist ein großer Vorteil, denn dann ist der Vierbeiner am wenigsten gestresst und kann sich entspannt in seiner Box zusammenrollen und im günstigsten Fall die gesamte Fahrt verschlafen.


Hat man weite Strecken vor sich, sollte man sehr früh losfahren, zum einen ist es dann noch recht frisch und es herrscht keine drückende Schwüle im Auto - auch ist der Hund in aller Regel noch schlaftrunken und schläft dann einfach im Auto weiter. Die Gefahr eines Staus ist auch in den frühen Morgenstunden deutlich geringer als zum Beispiel um die Mittagszeit herum. Auf dem Parkplatz sollte man den Hund nicht allein im Auto lassen. Lässt sich dies nicht vermeiden, dann nur ganz kurz und immer einen Spalt das Fenster offen lassen, damit der Vierbeiner ausreichend Luft bekommt. Günstig sind Pausen, damit sich Mensch und Hund kurz bewegen können. Welche Dinge sind während des Hundeurlaubs zu beachten bzw. welche Dinge sollte man bereits im Vorfeld beachten? Ein Urlaub mit Hunden ist grundsätzlich genauer zu planen als ein normaler Pauschalurlaub, man sollte hier bereits vorab Informationen einholen, wo es zum Beispiel Bereiche gibt, in denen Hunde frei laufen können - viel wichtiger: Ist in der ausgesuchten Unterkunft Haustierhaltung erlaubt? Kostet der Hund zusätzliche Unterbringungskosten? Wie hoch sind die Kosten pro Tag? Bedarf es bei Ferienwohnungen oder Ferienhäusern einer speziellen Endreinigung am Tag der Abfahrt? Sind Impfungen notwendig? Zum letzten Punkt ist zu sagen: Innerhalb von Deutschland muss der Hund nicht extra durchgeimpft werden, sobald es aber ins Ausland geht, muss ein Tollwutschutz nachgewiesen werden, alle weiteren Impfungen hängen vom jeweiligen Reiseland ab. Häufig müssen Hunde auch für einen Zeitraum von 24 Stunden nach Flugreisen in Quarantäne verbracht werden - hier ist bitte zu beachten, dass dies weiteren Stress für den treuen Begleiter bedeutet (aus diesem Grund auch der Hinweis direkt zu Anfang dieses kleinen Ratgebers, am besten die Reise mit dem Hund per Auto zu unternehmen). Hunden ist es erst einmal egal, wo der Halter sich niederlässt, Hauptsache er ist da - aber selbstverständlich sollte der Hund viele Möglichkeiten haben, die Zeit auch mit seinem Rudel zu verbringen, man sollte sich also Reiseziele auswählen, in denen auch das Haustier zeitlich Platz hat. Eine Städtereise beispielsweise ist für den Hund alles andere als entspannend, er würde nur im Hotelzimmer sein und warten, bis Herrchen und Frauchen zurück sind, denn hier weiß man schlichtweg nicht, wohin man mit den Hunden darf und wohin nicht. Nicht jedes Restaurant ist hundefreundlich und schon gar nicht die meisten Geschäfte. Je südlicher man kommt, je weniger Bezug haben die Einheimischen zu Hunden, dementsprechend wird man wohl auch recht merkwürdig oder misstrauisch angeschaut, wenn man seinen Hund überall mit hinnehmen möchte. Stichpunkt südliches Europa: hier sollte man ganz besonders Acht auf seinen Vierbeiner geben, denn wie bereits angedeutet, fehlt es dort meist am Verständnis gegenüber Hunden als Lebewesen, schnell sind sie vom einem Hundefänger eingefangen und in eines der völlig überfüllten Tierheime der Umgebung verbracht. Aus Erfahrung kann man das nördliche Europa freudigen Herzens empfehlen - auch Holland ist trotz seiner strengen Kampfhundeverordnung ein sehr hundefreundliches Land, an allen Küsten gibt es mehrere Hundestrände an denen das Freilaufen erlaubt ist. Damit das auch weiterhin so ist, empfiehlt es sich immer Sammelbeutel bei sich zu tragen um die Hinterlassenschaften, die es zwangsläufig geben wird, dezent verschwinden zu lassen. Der Hundehalter möchte doch auch sicher in ein paar Jahren ein immer wieder gern gesehener Gast sein.
Thema: Hunde
Tags: Urlaub Reisen
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/95-urlaub-mit-dem-hund.html
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