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Das TIERBLOG von tieranzeigen.at, EINFACH TIERISCH!
Fachartikel und News aus der Welt der Tiere!
Im Tierblog von tieranzeigen.at findest Du zahlreiche Fachartikel zu verschiedensten Tierthemen, aber auch viele News aus der Welt der Tiere!
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Tierwelt Herberstein: Gepard in Teich ertrunken
01.03.2010 um 11:37
Vom Tauwetter überrascht wurden zwei Geparde im oststeirischen Zoo. Ein zugefrorener Teich wurde für eine Raubkatze zur tödlichen Falle, ein zweites Tier konnte sich bis zur Rettung über Wasser halten. Während das Eis am Rande sogar die Mitarbeiter bei der Rettungsaktion trug, gab es in der Mitte eine kleine Stelle, wo die Eisschicht offensichtlich zu dünn war.
 Große Betroffenheit herrscht in der Tierwelt Herberstein nach dem Tod des 5jährigen Geparden Kiambi. Geparde sind grundsätzlich vorsichtige Tiere, dennoch haben die milden Temperaturen am Sonntag Nachmittag zwei Raubkatzen dazu verleitet, über den zugefrorenen Teich in ihrem Gehege zu laufen. Völlig überraschend brach das Eis in der Mitte, ein Tier tauchte unter die Eisschicht. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen kam für den 5jährigen Gepardenkater Kiambi jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot von Tauchern der Freiwilligen Feuerwehr Stubenberg geborgen werden. Der zweite Gepard Kolloquo konnte sich bis zur Rettung durch den Zootierarzt Dr. Reinhard Pichler über Wasser halten: „Das Tier war geschockt und stark unterkühlt. Er hat die Nacht unter der Wärmelampe verbracht. Kolloquo geht es wieder gut, er wird heute wieder in sein Gehege gebracht.“ Der Teich ist beinahe durchgehend zugefroren, bei der Rettungsaktion musste das Eis aufgebrochen werden um zum zweiten Tier zu gelangen, die dicke Eisschicht hat sogar die Mitarbeiter getragen. „Der Tod eines Tieres ist immer traurig, vor allem wenn dies auf so tragische Weise geschieht. Dennoch sind wir froh, daß der zweite Gepard gerettet werden konnte. Ich danke der Freiwilligen Feuerwehr und meinen Mitarbeitern für Ihren vorbildlichen Einsatz bei der Rettung.“ meint Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger. Sicherheit für Mensch und Tier steht an oberster Stelle in der Tierwelt Herberstein, die als einziger Zoo Österreichs auch ISO-zertifiziert ist. Notfallspläne und die dazugehörigen Übungen werden regelmäßig durchgeführt. Doch die Natur findet immer wieder Möglichkeiten, Sicherheitsgrenzen zu überschreiten. Die Tierwelt Herberstein ist bis zum Frühlingsbeginn von Donnerstag bis Sonntag, danach wieder täglich geöffnet. Der gerettete Gepard Kolloquo hat den Unfall gut überstanden und befindet sich bereits wieder in seinem winterlichen Gehege.
Thema: Zoos
Tags: Tierwelt Herberstein Geparden
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/186-tierwelt-herberstein-gepard-in-teich-ertrunken.html
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Hunde Chippflicht seit 01.01.2010
30.01.2010 um 12:18
Bitte beachten Sie die gesetzlich geforderte Kennzeichnung und Registrierung aller in Österreich gehaltenen Hunde ab einem Alter von drei Monaten, spätestens jedoch vor der ersten Weitergabe. Auch Hunde, die nach Österreich eingeführt werden, brauchen eine diesen veterinärrechtlichen Bestimmungen entsprechende Kennzeichnung. Das Chipping ist nicht schmerzhafter als eine Impfung und erfolgt meist an der linken Halsseite hinter dem Ohr. Die Kosten dafür trägt der Hundebesitzer. Welche Daten müssen gemeldet werden, wo und wie erfolgt die Meldung und wofür gibt es dieses Gesetz überhaupt? Ist es lediglich eine „neue Schikane“, oder bringt es den Tierhaltern wirkliche Vorteile? Die wichtigsten Fragen zu diesem brandaktuellen Thema finden Sie im folgenden Text kurz und übersichtlich zusammengefasst. Kleiner Eingriff, großer Vorteil: Entlaufene oder zurückgelassene Vierbeiner können Dank ihrer Kennzeichnung einfach, rasch und unkompliziert an ihre Besitzer zurückgegeben werden! Denn mit einem Lesegerät sind die Daten, die auf dem Chip gespeichert sind, sofort abrufbar. Wird die Mikrochipnummer in die zentrale Datenbank eingegeben, ist der Besitzer des Hundes mit einem Klick eruierbar. Neu: österreichweite Heimtierdatenbank für Hunde! Bis dato wurden die Daten der Hunde, je nach Meldungsweg oder Bundesland, in verschiedensten Datenbanken gespeichert. Der Bundesminister für Gesundheit stellte nun (Start mit 1. Februar 2010) eine österreichweite, bundesländerübergreifende Datenbank zur Verfügung, dank der sofort über alle in Österreich registrierten Hunde Auskunft gegeben sowie Datenerfassungen oder Datenänderungen durchgeführt werden können. Mikrochip als „Fingerabdruck“ des Tieres: Der kleine Datenträger macht Ihren Hund Dank seiner Kennzeichnungsnummer (Mikrochipnummer, eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben) unverwechselbar und eindeutig identifizierbar. Neben Rasse, Geschlecht, Geburtsjahr und Geburtsland des Hundes werden auch personenbezogene Daten des Hundehalters gespeichert. Diese sind Name, Geburtsdatum, Adresse, Kontaktdaten, die Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises sowie das Datum der Aufnahme der Hundehaltung. Ist der Tierhalter nicht gleichzeitig auch der Besitzer des Tieres, so sind zusätzlich auch dessen Daten erforderlich. Bei der Weitergabe des Tieres werden das Datum der Abgabe sowie Name und Nummer eines amtlichen Lichtbildausweises des neuen Hundehalters gespeichert. Meldung nicht vergessen! Um alle Hunde in der zentralen Datenbank erfassen zu können, muss eine entsprechende Meldung an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erfolgen. Diese Aufgabe übernimmt gerne auch der Tierarzt, der die Kennzeichnung oder Impfung vornimmt. Selbstverständlich können Sie die Meldung auch über jedwede sonstige offizielle Meldestellen tätigen. Korrekte Meldung leicht gemacht – ab Juli 2010 auch online: Ab Juli 2010 soll eine Heimtierdatenbank für Hunde zur Verfügung stehen, in der Sie alle für die korrekte Erfassung nötigen Daten direkt selbst eingeben können. In ihr wird jedem Stammdatensatz eine Registrierungsnummer zugeordnet, die dem Eingebenden von der Datenbank mitgeteilt wird und als Bestätigung für die erfolgreich durchgeführte Meldung gilt. Möchten Sie den Wechsel des Tierhalters melden, so erhalten Sie von der Datenbank eine neue Registrierungsnummer. Achtung: Wer gegen die Bestimmungen dieses neuen Gesetzes verstößt begeht eine Verwaltungsübertretung und kann gemäß Tierschutzgesetz § 38 Abs. 3 mit einer Geldstrafe belangt werden. Die Höhe der Strafe richtet sich dabei nach der Schwere der Gesetzesübertretung.
Thema: Hunde
Tags: Chippflicht
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/185-hunde-chippflicht-ab-2010.html
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Fotos von Orang Utan Weibchen Nonja ersteigern
27.01.2010 um 18:56
FOTOS VON NONJA FÜR EINEN GUTEN ZWECK ERSTEIGERN Der erste Affe mit einem Facebook-Account: Weltweit wurde über das Orang-Utan-Weibchen Nonja aus dem Tiergarten Schönbrunn und ihre Fotos berichtet. Bis kommenden Sonntag werden die 20 besten Schnappschüsse der Affendame auf ebay versteigert. Die Fotos wurden auf Leinwand gedruckt und von Nonja auf der Rückseite per Daumenabdruck signiert. Der Erlös kommt einer Rettungsstation für Orang-Utans in Borneo zugute, die von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ finanziert und betreut und vom Verein der Freunde des Tiergarten Schönbrunn unterstützt wird. In dieser Station werden verletzte, misshandelte oder von Privatleuten konfiszierte Orang-Utan-Waisen gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. "Orang-Utans sind stark gefährdet und kommen nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor. Man schätzt, dass es in freier Wildbahn nur noch rund 20.000 Tiere gibt", sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Selbstporträts, Schnappschüsse von ihren Artgenossen und Aufnahmen von ihrem Gehege: 155 Fotos von Nonja wurden seit Dezember des Vorjahres auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Über 80.000 Freunde aus aller Welt bestaunen und kommentieren die Schnappschüsse der Affendame. "Wunderbare Fotos" schreibt Anny aus Uruguay, "Die Welt mit den Augen eines Affen sehen - ich liebe es" postet Holly aus den USA, "Meine Partyfotos sind oft nicht besser" kommentiert Torgny aus Schweden ein verwackeltes Foto. Für Nonja ist das Fotografieren mit der Samsung ST1000 ein Beschäftigungsprogramm, mit der Versteigerung ihrer Fotos hilft das Orang-Utan-Weibchen nun indirekt ihren Artgenossen auf Borneo.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Orang Utan Versteigerung
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/184-fotos-von-orang-utan-weibchen-nonja-ersteigern.html
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WWF: Tiger drohen in Südostasien auszusterben
27.01.2010 um 18:49
Rettungskampagne im chinesischen Jahr des Tigers 2010 Hua Hin/Thailand, 26. Jänner 2010 – In den letzten zwölf Jahren ist die Zahl der Tiger in den Mekongländern Südostasiens um 70 Prozent zurückgegangen. In den fünf Mekongstaaten Kambodscha, Laos, Myanmar (Burma), Thailand und Vietnam streifen heute nur noch 350 wild lebende Tiger durch die freie Natur. 1998 wurde deren Zahl noch auf 1.200 geschätzt. Das hat eine neue alarmierende Studie des WWF ergeben, die heute in Thailand vorgestellt wird. Tiger-Experten befürchten, dass der Tiger in der Region bis zum nächsten Jahr des Tigers im chinesischen Horoskop im Jahr 2022 völlig aussterben könnte. Der WWF startet deshalb 2010 eine weltweite Kampagne für das Überleben der Großkatzen im chinesischen Jahr des Tigers, das heuer am 14. Februar beginnt. Ab morgen findet die erste asiatische Ministerkonferenz der 13 Tiger-Staaten zur Rettung des Tigers im thailändischen Hua Hin statt. Im September 2010 werden der russische Premierminister Wladimir Putin sowie Weltbankpräsident Robert Zoellick zu einer Welttigerkonferenz nach Wladiwostock einladen. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, den Tiger vor dem Aussterben zu bewahren“, warnt WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl und kündigt auch Initiativen des WWF Österreich in Kambodscha an. Noch vor Hundert Jahren gab es weltweit an die 100.000 Tiger in freier Natur. 1998, im letzten Jahr des Tigers im chinesischen Horoskop, lag diese Zahl nur noch bei 5.000 bis 7.000 Tiger. Bis heute sank diese Zahl auf etwa 3.200. Schuld daran ist laut WWF-Studie vor allem die Nachfrage nach den Körperteilen von Tigern, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) verwendet werden. Auch die Zerstörung und Zerstückelung der Lebensräume der majestätischen Tiere und der ungebremste und nicht nachhaltige Ausbau der Infrastruktur in den südostasiatischen Ländern sind für den massiven Rückgang in Indochina verantwortlich. „Der Lebensraum der Tiere wird immer kleiner und die Wilderer werden immer dreister“, beklagt Jahrl. Heute gibt es nicht mehr als jeweils maximal 30 Tiger in Vietnam, Kambodscha und Laos. Dennoch gibt es Hoffnung, denn die Mekongländer verfügen mit 540.000 Quadratkilometer über ausreichend große und geeignete Wälder für die Tiger. „Wir brauchen rasche Maßnahmen, um den Tiger in diesen Ländern zu retten, sonst wird er bis 2022 ausgestorben sein. Wenn die Populationen zu klein werden, können sie sich nicht mehr erholen“, so Jahrl. Der WWF kämpft nun gemeinsam mit den Regierungen der Mekongländer für einen Stopp der Wilderei, gegen den Handel mit Tigerprodukten und für die Erhaltung der Lebensräume der Großkatzen. Der Tiger ist stark in den asiatischen Kulturen verankert und besonders heuer das Tier des Jahres. „Das Jahr des Tigers 2010 ist deshalb ein entscheidendes Jahr, diese Art langfristig vor dem Aussterben zu retten“, so Jahrl.
Thema: Tierschutz
Tags: WWF Tiger
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/183-wwf-tiger-drohen-in-suedostasien-auszusterben.html
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Neuigkeiten von Pandabär FU LONG
14.01.2010 um 12:44
Für den „Glücklichen Drachen“ hat in China ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Denn: Seit 8. Jänner ist Fu Long nicht mehr im Quarantänebereich der chinesischen Pandazucht- und Forschungsstation in Bifengxia untergebracht. Der im Tiergarten Schönbrunn geborene Panda lebt nun in einer weitläufigen Anlage und soll in den nächsten Wochen mit gleichaltrigen Pandas vergesellschaftet werden. Sogar der staatliche Fernsehsender der Volksrepublik China CCTV4 hat in seiner Nachrichtensendung darüber berichtet, dass der Panda aus Wien nun für die Besucher zu sehen ist. In dem Fernsehbeitrag ist Fu Long sofort an seinem „Markenzeichen“, der weißen Hinterpfote, zu erkennen. Fu Longs gesundheitlicher Zustand ist sehr gut. Er genießt das feuchte und derzeit sehr kalte Wetter. „Wir verfolgen interessiert, wie es Fu Long in seiner neuen Heimat geht und sind sehr froh, dass er sich gut eingewöhnt hat. Wir sind mit den Direktoren und Pflegern der Pandastation in Kontakt und bekommen regelmäßig Fotos und Informationen gemailt“, sagt seine ehemalige Betreuerin Eveline Dungl. Seine neuen Pfleger berichten in ihrer letzten Email, dass Fu Long oft auf meterhohe Bäume klettert und stundenlang in den Astgabeln sitzt, wie er das auch in Wien schon gerne getan hat.


Die Geburt des Pandas am 23. August 2007 im Tiergarten Schönbrunn war eine Sensation. Fu Long war der erste Panda in einem europäischen Zoo, der auf natürliche Weise gezeugt wurde. So wie es im Vertrag zwischen China und Österreich von Anfang an vereinbart war, ist Fu Long im Alter von rund zwei Jahren nach China zurück gekehrt. Am 18. November 2009 hat er gemeinsam mit seiner Betreuerin Eveline Dungl die Reise in seine angestammte Heimat China angetreten und wurde von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter in einer offiziellen Zeremonie an China übergeben.
Thema: Zoos
Tags: Tiergarten Schönbrunn Fu Long
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/182-neuigkeiten-von-pandabaer-fu-long.html
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VIER PFOTEN warnt: Silvester – Stress für Tiere
28.12.2009 um 16:17
Wien 29.12.2008 – Böller, Raketen, Wunderkerzen – für viele Menschen gehören sie zu einem ausgelassenen Jahreswechsel dazu. Bei Tieren hingegen lösen Lärm und Lichteffekte erheblichen Stress aus. Häufig reagieren sie panisch, manchmal auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. Durchfall. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können. Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper können sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. „Am Silvestertag sollten weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt nach draußen“, sagt Martina Schnell, Heimtier-Expertin von VIER PFOTEN. „Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen die Silvesternacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer bleiben in der Silvesternacht bei ihren Tieren oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zuhause bleiben“. Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer am sichersten. Jedoch sollten sie keinesfalls während des Feuerwerks mit ins Freie genommen werden – die anhaltende Knallerei ist für sie eine viel zu große Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute stark reizen. Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Unsicherheit bestärkt. „Bleiben Sie ruhig und gelassen, ignorieren Sie das furchtsame Verhalten Ihres Hundes weitestgehend – so strahlen Sie die notwendige Sicherheit aus“, rät Martina Schnell. Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit. Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann. Die Silvesterknallerei belastet auch die Tiere in Wald und Flur. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern, -lichtungen oder in Parkanlagen absolut tabu! „Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte generell auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten – das so gesparte Geld kann für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden. Unseren Heimtieren tun wir sicherlich den größten Gefallen, wenn wir Silvester mit ihnen gemeinsam in vertrauter und ruhiger Umgebung verbringen“, empfiehlt Martina Schnell.
Thema: Sonstiges
Tags: Vier Pfoten Weihnachten Silvester
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/135-vier-pfoten-warnt-silvester-stress-fuer-tiere.html
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Greifvogelverordnung: NÖ erlaubt Töten als Freizeitvergnügen
09.12.2009 um 12:25
Seit 1. Dezember dürfen wieder hunderte geschützte Greifvögel geschossen werden. St. Pölten/Wien, am 9. Dezember 2009 - Ab sofort ist in Niederösterreich wieder die Jagd auf geschützte Greifvögel eröffnet: bis 31. Jänner dürfen 200 Mäusebussarde und 40 Habichte abgeschossen werden, obwohl sie nach der EU-Vogelschutzrichtlinie in ganz Europa unter Totalschutz stehen. Die im Vorjahr erlassene „Niederösterreichische Beutegreiferverordnung“ macht dies möglich, weil sie einen Ausnahmeparagraphen des EU-Regelwerkes zugunsten der Jagd auslegt: Greifvögelabschüsse als Freizeitvergnügen seien zulässig, weil sie eine „vernünftige Nutzung“ darstellen. WWF und BirdLife protestieren und fordern eine sofortige Rücknahme der Verordnung. Die europäische Vogelschutzrichtlinie verbietet in Artikel 5 das „absichtliche Töten oder Fangen“ wildlebender Vogelarten. Welche Arten im Ausnahmefall dennoch bejagt werden dürfen, ist in Anhang II der Richtlinie angeführt. Greifvögel wie Bussarde und Habichte gehören eindeutig nicht dazu. „Wir sind sicher, dass die EU das reine Freizeitvergnügen nicht als Ausnahmegrund anerkennt. Von einer ‚vernünftigen Nutzung’ kann bei Mäusebussard und Habicht sowieso keine Rede sein – sie sind weder essbar, noch kann man die Herstellung von Stopfpräparaten als dringende Notwendigkeit darstellen“, sagt Bernhard Kohler vom WWF Österreich. “Obendrein geraten durch die Verordnung weltweit gefährdete Vogelarten wie der Sakerfalke ins Visier der Jagd“, warnt Gábor Wichmann von BirdLife Österreich. „Diese vom Aussterben bedrohte Falkenart kann aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem Mäusebussard sehr leicht verwechselt und versehentlich abgeschossen werden“. Mit der im Vorjahr erlassenen Beutegreifer-Verordnung gibt Naturschutzlandesrat Pernkopf neuerlich dem Druck der Niederösterreichischen Jägerschaft nach. Bereits 2002 versuchte das Land Niederösterreich eine Ausnahmeregelung für Mäusebussard und Habicht bei der EU-Kommission durchzusetzen, damals ohne Erfolg. „Von einem Umweltlandesrat erwarten wir uns ein sorgsames Abwägen zwischen den Interessen von Schutz und Nutzung statt eines Kniefalls vor der Jägerschaft“, so die Naturschutzverbände empört. Im Artikel 9 der EU-Vogelschutzrichtlinie sind Ausnahme-Situationen festgelegt, in denen das generelle Tötungsverbot (gemäß Artikel 5) gelockert werden kann: Seltene Arten dürfen bejagt werden, wenn menschliches Leben in Gefahr ist, große wirtschaftliche Schäden drohen oder es die wissenschaftliche Forschung unbedingt erfordert. Darüber hinaus ist eine „vernünftige Nutzung“ bestimmter Vogelarten in geringen Mengen möglich – freilich nur selektiv und „unter streng überwachten Bedingungen“. Auf diese Bestimmung beruft sich die Niederösterreichische Beutegreiferverordnung. „Eine Fehlinterpretation des Ausnahmeparagraphen“, bringt es Wichmann auf den Punkt.
Thema: Tierschutz
Tags: Artenschutz Beutegreiferverordnung WWF
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/181-greifvogelverordnung-noe-erlaubt-toeten-als-freizeitvergnuegen.html
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Ein Haustier ist KEIN Weihnachtsgeschenk!
09.11.2009 um 13:44
Alle Jahre wieder...landen leider zu Weihnachten viele Haustiere als unüberlegtes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Das mag zwar für den Beschenkten im ersten Augenblick eine große Überraschung sein, doch dem lieben tierischen Familienmitglied steht meistens die Horror Überraschung erst bevor, indem es "wie alle Jahre wieder" meist im Tierheim landet, oder noch schlimmer einfach ausgesetzt wird. Ein Haustier bedeuted für den Besitzer stets ein hohes Maß an Verantwortung. Man muß dem Tier Zuneigung als auch viel Zeit zukommen lassen. Die Anschaffung eines Haustieres sollte deshalb innerhalb der Familie sehr genau im Voraus überlegt werden. > Wer übernimmt welche Aufgaben? > Was muß außer dem Tier sonst noch alles gekauft, bzw. beachtet werden? > Mit welchen laufenden Kosten ist zu rechnen? > Hat eines der Familienmitglieder eine Tierallergie? > Fragen über Fragen die es dem Tier zu Liebe abzuklären gilt. Ein Haustier SOLL deshalb KEIN Überraschungsgeschenk unter dem Weihnachtsbaum sein.
Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück. Charles Darwin, 12.02.1809 - 19.04.1882
Thema: Sonstiges
Tags: Weihnachten
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/131-ein-haustier-ist-kein-weihnachtsgeschenk.html
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tieranzeigen.at: Jetzt auch mit VIDEOUPLOAD!
08.10.2009 um 13:11
tieranzeigen.at ab sofort mit Videoupload Funktion (Powered by YouTube) Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Ein Video hingegen, hat aus unserer Sicht im Tierbereich noch wesentlich mehr Aussagekraft und soll vor allem auch die Vermittlungschancen (insbesondere bei Tierheim Tieren) erheblich steigern. tieranzeigen.at bietet dir ab sofort ein neues kostenloses Feature in Form eines Videouploads an, wodurch du zu jeder deiner Anzeigen auch ein Video speichern kannst, welches in weiterer Folge über die jeweilige Anzeigendetailseite, als auch über YouTube direkt abrufbar sein wird. Einzige Voraussetzung ist also lediglich ein YouTube Konto. Kurz gesagt: Du kannst Videos direkt von tieranzeigen.at in dein YouTube Konto uploaden! Das Video wird auf YouTube und auf tieranzeigen.at bei deiner Anzeige eingeblendet. Wir wünschen dir viel Spaß beim Video uploaden! Dein tieranzeigen.at Team |  |
Thema: News
Tags: Videoupload
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/180-tieranzeigenat-jetzt-auch-mit-videoupload.html
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Am 4.Oktober ist Welttierschutztag
29.09.2009 um 18:58
Der 4.Oktober ist Welttierschutztag – Feiern Sie mit! Weltweit feiern Millionen Menschen am Namenstag des Heiligen Franz von Assisi den World Animal Day. Der WAD (worldanimalday.org.uk) fördert und unterstützt diese Aktivitäten rund um den Globus. In vielen Ländern gibt es dazu Botschafter des WAD - seit heuer auch in Österreich. Auf den Seiten des Botschafters für den WAD in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein finden Sie eine Reihe von Veranstaltungen die an diesem Tage stattfinden. Oder planen Sie ein eigenes Event und möchten es bekannter machen? Tragen Sie es doch einfach auf dieser Seite ein. Alle Infos unter: http://www.welttierschutztag.at Ab dem 5. Oktober können auch Berichte zu den durchgeführten Veranstaltungen kostenfrei eingestellt werden.
Thema: Tierschutz
Tags: Welttierschutztag
Permalink: http://blog.tieranzeigen.at/179-am-4oktober-ist-welttierschutztag.html
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10.11.2009 um 15:24
Von: umpie
Ein Welpe ist wunderschön aber es gehört gut überlegt ob man bereit ist die Verantwortung zu übernehmen und auch wirklich damit sich zu beschäfitgen, einen Hund kann man nicht in die Ecke stellen wie ein Spielzeug. Ich hab 2 Hunde und weis es würde nie einen Hund als Weihnachtsgeschenk schenken. Finde es Schade das es immer wieder Leute gibt die ein Tier als Weihnachtsgeschenk schenken .
( Ein Haustier ist KEIN Weihnachtsgeschenk!)
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09.10.2009 um 15:53
Von: alex2
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23.04.2009 um 16:53
Von: Markus
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23.04.2009 um 09:12
Von: Alpinkater
Es ist ja nicht nur zu Ostern auch zum Geburtstag oder Weihnachten werden Tiere verschenkt die dann wie Spielzeug behandelt werden. Manche Tiere sollten zu Fam. nur mit Sturzhelm & Motorradjacke kommen inkl. Schutzprojektoren. Beste grüße aus Graz Helmut http://www.oldtimer-termine.net
( Bitte keine Tiere zu Ostern verschenken)
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10.03.2009 um 19:42
Von: jenni rieder
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10.03.2009 um 19:37
Von: jenni rieder
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08.11.2008 um 14:21
Von: hundeversitaet
Es ist absolut unverantwortlich diesen 100-jährigen Schwachsinn über das "Fressen nach dem Hundehalter" bzw. "Futterwegnahme" zu publizieren. Die Verhaltensforschung hat sich Gott sei Dank drastisch weiterenwickelt. In einer gut funktionierenden Hund/Mensch-Beziehung gibt es keine sinnlosen Regeln, sondern ein harmonisches Miteinander bei gegenseitigem Respekt. Der Hund braucht einen souveränen Führer bei dem er Schutz bzw. Sicherheit findet. Mit Freude befolgt er dessen Anordnungen, solange er korekt und als Individuum behandelt wird. Ein Vertrauensverhältnis ist die Basis für gute Erziehung.
( Problemhund – mein Hund macht, was er will)
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